Ocean College

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Strandtag mit Sonne und Eis

Autorin: Wanda
Position: Marina Hemingway, Cuba
(23°05,23N 82°29,99W)

Liebe Leser/innen,

der Tag, über den ich euch heute versuche so ausführlich wie möglich zu berichten, ist nun leider schon fast eine Woche her. Der Projektrechner ist kaputt.
Trotzdem kann ich mich noch relativ gut daran erinnern, wie wir morgens zum Strand fuhren. Doch zuvor mussten wir leider noch einen etwas längeren Weg und eine relativ lange Wartezeit auf den Bus unterziehen, denn in Kuba existiert ein relativ ernstzunehmender Sportsgeist und deshalb wurde an dem heutigen Tag ein Triathlon veranstaltet. Dieser führte natürlich direkt durch den Hafen, weswegen der Bus nicht bis vor unser Schiff fahren konnte. Wir mussten also laufen. Umso schöner war es dann in dem kühlen Bus zu sitzen.

Am Strand angekommen rannten Lotte, Nora, Emma und ich erstmal ins türkisfarbene Wasser und machten dort auch ein paar Urlaubsfotos von uns.
Dann gingen wir zu einem Restaurant wo man für Spottpreise Eis kaufen konnte und wir gönnten uns alle einen großen Becher Schokoeis, womit wir uns dann wieder zurück an unseren Platz setzen. Ein Eis in der Hand, die Sonne auf dem Rücken fühlend, quatschten wir dann noch über Gott und die Welt und mir ging es sehr gut.
Irgendwann brachen wir dann wieder auf. Auf dem Weg nach Hause machten Emma und ich noch Fotos von alten Autos aus unserem Bus heraus, wobei die meisten davon leider verwackelten. Trotzdem machte es Spaß.

Zurück an Bord wurde dann bekannt gegeben, dass heute Putztag ist. Ich hatte den Messeboden zu säubern. Da ich diesen aber eh erst machen konnte, wenn nicht mehr alle wie Wilde in der Gegend herum rannten und vor allem der Gemüselocker aufgeräumt war, machte ich mich auf den Weg zum Internet, um dort mit meinen Eltern und Freunden zu Hause zu telefonieren. Das war auch echt schön und ich fand es sehr schade, als ich wieder aus dem Internet raus musste, da ich auch noch andere Dinge zu erledigen hatte. Was das genau war, mag mir allerdings auch nicht mehr einfallen. Es war auf jeden Fall wichtig. Natürlich!

Dann begann ich die Messe zu putzen, naja eigentlich sollte ich ja nur den Boden putzen, doch anscheinend hatte sich diese Aufgabe erweitert. Man musste nun nicht nur den Messeboden, sondern auch sämtliche Leisten putzen. Da diese Aufgabe relativ komplex war, beschlossen sich einige der in der Messe sitzenden Personen, mir bei meiner Aufgabe zu helfen. Die helfenden Hände und die Musik, die jemand als Motivation angemacht hatte, halfen mir dann sehr gut über meine Aufgabe hinweg. Es machte sogar ein bisschen Spaß!

Und so fiel ich an diesem Abend, zwar müde, aber dennoch glücklich über meine Freunde und diesen urlaubsgleichen Tag am Strand mitten im Februar, ins Bett und schlief gleichdarauf ein.

Grüßen möchte ich natürlich auch:
Meine Oma, meine Mama, meinen Papa, die Fähe und den Kleinstfuchs, meine wunderschönen Freunde Csi, Lou, Hannah, Frieda, Maite, Marlen, Merle, Luna, Luisa und meine Klasse 10b und Fr.Specht.

Eure Wanda

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