Ocean College

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Eine Busfahrt die ist schön…

Autorin: Emma

Position: Von Portobelo, Panama nach Coronado, Costa Rica

20h unterwegs, 1000x Sitzposition geändert, erfroren und zu Tode geschwitzt – mein wundervoller siebter Tag im neuen Jahr. Gestern sind wir tatsächlich um 23:58 Uhr losgefahren obwohl wir normalerweise mit unserer OceanCollege Pünktlichkeit erst hätten um 0:15 Uhr losfahren können. zu Beginn unserer überpünktlichen Reise nach Costa Rica haben wir natürlich alle geschlafen – heißt: Stöpsel in die Ohren, Musik an, gerade einschlafen, dann aber vom eingeschlafenen Bein wieder aufgeschreckt aufstehen, versuchen den schmerzhaften Krampf weg zu bewegen und vor Kälte in dem überklimatisierten Bus fast zu erfrieren. Also Jacke raus und Pullover als Hose anziehen – Tipp: es sieht zwar echt bescheiden aus aber es wärmt alle mal! Dann wieder auf den Sitz quetschen und versuchen in einer anderen Position wieder einzuschlafen. Das wundervolle Leben eines Touristen im Reisebus! Also gegen 8 Uhr haben wir dann das zweite Mal angehalten und dieses Mal hieß es dann Abschied nehmen von unseren tollen Crewmitgliedern Regina, Michael und Erlin! Nochmal Danke, dass ihr uns so toll unterstützt habt: sei es auf dem Achterdeck beim Steuern, beim Segel setzen oder in der Küche – ihr wart stets bereit und zur Stelle.

Nach diesem Zeitpunkt konnte keiner mehr so richtig schlafen und so langsam wurde es ja auch Zeit etwas zu frühstücken. Nach den selbstgeschmierten Butterbroten sind wir dann gegen 9 Uhr bei der Grenze nach Costa Rica angekommen. Hier mussten wir leider den Bus verlassen und dann mit unseren gefühlten 20 kg Rucksäcken zum Zoll, zur sehr gründlichen Taschenkontrolle (nicht) und noch den Reisepass abnehmen lassen. Dann über die Grenze wandern und in der nächsten Schlange anstellen – Zoll von Costa Rica also wieder dasselbe…

Um 12 Uhr wurden wir dann von einem Bus der Sprachschule abgeholt. Und dieser Bus war einfach reinster Luxus: Toilette, Fernseher, weiche Sitze und angenehmes Klima. So lassen sich doch gut 4h Fahrt aushalten, auch mit Johans komischen Filmen. Nach ca. 2h Fahrt haben wir an einer Raststätte angehalten – Mittagessen, Toilette aufsuchen und Wifi ausnutzen. Dann hielten wir noch nach einer Weile an einem Supermarkt angehalten wo es sogar HIPP gibt! – Zivilisation! Da habe ich mir noch von Kathrin ein Eis ausgeben lassen, da sie mir noch wegen einer Wette (sie meinte ich würde kein Papier essen) 5€ schuldet. Dann ging es weiter mit Filmen, Musik hören und die Landschaft samt Pazifikküste bewundern. Zwischendurch haben wir (Hannah und Ich) sogar Krokodile gesehen! Gegen 19 Uhr sind wir dann im Regen und Dunkeln angekommen. Hannah, May, Nora und ich wurden von unserer netten und herzlichen Gastmutter abgeholt und dann gemeinsam mit ihr ca. 10 min zu unserem neuen Zuhause in Coronado Downtown gelaufen. Wir haben ein kleines Häuschen, zwei Zimmer mit jeweils zwei Betten und eine Dusche, die wir immer benutzen können! Zum Abendbrot gab es Kartoffelpüree, Chicken und Gemüse zwischen Nudelplatten. Dazu einen frisch gepressten Saft (Hugo – kein Alkohol).

Wir wohnen zusammen mit unserer schon älteren Gastmutter, ihrem Mann und einer Studentin, die zum Glück englisch spricht. Unser Problem ist nur, dass sie nur abends da ist und sonst niemand Englisch spricht aber gut mal sehen – mit Händen und Füßen verständigen macht auch Spaß. Da es im Haus eiskalt ist und wir ja noch neu waren haben wir die Betten in Hannah und Mays Zimmer zusammengeschoben und zu viert dort geschlafen.

Ich möchte noch kurz meine Familie Grüßen: Ich habe euch alle ganz doll lieb und mir geht es einfach super hier! Es macht total viel Spaß und OMG, bald sind schon 3 Monate um, also nerve ich euch bald wieder! Ich vermisse euch und freue mich auf das nächste Telefonat!

Zuletzt möcht ich mich dafür entschuldigen, dass mein Bericht erst so spät kommt und der Text evtl. kürzer ist als gewöhnlich, da ich bei WhatsApp nicht sehen kann, wie viele Wörter ich schon habe.

Eure Emma

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