Ocean College

Erster Schultag

Autor: Karl

Position: Coronado, Costa Rica

Mein Tag begann heute verschlafen nach der langen Busfahrt am gestrigen Tag um 8 Uhr bei der Gastfamilie. Wir wurden von unserer schon etwas älteren Gastmutter liebevoll mit Kaffee und Tee geweckt und haben kurz danach das wahrscheinlich leckerste Frühstück seit beginn der Reise bekommen. Es gab Pancakes mit Ahornsirup, die wir (Ben, Dominik, Nils und ich) sehr genossen haben. Nach dem Frühstück mussten wir auch schon los zur Sprachschule um nicht zu spät zu kommen. Der Weg durch Coronado, nahe San Jose, zur Sprachschule Academia Tica ist etwa zwei Kilometer lang und wir liefen mit Lotte und Paula zusammen. Die beiden Mädchen leben in einer Familie in unserer Nähe und wir sollen immer zu sechst zur Sprachschule und zurück laufen. Die Familie von Lotte und Paula zeigte uns den Weg und lief noch bis zum Eingang der Sprachschule mit. Dort angekommen warteten schon viele der anderen Schüler in der Aula. Wir suchten uns einen Platz.

Es war interessant von den Anderen zu hören wie und wo sie ihre erste Zeit bei den Gastfamilien verbracht haben und was sie so gegessen haben. Als sich schließlich alle eingefunden hatten, bekamen wir eine einführliche Präsentation über die nächste Zeit in der Sprachschule und das Leben in Costa Rica. Anschließend stand für uns eine Stadtführung auf dem Programmplan, bei der uns alle wichtigen Punkte in der Umgebung gezeigt wurden. Nachdem wir einen ungefähren Überblick hatten ging es für uns alle in ein Restaurant, wo wir dann unseren Hunger stillen konnten. Es gab, typisch costa-ricanisch, Reis mit Bohnen und Fleisch in einem Restaurant in der Innenstadt von Coronado.

Nach dem Essen gingen wir dann alle zurück zur Academia Tica und hatten unsere ersten richtigen Spanischstunden. Ich bin mit Lennard, Ben, Emil, Paula, Nils und Thorben in einen Kurs eingeteilt worden. Unsere Lehrerin ist sehr nett, spricht aber ausschließlich Spanisch. Wir machten ein paar Übungen und mussten Aufgaben erfüllen was aber sehr angenehm war, da das Gelände der Sprachschule sehr schön ist. Unser Klassenraum war lichtdurchflutet und der Unterricht war aufgrund der geringen Anzahl an Schülern sehr ruhig. Vor den Klassenräumen ist ein großzügige Garten mit Wiesen und einem Volleyballnetz, welches wir jederzeit benutzen dürfen. Wir machten am Ende noch ein paar Spiele mit der gesamten Gruppe und hatten daraufhin frei. Unsere Gastmutter wartete schon und wir liefen erst einmal ohne Umwege nach Hause. Zu Hause bekamen wir dann um 17:00 Uhr jeder ein selbstgemachtes Sandwich, welches auch wieder super schmeckte und wir unterhielten uns auf Spanisch mit unserer Gastmutter. Es ist schön mal wieder auf festem Grund leben zu können und trotz des vollen Tagesablaufs ein bisschen abschalten zu können vom Schiffsalltag und der dort vorhandenen Enge. Am Abend gab es dann mal wieder Reis mit Bohnen und Fleisch was hier ein Nationalgericht ist. Und wir fielen alle wieder müde vom Tag in unsere Betten.

 

Euer Karl