Ocean College

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Ein weiterer Tag in kubanischer Gefangenschaft

Autorin: Alisa

Position: Marina Hemingway, Kuba

(23°05,23N 82°29,99W)

 

Pünktlich um 9:00 begann das Tagesprogramm mit dem Vortrag von Wanda. Sie legte uns sehr  informativ und interessant das Leben von Charles Darwin dar und zeigte auf einer Weltkarte seine Reiseroute, die unserer teilweise ähnelt. Danach zog die ganze Gruppe in den Tagesraum um, um Matthias Referat über Guantanamo zu hören. Nach diesem Vortrag gab es besonders viele Zuschauerfragen.

Neben der Regina Maris liegt im Moment eine dreistöckige Luxusyacht, die „Batai“, und die Crew erlaubte uns, sie in kleinen Gruppen zu besichtigen. Wir bekamen eine Führung übers ganze Schiff, das ausfahrbare Fernseher und Teppichböden sowie einen Jacuzzi und eine Bar an Deck besitzt. Danach besuchte die Crew auch unser Schiff.

Nach dem Mittagessen ging ich an den Badesteg. Dort sah ich Natija und gesellte mich zu ihr. Zuerst gingen wir im Hafenbecken schwimmen, was eine sehr angenehme Erfrischung war, dann setzten wir uns an den Rand und unterhielten uns.

Um 16:00 hörten wir die Schiffsglocke und kehrten zum Schiff zurück. Wir kamen genau richtig zur Ansage, auf die alle gewartet haben, da sie maßgeblich den weiteren Verlauf der Reise beeinflusst:

  1. wird Hendrik der neue Kapitän und 2. kommt Joe wieder, der externe Experte, der die ersten drei Wochen der Reise dabei war. Darüber haben wir uns alle sehr gefreut. Später wollte ich Internet kaufen, allerdings nehmen die hier keine andere Währung außer Cuc, von denen ich keine mehr habe, da wir ja eigentlich nur eine Woche auf Kuba bleiben wollten und tauschen kann man hier nur ab 100$.

Nach dem Abendessen genoss ich ein bisschen die Musik von unserem Gast Simon, der Gitarre spielend um die Welt reist und auf unserem Schiff gleich ein paar Lieder vortrug. Dann ging ich mit Mika und Charlotte laufen. Hier joggen zu gehen finde ich besonders schön, da man auf einer komplett leeren, von Palmen umsäumten Straße läuft, während der Mond und die Sterne den Weg beleuchten. Charlotte beschwerte sich die ganze Zeit, dass wir zu langsam sind. Dabei versuchten wir nur, Johans Lauftechnik anzuwenden, die er Mika kurz zuvor beigebracht hat: Zuerst Fußballen, dann abrollen. Allerdings kamen wir zu dem Schluss, dass diese sehr unpraktisch ist und außerdem schrecklich aussieht. Der Rest des Abend bestand für mich aus Tagesbericht-Schreiben, während sich eine Gruppe D&D-Spieler neben mir eine imaginäre Schlacht lieferte.

 

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