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Trotz meines ersten Küchendienstes hatten wir einen schönen Tag inklusive Landgang

Autor: Dominik Bruns

Position: Bretagne/Brest, Frankreich

(48°23´20´´N 4°28´19´´E)

Heute war der erste Tag, an dem ich Küchendienst machen musste. Aber was soll ich sagen, so viel und so anstrengend war es gar nicht. Mein Tag begann um 06:45 Uhr, als ich zusammen mit Win, Paula und Hannah das Frühstück vorbereitete. Dazu gehört beispielsweise Kaffee kochen und den Tisch decken. Nach einem leckeren und deftigen Frühstück begann das Abdecken und der Abwasch. Es war ein gutes Gefühl in einem kleinen Team von vier Personen eine sinnvolle Aufgabe für die ganze Gruppe zu tun. Als wir schließlich mit allem fertig waren, blieben uns knapp 45 Minuten Freizeit, ehe wir wieder mit dem Mittagessen beginnen mussten. Diese Zeit nutzte ich, um etwas an meinem Referat zu arbeiten. Zum Mittagessen gab es ein bisschen Obst, Tomatensuppe und belegte Baguettes.

Nachdem auch das Mittagessen erledigt war, brachen wir alle zusammen zu unserer Exkursion ins Oceanopolis auf. Der Weg dorthin war ein ca. sechs Kilometer langer Spaziergang, den ich persönlich gut nutzen konnte, um meine Mitschüler noch etwas besser kennenzulernen. Das Oceanopolis ist ein Aquarium, welches die Wasserlebewesen aus fast jeder Region der Welt ausstellt. Dort erhielten wir den Auftrag ein Lebewesen unserer Wahl zu skizzieren und etwas genauer zu beschreiben. Ansonsten war das Aquarium sehr schön und modern. Der einzige kleine Nachteil war, dass leider fast alle Informationen auf Französisch waren. Trotzdem war es sehr schön anzusehen, wie die Fische und Robben elegant durchs Wasser glitten. Außerdem war dieser Besuch eigentlich gar nicht geplant, wir wollten eigentlich ins Marine Museum gehen, aber das machen wir dafür morgen bzw. heute.

Zurück an Bord begannen wir mit dem Abendessen. Es gab Lasagne, welche sehr lecker und bisher das beste Essen auf der Reise war. Doch nach dem Essen begann der Abwasch, welcher sich als besondere Herausforderung darstellte, weil viel Geschirr schmutzig wurde und es relativ schwierig war, es zu reinigen. Noch dazu kam, dass wir mit dem Wasser äußerst sparsam umgehen mussten, da wir in den letzten vier Tagen über 9000 Liter Wasser verbraucht hatten, wie die Welt da draussen ja sicherlich schon mitbekommen hat. Duschen ist aber inzwischen wieder erlaubt, mal sehen, wie weit wir jetzt kommen.

Gegen Abend traf dann das vorhergesagte Unwetter ein, welches sehr starken Wind und Regen mit sich brachte. Leider fiel damit dann auch der Landgang regelrecht ins Wasser. Aber es war dennoch ein sehr schöner und ereignisreicher Tag, den wir mit Film schauen, lesen, Pokern oder quatschen in der Messe beendeten.

Morgen werden wir noch das Marine Museum besuchen, welches ich persönlich sehr spannend finde. Ich hoffe, dass das Wetter einen Landgang in das schöne Brest zulassen wird.

Euer Dominik

1 comment

  1. Monika - 21. Oktober 2017 11:37

    Dominik, ich fand deinen Artikel sehr schön, vor allem die Erkenntnis aller, das Wasser ein kostbares Gut ist und sparsam damit umgegangen werden sollte und ja, einige wenige von Euch sorgen für die Gemeinschaft, was heutzutage auch nicht mehr selbst-verständlich ist. So wird euch diese Reise noch allerlei persönliches lehren. Weiter so…Landgrüße aus Nauen.

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