Ocean College

Januar2020

First Day back at sea

Autor: Satan
Date: 31th of January 2020
Geografical position: On our way to Havanna
Nautical Position: 10°23.0 N/ 081°28.0 W
Etmal: 84nm

07:30 am- Cabin 11a

“It smells“, were the first words Satan was hearing on his first morning back at sea. When turning around, he saw blue. The bluecolor of his self-built curtain/towel. After he pushed it away, he could guess Ruben was standing in the middle of his cabin. Elster also said these nice words to wake up the entire cabin. After Bergziege made a nice comment on that statement, Elster asked if he should turn on the light. For that idea he got a few more nice comments. Without turning the light on Ruben left the cabin. Satan stod up, put some clothes on and had a short but very nice chat with Lauch about being quiet before leaving the cabin to get some breakfast.

Aufnahme vom 01.02. abends… damit sollte sich in Richtung Kuba arbeiten lassen

08:00 Poopdeck, behind the Wheelhouse, at the Helm

After Satan took over the helm from Wildcat and so the old duty watch got relieved, Satan asked Pumba if he could refresh their knowledge about buoiage. As the watch continued, Satan had a nice chat with Kávada about tatoos, dogs, floating houses and shanties.

Für alle, die wissen wollen, wer Satan ist… links Satan / Phil, rechts Johannes

12:45 Mess
The PA didn’t work, again. Therfore Satan wasn’t on time for dinner and could just eat what was left.

13:00 Welldeck
At the daily happy meeting the unicorn introduced the so called happy spray.

14:00 Mess
School. Dr. Doose told us why it is possible to sail almost against the wind. That’s possible because the air is faster at passing on the one side than on the other side of the sail and that creates a low pressure which sucks the sail towards it and therefore drags the boat foreward. The second lesson was Spanish. We learnt all about about hay, estar and ser. Yay!

Noch nicht direkt der Weg nach Kuba, aber Kapitän Ben wird wissen, was er tut

P.S.: Liebe Grüße an Anni (Günter), Liddle und Ali (Gartenzwerg) <3 einfch nur mal so…

Phil hat zu wenig Wörter, hihi ~ Emy

Ein vollgepackter Tag

Datum: 30. Januar 2020
Autorin: Amelie
Geografische Position: 09,29.9N/ 82,17.3W
Position: Auf dem Weg nach Kuba
Etmal: 84 nsm
Tag: 111

Eigentlich sollte mein Tagesbericht so beginnen: Ziemlich genau vor einem Monat saß ich hier in der Messe und habe überlegt, worüber ich denn schreiben könnte. Da gerade die erste Krankheitswelle an Bord war, habe ich mich dazu entschieden, über diese zu schreiben. Da wir gerade die zweite Welle an Bord haben, dachte ich mir, dann schreibe ich doch einfach sozusagen einen zweiten Teil.

Als ich dann Mascha gefragt habe, ob das OK wäre, meinte sie, dass Ella bereits darüber geschrieben hat, aber ich solle doch mal mit Ella sprechen um die genauen Details abzuklären. Also bin ich zu Ella gegangen und habe sie gefragt worüber sie geschrieben hat und sie meinte, dass sie bereits darüber geschrieben hat. Also brauchte ich auf die schnelle eine neue Idee.

Es geht wieder los mit Segeln!

Daher schreibe ich jetzt über meinen Tag, der sehr ereignisreich war. Wie jeden Morgen wurde ich um 06:45 Uhr zum Frühstück geweckt. Nach dem Frühstück hatten wir unser tägliches 08:00 Meeting, in dem wir erfahren haben, dass endlich unser Ventilator für die Galley angekommen ist. Eine weitere gute Nachricht war, dass das Essen heute um 10:30 geliefert werden soll. Jedoch war die beste Nachricht, dass wir um 16:00 ablegen wollen.

Nach dem Meeting habe ich den Luxus einer Hängematte in der Cabin genossen und etwas gelesen.

Das Essen kommt und wir dürfen es verstauen

Gegen 11:30 Uhr sind dann kleine Boote mit unserem Essen gekommen. Als es hieß, dass das Essen kommt, war die Freude an Bord sehr groß. Doch nicht nur wir haben uns über den Besuch gefreut, sondern auch die kleinen Haie, die uns immer mal wieder besucht haben und uns ein sehr schönes Kino am Abend geboten haben. Wir mussten sie leider enttäuschen, denn leider ist kein Essen ins Wasser gefallen.

Da wir keine kleinen netten Tierchen an Bord haben wollen, mussten wir die Kartons auf dem Welldeck auspacken. Daher war nach wenigen Kisten das Welldeck voll mit Lebensmitteln und Kartons. Als alles ausgepackt war, ging es ans Verstauen der Lebensmittel im Drystore. Daher gab es ein Team an Deck, welches die Lebensmittel in Boxen und Tüten verpackt hat und dann durch eine Luke im Deck runtergereicht hat. Das andere Team war unten im und vor dem Drystore und hat die Lebensmittel verstaut.


Nachdem die Früchte, das Gemüse und die Kaltwaren verstaut waren, war es 12:35 und um 13:00 gab es Mittag. Nach dem Mittag ging es weiter mit Pasta, Reis, Mehl, Gewürzen, viel Jam, und sehr vielen Dosen. Je später das Einräumen wurde, desto mehr Spaß hatten wir oben, denn das Team unten hat sich sehr über die ganzen Tins und Jam gefreut. Gegen 16:15 hatten wir es geschafft. Das Welldeck war leer und alle Lebensmittel waren im Drystore verstaut.

Endlich können wir ablegen

Als der Kapitän dann wieder an Bord war und alles mit unserer Ausreise geregelt war, war es um 16:30 endlich so weit: Wir konnten mit vier Tagen Verspätung endlich ablegen. Beim Ablegen war ich im Chainlooker und habe versucht, die Ankerkette in einem Zickzack Muster in den Chainlooker zu legen. Also ich dann wieder an Deck gekommen bin, durfte ich mit klettern gehen, da wir die Gaskets von dem Topsail und T´Gallent entfernen mussten. Als wir wieder unten waren, ging es ans Segel setzen. Wir haben das Outer Jib, die Foregaff, das Topsail und das T´Gallent gesetzt. Nachdem die Segel gesetzt waren, ging es ans Bracen. Zuerst haben wir dreimal die Forgaff gebraced und danach die Yards etwas zu Starbord.

Auf nach Kuba!

Da wir zu langsam waren, wurde in der Zwischenzeit der Motor angemacht. Aber wir haben es geschafft, ohne Motor abzulegen.

Freizeit und Abendessen

Gegen 17:30 waren wir dann fertig und ich hatte etwas Pause, die ich eigentlich zum Schlafen nutzen wollte, jedoch gab es um 18:00 Abendessen und ich wäre dadurch vermutlich nur noch müder geworden, als ich eh schon war. Also habe ich etwas entspannt und gelesen. Nachdem das Second Sitting vorbei war, waren Jonas, Johannes und ich eingeteilt, die Messe aufzuräumen. Also wieder keine Chance zu schlafen. Als die Messe aufgeräumt war, habe ich bis zur Watch gelesen.

Eine sehr luxuriöse Watch

Um 20:00 hat dann die Watch begonnen, die bis um 24:00 ging. Da wir heute sechs Personen waren, hatten wir drei Pausen, was ein ziemlicher Luxus war, da wir in der alten White Watch durch die letzte Krankheitswelle nur zu zweit Watch hatten. Um 24:00 war unsere Watch dann vorbei und eigentlich wollten wir -wie für die Red-Watch typisch- einen Midnight Snack nehmen. Allerdings waren wir alle so müde, dass wir einfach nur noch ins Bett gefallen sind.

Why we are not leaving

Author: Johannes
Date: 29 January 2020
Geographical position: Bocas, Panama
Nautical position: 9°19.690 N / 82°14.493W
Etmal: 0

The three Fs

As you (parents and others) have noticed, we still haven´t left Panama. You may ask yourself why. Well, let me tell you about our time here and the three Fs.

First, I´m going to explain what the three Fs are:

Fan

Food

Fluffing

Maybe you are confused now why these things would prevent us from leaving.

For the first F

I assume you know what the galley is and what it is for. If you know that you can imagine what temperatures we have in there with a big oven and stove constantly running to provide 43 people with food. Normally, we have a suction fan (Ventilator) running to keep the temperature at max. 30 degrees and to have a circulation of fresh air. Can you guess what happens if we haven´t got that fan?

Right, we have temperatures where no one can work properly anymore.

Im Wassertaxi nach Bocas

Why haven´t we got a fan? Well, our old one broke and we ordered a new one. The problem is Bocas (where we are right now) hasn´t got any street names or a post address. That´s why the company said they can´t deliver it. But the crew managed to give them the contact of the local supermarket.

Still, there was no confirmation when and if the fan is going to be delivered. Somehow it arrived yesterday (we have waited for it since Monday, when it should have arrived) and now we have one of the three Fs and only 2 more to go till we can leave.

The second F: Food.

I think it´s pretty obvious that we can´t go to sea without food. The problem with the food delivery was the money. We transferred the money from Great Britain to the USA and then to Panama. But it got stuck in the USA — Addition (30.01): it arrived today in the morning, now we finally have food–

The third F

Well… there´s not much to say about it except it increased a lot in the last days!

But not only that. There is also another reason why we couldn´t leave: The disease. When we arrived on the ship on Sunday, we had about three to four sick people. On the first day this number increased to ten or more. Since then the epidemic has spread and everyday more and more of the healthy ones got sick.

Luckily, the sick ones get better after two days. Now nearly everyone has been sick or is sick right now. Even the crew and teachers. That´s why our ship was on official Quarantine for a day. But since the doctor was here, we have more and more healthy people.

And since the fan has arrived and the food should come tomorrow there is a chance that we can leave then.

P.S.: Außerdem nochmal Happy Birthday Marco. Der tolle Junge hat heute Geburtstag!

P.P.S.: Anmerkung aus dem Backoffice: Inzwischen sind wir aber unterwegs nach Kuba und warten auf die erste neue Positionsmeldung!

Geburtstagskind Marco in der Mitte