Ocean College

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Erster Tag auf Curaçao.

Autor: Tanyel

Positin: Karibik/ Saint Michael, Curacao

(12.° 08,843N 69°00,068W)

 

Mein Tag fing an, als ich um 7:00 Uhr vom Küchendienst geweckt wurde.

Das kommt daher, dass ich eine zweiwöchige Strafe habe, die daraus besteht, jeden Tag um sieben Uhr die Küchenwäsche, Lappen, Küchenhandtücher und Anti-Rutschmatten in die Waschmaschine zu legen und diese nach einer Stunde rauszunehmen und aufzuhängen (das Aufhängen dauert nebenbei ungefähr 30 Minuten). Mir ist komischerweise aufgefallen, dass der Verbrauch der Küchenwäsche um einiges gestiegen ist, seitdem ich dem Küchendienst die Aufgabe abgenommen habe.

Um 9:00 Uhr, als alle fertig mit dem Frühstück waren, gab es eine kurze Info über die Mücken hier in der Region, da nämlich einige davon einen Virus übertragen könnten, der Gliederschmerzen hervorrufen kann, die bis zu sechs Monaten andauern können und entsprechend sollten wir uns alle mit unserem Mückenspray einsprühen. Allerdings liegen wir deshalb auch nicht direkt in Curacao, sondern weiter weg vor Anker, denn die Mücken sind nur da, wenn es dunkel wird und auf dem Wasser überhaupt nicht. Dann wurde kurz angekündigt, dass wir an Weihnachten wichteln werden und die Namen wurden gezogen. Zum Schluss gab es noch ein Briefing zum heutigen Tag. Nach dem Briefing machten wir uns bereit für die Stadt und versammelten uns auf dem Deck und fuhren von unserem Schiff mit dem Dinghi an Land. Dort stiegen wir in einen öffentlichen Bus und fuhren in die Stadt. Wir mussten zuerst zum Zoll laufen und den Reisepass von jedem von uns einscannen lassen. Als wir diese mühselige Arbeit von anderthalb Stunden erledigt hatten, liefen wir zu einer großen Markthalle in der, so wie uns Martin erklärt hatte, größtenteils die Einheimischen essen. Das Bestellprinzip war zufällig, außer bei Vegetariern. Also aß jeder das, was er bekam. Ich bekam ein Teller mit leckerem Ziegenfleisch, Reis und Salat. Dies mundete meiner Gourmetzunge sehr.

Nachdem wir uns nun gesättigt hatten, ging ich mit Ben, Bastian, Dominik und Lennard in die Stadt. Dort suchten wir Wichtelgeschenke und fanden auch zum Teil welche.

Als wir uns dann um 18:00 Uhr vor der Bushaltestelle trafen, mussten wir noch 30 Minuten warten, da zwei Busse der Meinung waren, dass wir zu viele Personen seien. Der dritte Bus kam dann auch mal auf die Idee, einen privaten Bus zu schicken. So scheint das hier zu laufen in der Karibik…Die Busfahrt war nach diesem langen und anstrengenden Tag, ziemlich entspannend.

Im Dunkeln fuhren wir mit den Dinghis wieder zum Schiff. Um 20:00 Uhr gab es im Salon Abendessen. Ich aß nichts, da ich noch von dem einheimischen Essen ziemlich satt war. Also ging ich aufs Achterdeck und genoss die frische Luft, als Kathrin schmunzelnd nach oben kam und mir mit Freude mitteilte, dass ich heute den Tagesbericht schreiben muss. Also setzte ich mich hin und fing an, meinen Bericht zu schreiben. Ich gehe jetzt schlafen, da ich ab 04:00 Uhr Ankerwache habe.

Ich grüße meine Familie, bis dann!

Euer Tanyel

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