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Eine Fahrradtour mit Hindernissen

Autor: Thorben

Position: Hafen Hortas, Azoren

(38° 31,9 N 28° 37,4 W)

Einer meiner letzten Morgen an Bord begann mit der morgendlichen Routine: Genervt aus dem Bett springen und dann zum Frühstück hochtrotten, um dort erst mal die anderen zu begrüßen und die morgendliche schlechte Laune vieler Teilnehmer zu genießen. Nach einem relativ schlechten Frühstück ging ich runter in meine Kabine und packte meine sieben Sachen für das heutige Programm: „Fahrradtour“. Anschließend schlummerte ich nochmal fünf Minuten auf meinem Bett und genoss die kurze Zeit. Dann, als die Glocke geläutet wurde, begab ich mich hoch zu den Anderen, um zum Fahrradverleih aufzubrechen.

Von Bord ging es dann los mit den anderen Jungs, die Mädels waren nämlich schon gestern radfahren und sind jetzt heute mit Kathrin im Vulkanmuseum. Angekommen versuchte J. Kegler dann die Fahrräder zu organisieren, aber es waren leider nicht genug da. Nach einiger Zeit konnten dann noch die fehlenden zwei Fahrräder organisiert werden. Vom Verleih ging es dann ohne Führer den Berg hinauf. Hier sprang dann leider direkt die Kette von meinem Fahrrad raus. Danach ging es ziellos weiter. Alle fuhren in einer Linie, jeder zweite war wegen der Schrittgeschwindigkeit ziemlich genervt. In großen Gruppen fahren ist irgendwie anstrengend, so spaltete sich die Linie in zwei Gruppen auf: Diejenigen, die mithalten konnten und die anderen. Als wir dann nach einer heftigen Steigung anhielten, war es soweit, es wurde gefragt, wer überhaupt noch weiter fahren will. Daraufhin beschlossen Ben und ich nach Hause zu fahren, weil es uns einfach kein Spaß mehr machte.

An Bord angekommen, gingen dann Ben, Win und ich eine Pizza essen, um über das Geschehene zu sprechen. Nach einem angenehmen Mittagessen gingen wir dann zurück an Bord und ich machte ein wenig Mathe. Dann kümmerte ich mich um meinen Rückflug, das war anstrengend. Danach ging ich dann noch in die Stadt, um noch ein wenig die Stadt zu genießen. Anschließend gab es nur noch das Abendessen und Sachen packen für mich, bevor ich erschöpft in mein Bett ging.

P.S. Grüße an meine Eltern, meine Familie und meine Freunde. Das war er, mein letzter Tagesbericht. Peace Out

Euer Thorben

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