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Erste Erfahrungen in Havanna

Autorin: Hannah W.

Position: Marina Hemmingway, Kuba

(23° 05,33N 82°30,07W)

 

Der heutige Morgen war für uns alle eine richtige Erholung, weil wir zur Abwechslung mal lange schlafen konnten. Dies bedeutet, bis 10:00 Uhr sollte theoretisch Ruhe sein. Da viele jedoch schon früher aufgestanden sind, da sie es nicht wussten, wachte ich auch auf und nahm kurzfristig eine Dusche. Das Gute am frühen Aufstehen machte sich später noch mehr bemerkbar, da ich eine der Ersten war, die sich einen Pancake nehmen konnte. An dieser Stelle kann ich nur nochmal in höchsten Tönen von den Kochkünsten von Nora, Hannah H., Matthias und Paula schwärmen, welche uns in den letzten Tagen bewiesen haben, dass der Küchendienst wirklich mit Bravour zu schaffen ist.

Nachdem wir alle unsere Dienste erledigt hatten, ging es recht schnell los zu den Bussen, welche schon auf uns warteten. So ging es mit viel Vorfreude auf nach Havanna. Dort angekommen, erreichte uns die freudige Nachricht, dass wir den gesamten Tag frei haben und erst um 18:50 Uhr am Sammelpunkt erscheinen mussten. Zusammen mit Merle, Dominik, Ben und Lennard zog ich gleich los, um Havanna zu erkunden. Leider hatten jedoch kaum Läden auf, eben typisch Sonntag.

Trotzdem gab es einiges zu sehen. Besonders von den Taxis hier bin ich immer noch hin und weg. In allen Farben und den lustigsten Taxifahren, die mit lauter Musik tanzend fahren. Trotzdem hatten wir wie eigentlich immer große Geldsorgen, da hier niemand Dollar nimmt. Also klapperten wir alle möglichen Hotels ab. Nach langer Zeit fanden wir einen Barkeeper, welcher uns Euro wechseln konnte.

Nach einiger Zeit wahllosen Herumlaufens sind wir in ein Restaurant eingekehrt, wo wir Pizza gegessen haben. Das war sehr lecker.

Wenig später setzten wir uns in das Hotel, wo uns der Barkeeper noch einmal Geld wechselte. Wir hatten anschließend nicht viel geplant und darum setzen wir uns in die Lobby. Erst schauten die Jungs Fußball, doch dann bemerkten wir ein Klavier. Merle, Dominik und Ben spielten ein bisschen, wofür sie von den anderen Gästen sogar Applaus bekamen. Lennard hat es auch versucht…

Wir hatten noch zwei Stunden Zeit, als uns ein Taxifahrer angesprochen hat, eine kleine Rundfahrt mitzumachen. So stiegen wir ein und genossen die Fahrt. Zumindest bis zu einem bestimmten Punkt. Wir machten bei einem kleinen Park eine Pause, doch das schöne kubanische Auto sprang nicht mehr an. So mussten wir auf ein neues Taxi warten und gelangten so in ziemlichen Zeitmangel. Mit zwanzig Minuten Verspätung gelangten wir am Treffpunkt an, doch da der Bus nicht lange dort parken konnte, waren die anderen schon losgefahren. So mussten wir uns (wie vorher für so einen Fall abgesprochen) ein Taxi zurück zum Schiff nehmen. Dort erwartete uns ein nicht sehr begeisterter Johan, welcher nur meinte: „Wir sprechen uns morgen!“.

Als kleine Entschuldigung dafür, dass sich die anderen um uns gesorgt hatten, meldeten wir uns freiwillig dafür, den heutigen Abwasch zu übernehmen.

Dabei erreichte mich die freudige Nachricht, dass ich heute mit Tagesbericht dran bin. Also muss ich jetzt auch schon Schluss machen, da ich noch helfen muss.

Viele liebe Grüße an meine Eltern, welche mir dies alles ermöglichen und überhaupt an meine ganze Familie. Ich vermisse euch und freue mich, euch bald wieder zu sehen.

Und Kathi, ich hoffe wir können bald wieder mal reden! Es gibt sehr viel zu erzählen 😉

 

Liebe Grüße,

Eure Hannah

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