Ocean College

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Stadtführung in Havanna

Autorin: Inga

Position: Marina Hemmingway, Kuba

(23° 05,33N 82°30,07W)

Heute Morgen wurde ich abrupt von dem lauten Hupen der Thor Heyerdahl geweckt, da sie gerade aus dem Hafen auslief. Das ärgerte mich ein wenig, denn ich hätte auch noch länger schlafen können, da wir erst um 10:00 Uhr mit dem Referat vom Mona begannen. Monas Referat ging über Entwicklungshilfe/Entwicklungszusammenarbeit, ihr Referat gehörte genau wie das von Emil und mir mehr in den wirtschaftlichen Themenbereich. Sie stellte uns staatliche Entwicklungsorganisationen wie die UNO und nicht staatliche wie einige NGOs vor. Nach ihrem Referat diskutierten wir darüber, ob diese Hilfe sinnvoll ist und weshalb und welche Intention bei den Unterstützerstaaten (die meist von den wirtschaftlich starken Staaten ausgeht) liegt. Bis zum Mittagessen wurde in der restlichen Zeit Unterricht gemacht, glücklicherweise hatte ich frei. Und konnte meine Zeit ein wenig zum Lesen nutzen und in meiner Koje Musik hören.

Etwas verspätet fuhren wir mittags mit dem Bus nach Havanna, um dort eine Stadtführung zu machen. Unser Guide sprach auf englisch mit uns und zeigte uns alle wichtigen Gebäude und Denkmäler in der Innenstadt. Er ging mit uns auch zu einer Straße, die nicht mit Pflastersteinen gepflastert war, sondern mit Holzpflöcken, damit die Frau des Bürgermeisters während des Siesta besser schlafen konnte und kein lautes Hufgetrappel durch die Steine entstand. Natürlich war auch der ehemalige Reichtum der Stadt unschwer an den vielen schönen, aber leider schon halb zerfallenen Häusern und Fassaden zu erkennen. Nach der Führung hatten wir noch anderthalb Stunden Freilauf und ich ging mit Simon und Karl los. Wir mussten noch Souvenirs für zu Hause einkaufen und zogen noch durch die Läden. Dabei trafen wir auf Lotte, Nora, Wanda … die auf derselben Mission waren wie wir.

Um 18:30 fuhren wir gemeinsam weiter zum Abendessen, wo es das angepriesene „all you can eat“ gab. Ich hatte ziemlichen Hunger und auch die anderen waren sehr zufrieden. Das Restraunt war gut besucht und es gab auch reichlich und gut zu essen. Johan war zufrieden, dass wir alle satt wurden und unser Bordmotto bestätigte sich, dass wenn das Essen gut ist, die Laune ebenfalls so ist.

Und nun sitzen wir (Karl, Wanda und Ich) in meinem Zimmer und ich schreibe bzw. beende diesen Tagesbericht jetzt denn so langsam geht mein Tag zu Ende.

 

Liebe Grüße

Inga

 

 

 

 

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