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Verspäteter Reisebericht

Autor: Bastian
Position: Marina Hemingway, Kuba
(23°05,23N 82°29,99W)

Hallo zusammen,

obwohl ich planmäßig am 28.02. den Tagesbericht hätte schreiben sollen, schreibe ich ihn erst heute, am 03.03. Woran das liegt? Ich denke, da spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Immerhin befinden wir uns ja auch auf einem Segelschiff und da kann man eben nicht immer alles perfekt durchplanen. Schließlich sollten wir auch schon vor knapp einer Woche von Kuba aus weitergefahren sein.
Aber ich werde trotzdem versuchen, euch einen möglichst genauen Einblick in meinen Tag zu geben.
Mein Tag begann gegen 09:00 Uhr, als ich durch die Glocke zu einer Ansage Johans geweckt wurde. Er sagte an, wie der heutige Tag ablaufen soll.

Wie die vergangenen Tage hieß es auch heute, dass wir nicht wissen, wie und wann es weitergeht. Der Plan für den heutigen Tag sah wie folgt aus: Die eine Hälfte der Gruppe hatte normal vormittags Unterricht, während die andere Hälfte bei Natija Marketing hatte. Dazu gehörte auch ich. Also trafen wir uns um 11:00 Uhr mit Natija auf einer Wiese vor dem Schiff, um etwas über Marketing zu lernen. Wir gingen darauf ein und lernten, welche Strategien Marken verwenden, um ihre Produkte zu vermarkten. Außerdem sprachen wir über den Weg von der Herstellung, also dem Produzenten bis hin zum Verbraucher und gingen dabei vor allem auf Kaffee ein, besonders in Hinsicht auf unseren Aufenthalt auf der Kaffeeplantage.

Danach gab es Mittagessen.
Ab 14:00 Uhr hatte ich dann Unterricht, allerdings nur eine Stunde Physik, da wir von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr Segelkunde hatten. In dieser Stunde wiederholten wir unter anderem nochmal einige Begriffe und Benennungen rund um das Schiff. Danach musste noch einmal jeder von uns in Kleingruppen das Belegen und Aufschießen von Tauen üben, damit wir dies vor der Überquerung drauf haben.

Nachdem wir damit fertig waren, hatte ich noch zwei Stunden Unterricht.
Nach dem Abendessen war ich dann noch ein wenig Fußball spielen und entschied mich dann noch dazu, eine Runde joggen zu gehen.
Auf dem Rückweg traf ich dann einige vom Schiff, die auf dem Weg zur Küste / Meer waren. Sie sagten mir, dass ich doch gleich nachkommen solle. Also ging ich noch (schnell) in der Marina duschen, zog mich um und begab mich zu den anderen.

Gegen 22:00 Uhr kamen wir dann zurück an Board, wo sich Merle und ich dann noch in der Küche mit Johan unterhielten, welcher auch gerade aus der Stadt zurückkam. Gegen halb 11:00 Uhr abends fiel ich dann ziemlich müde in mein Bett.

Zum Schluss möchte ich noch meine Eltern grüßen und liebe Grüße auch an Oma und Opa!

Euer Basti

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