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Der letzte große Landgang vor der Atlantiküberquerung.

Autor: Dominik

Position: Mindelo, Kap Verde

(16 52,88N 24 59,74W)

Heute begann mein Tag wieder einmal um 07:00 Uhr morgens, als mich Elena zum Küchendienst weckte. Als Erstes mussten wir den Restabwasch erledigen und danach das Buffet vorbereiten und die Tische decken. Nachdem das Frühstück abgehakt war, und die anderen ihren Unterricht begannen, ging ich runter ins Getränkelager, um zu zählen, wie viel Milch, Apfelsaft und Orangensaft wir noch auf Vorrat haben, denn Erlin, unser Koch, musste die neuen Vorräte bestellen. Währenddessen backten Tobias und Elena den Geburtstagskuchen für Finn, der heute Geburtstag hat. (Herzlichen Glückwunsch nochmal!)

Anschließend begannen wir zu diskutieren, was wir nun zum Mittagessen machen sollten. Die Wahl fiel auf Curry-Chicken mit Reis. Das Essen war zum Glück nicht allzu kompliziert, und deshalb nicht so zeitaufwendig, denn heute stand noch ein letztes Mal richtiger Landgang vor der Atlantiküberquerung auf dem Programm. Nach dem Essen mussten alle mithelfen den neuen Proviant zu verstauen, bevor wir an Land durften. Außerdem mussten noch die Messe, die Küche, die Toiletten und die Kabinen geputzt und aufgeräumt werden. Dank Leons Koordination, Planung und Motivation schafften wir alles rechtzeitig innerhalb einer Stunde. Pünktlich um 15:00 setzte dann das erste Dinghi rüber zum Land. Auf dem Weg dorthin begrüßte uns freundlich die Mannschaft der Azart, auf der wir einen Tag zuvor eine Einladung annahmen und dort einen lustigen und informativen Nachmittag verbrachten.

Schließlich an Land angekommen, gingen alle in das nahegelegene Internetcafé, doch das Wlan dort war durch den starken Anlauf von uns Schülern völlig überlastet und so konnte man nur schlecht oder gar nicht telefonieren. Also machten sich Tanyel, Ben, Lennard und ich auf den Weg zu einem anderen Café. Unsere Wahl fiel auf ein nahgelegenes Restaurant, in dem wir schon zwei Tage zuvor gegessen hatten. Als wir dann gefühlt das ganze Datenvolum des Restaurant ausgeschöpft hatten, machten wir uns noch auf den Weg zu einem großen Markt, auf dem Lennard und ich uns noch Adidas Badelatschen kauften. Nach dem Kauf beeilte ich mich zum Hafen zu kommen, da ich wegen des Küchendienstes eine halbe Stunde früher am Schiff sein musste. Also wurde ich dann um 18:30 Uhr von dem  Dinghi abgeholt und zum Schiff gebracht. Zum Abendbrot machten wir eine Linsensuppe und stellten einen Sandwichmaker auf den Tisch, sodass sich jeder ein Brot nach seiner Wahl toasten konnte. Die Idee gefiel vielen und der Sandwichmaker war permanent in Benutzung. Um 21:00 Uhr versammelten wir uns noch an Deck und sangen Finn ein Geburtstagslied.

Damit ließen wir den Abend ausklingen.

Ich würde gerne noch meine Familie grüßen.

Dominik

3 comments

  1. christiane goerens - 24. November 2017 13:19

    freue mich schon über eure Berichte zur Atlantiküberquerung !

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  2. Karin Bruns - 24. November 2017 14:50

    Dominik, guter Bericht! Alles Gutefür die Überfahrt!!! Liebe Grüße Karin Br

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  3. Finn - 24. November 2017 21:03

    Lieber Dominik
    Vielen Dank für Deinen Blog-Beitrag! Ich habe mich besonders darüber gefreut, weil Du (auch) Finns Geburtstags-Ständchen erwähnst, das Ihr ihm alle gesungen habt und den Kuchen, den Ihr Euren Geburtstagskindern ‚traditionell‘ backt – es ist schön zu lesen, dass Ihr so was Schönes füreinander macht! Es ist überhaupt soooo schön, Eure Blog-Beiträge zu lesen; Dir und Deinen Kameraden vielen herztlichen Dank dafür!!
    Johanna, Mama von Finn

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