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Ausflug nach Essaouria

Datum: 01.11.2018

Autor: Kira M.

Geografische Lage: Hafen vor Essaouira


Nach einer anstrengende Nachtwache ist es immer schwierig, am nächsten Morgen wach zu werden, vor allem, wenn das monotone Geräusch des Motors dazu kommt. DieseTatsache war mir heute morgen einmal mehr bewusst, als ich heute morgen um 07:50 schläfrig aus dem Bett kletterte. Heute haben wir keinen Unterricht, weil der lang erwartete Landgang auf dem Programm steht. Wir haben vor Essaouira geankert und noch schnell eine marokkanische Auflage genäht.
Diese wurde ause inem alten Kissenbezug und zerschnittenen Handtüchern gefertigt und musste alsNotlösung dienen, da zum Beginn der Reise noch nicht feststand, dass wir nachMarokko segeln würden. Dadurch war dann natürlich auch keine professionell gefertigte Flagge an Bord.

Der restlich Vormittag wurde dann mit Schiff putzen und in der Sonne rumliegen verbracht, während Ben und Niki an Land waren und uns bei den Behörden anmeldeten.
Nach dem Mittag wollten dann alle endlich los und die Stadt erkunden, doch vorher mussten wir noch das Boot verlegen.Ebenfalls im Hafen vor Anker lag ein Schwesterschiff der Swansbourgh (dasSchiff, mit dem wir unser Vorbereitungswochenende in Kiel hatten), welches voll mit kanadischen Jugendlichen war, die eine ähnliche Reise unternehmen wie wir.

Leider bestand unsere Kommunikation mit den anderen nur aus winken und Pelican-Rufen. Zwischendurch wurde noch über einen Kundschaftsflug mit der Drohne nachgedacht, welcher aber nicht zustande kam. Nachmittags wurden wir mit dem Motorboot anLand geshuttelt, wo wir uns in 10-er Gruppen auf den Weg in Stadt machten. Eine der ersten Sachen in Essaouira, die mir aufgefallen ist, waren die streunendenKatzen. Die waren überall und von getiegert bis komplett orange waren alleSorten vorhanden.

Zusammen mit Lizzy, Marlen, Elly, Nele, Kira R., Sophie, Miriam, Theresa und Ronja machte ich mich auf den Weg. Obwohl wir in Marokko sind und eigentlich typisch marokkanisches essen ausprobieren sollten, war das Erste, das wir uns holten,Nutella-Crêpes (das Nutella war vor ein paar Tagen alle geworden). Gestärkt liefen wir los und versuchten, in dem Gewirr der Menschen und Gassen dieOrientierung zu behalten, oder zumindest ich habe das versucht.
Das Problem war nur, dass mein Orientierungssinn eigentlich nicht vorhanden ist und ohne dieAnderen wäre ich vollkommen aufgeschmissen gewesen. Wie auch bei unserem letztem Landaufenthalt haben wir wieder Unmengen an Obst gekauft und dabei versucht, unsere Verhandlungsstrategien zu verbessern. Zum Glück waren wir nach den Crêpes nicht total satt und so haben wir doch noch typisch marokkanisches Essen ausprobiert. Zuerst haben wir eine Art Fladenbrot gefüllt mit Zwiebeln,Koriander und einer roten Paste gefüllt gegessen und später auf dem Markt gabs dann noch anderes Brot mit Sesam. Erstaunlich dabei waren die Preise. Das gefüllte Fladenbrot vom Anfang haben wir für umgerechnet 50ct und das Brot vomMarkt haben wir für 10ct bis 20ct bekommen.

Essaouira ist eine echt schöne Stadt, die obwohl sie an einigen Stellen ziemlich heruntergekommen ist, einen gewissen Charm ausstrahlt.

Zurück auf dem Schiff hoffen wir jetzt alle, dass wir morgen nach Marakesch fahren können. Das wäre SO schön!

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