Ocean College

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Ein ganz normaler Tag auf See

Autor: Ben
Position: Karibisches Meer
(12° 40,43´ N 73° 15,83´ W)

Mein Tag begann, als Simon, der seit gestern auch einer von uns Gladdis ist, mich heute um 8:00 Uhr zum Frühstück weckte. Ich schlief jedoch noch bis 08:40 Uhr und ging anschließend hoch, um noch eine Schüssel Müsli zu essen.

Nach dem Frühstück hatte ich eine Doppelstunde Deutsch, in der wir das Buch “Die Entdeckung der Langsamkeit“ bearbeiteten. Nach der ersten halben Stunde im Deutschunterricht klingelte Martin die Klingel und sagte, dass alle Jungs weggehen sollen. In dem Gespräch ging es darum, dass die Mädchen Binden usw. nicht in die Toiletten werfen sollten.
Die letzte Stunde des Deutschunterrichts haben wir uns alle in den Salon gesetzt und von Kapitel 9 gelesen. Ich konnte mich nicht gut konzentrieren, da ich Kopfschmerzen hatte, was wahrscheinlich auf den recht starken Wellengang zurückzuführen ist. Nach dem Deutschunterricht hatte ich eine Doppelstunde Geschichte, in der Matthias und ich einen Geschichtsfilm zur Kubakriese guckten.
Wir wurden jedoch erneut von Martins aggressiven Klingeln unterbrochen. Dieses Mal fand er ein Türschild in der Pumpe, was diese natürlich ebenso wie die Hygieneartikel verstopfte.

Nach dem Film half ich Noemi bei dem Zubereiten von Langosch, das ist ein ungarisches Nationalgericht. Anschließend hatte ich bis 17:00 Uhr Freizeit. In dieser Zeit versuchte ich mein Zimmer ein wenig zu ordnen und für die Mikroplastikarbeit am kommenden Samstag zu lernen.

Um 16:00 Uhr gab es den Nachmittagssnack und anschließend ging ich hoch auf das Achterdeck zu meiner Wache. Nach einer Stunde Wache ertönte auch schon die dritte Klingel von Martin und alle mussten für die wöchentliche Auktion runter. Nach der Auktion hatten wir noch drei Stunde Wache, in der wir Musik und den angenehmen Wind genossen.

Jetzt sitze ich in dem Salon und beeile mich den Tagesbericht fertig zu machen, um noch ein bisschen Sport zu machen.

Euer Ben

1 comment

  1. Ilona Frank - 28. Dezember 2017 21:53

    Wir freuen uns über jeden Bericht, egal ob in Deutsch oder Englisch. Ich fände es schade, wenn dadurch unsere Kinder sich verpflichtet fühlen nur in der von uns gewünschten Sprache zu schreiben. Da geht such Spontanität und Freiwilligkeit verloren. Wer halt gerne in einer anderen Sprache schreiben will, der kann das ja machen. Die Eltern können dann als Übersetzer dienen.

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