Ocean College

November2020

Dom the Doctor

Date: 30.11.2020
Author: Lukas
Position: Atlantic Ocean
Nautical Position: 19°30,6N , 37° 47,4W
Etmal: 123,3 NM (Total: 4507 NM)

For this daily report I asked our Doctor Dominic a few questions about himself and his life here on board. He joined us in Madeira, so he’s been with us already for a couple of weeks. After that I will explain a natural phenomena that happened today.

Unser Doctor Dom

How old are you and where are you from?

Dominic is 36 years old and he lives in Bristol, Engand. Although he lives there, he is very good in speaking German. That is, because Dominic was born in Hamburg and he lived there until he was 7 years old, so he lived in Germany first. After that he and his family moved to Manchester and lived there until he was 18. Then he moved again to study in London to become a doctor. Now he mainly lives in Bristol, but he also travels a lot.

What kind of doctor are you?

At home he works as a surgeon (Chirurg), but he is also interested in expedition medicine. For example, he once worked in a mountain rescuing team at the Kilimanjaro in Tansania.

How did you take notice of Ocean College?

Dominic told me that he had some contact with the doctor who joined last year’s Ocean College when they crossed the Atlantic back home. She recommended it to him and he liked the idea of Ocean College. As he had some free time during our Atlantic crossing, he decided to participate.

Doctor Dom beim Surfen
Dom beim Surfen auf Madeira

Do you also sail in your freetime?

Yes, but not very much. For example, he sailed around England or in the Mediterranean sea. But sailing is not his main interest.

Have you already been seasick?

Dom said that he hasn´t been seasick so far. Lucky man.

What are the things that you liked most, so far?

The funny thing here was that he didn’t have only one answer. Dom said that he really likes talking to the people here and having nice chats with other people. Furthermore, he likes especially the atmosphere we have here in the nature. He also loves working aloft and the things you can learn about the ship when you’re climbing up in the rigg (this is definitely true, in his free time our doctor is a born pelican monkey;). And one special thing that he likes here on board is singing shanties. A few days ago we had a little “shanty outbreak” where someone randomly started singing a shanty and after five minutes we’ve had almost 20 people who joined. Dom was one of the people that sang the loudest.

Squalls

One special natural phenomena that we experienced today was a “Squall”. Squalls are windy rain showers that bring almost immediate rainfall when they reach you. During our daily voyage crew meeting today some people often looked behind us and I already thought that they’ve spotted some dolphins or a whale. But then, exactly when we finished our meeting, everyone noticed what they really saw. Shortly before the Squall reached us, you could really see the wall of rain and the wind on the waves coming towards us. Within a few seconds it started raining very hard and everyone on deck got really exited. But the Squall didn’t hold on very long. After half an hour the rain and wind were over and the weather was almost as it was before.

Picture of a Squall

Und zum Schluss möchte ich meiner Mutter für gestern noch alles Gute nachträglich zum Geburtstag ausrichten. 🙂

RISIKO – The RISK of the day

Position: Irgendwo im Atlantischen Ozean
Autor: Fabian
Datum: 29.11.2020.
Nautische Position: 19°30,6N.37°47,4W. Etmal: 137 NM

09:32 Uhr: Irgendwo auf dem Weg von Santa Cruz de La Palma nach Antigua…

Die Wände machen einen kalten Eindruck – der Boden aus Holz sollte zwar etwas Gemütlichkeit in die eher angespannte Situation bringen, das Flackern des Deckenlichtes ist nur nicht gerade hilfreich. Die Generatoren versagen mal wieder fast – man hört sie noch ein wenig kämpfen – und dann ist es still. Mäusestill.

Alle Lichter erlöschen und nur noch die Notfallbeleuchtung funktioniert und der Raum bekommt einen düsteren Lichteinfall. Im Hintergrund hört man den Maschinisten fluchen, während Alex, seine rechte Hand, mal wieder halb im Klo hängt. Der kleine Raum ist leer – eine Ausnahme auf der Pelican – bis auf drei der voyage crew.

„Truppen, haltet euch bereit! Heute werden wir die Welt besiegen!“, hört man Cornelius rufen.

Seine Taktik: Die Armee schnell genug aufzubauen, um zu siegen, aber langsam genug, damit niemand Verdacht schöpft. „Das hoffst du wohl. Qualifiziertere Soldaten haben einfach einen Vorteil gegenüber deinen… naja, etwas Minderbegabteren.“, erwidert Elias. Seine Taktik: Ausbreitung von seinem Startpunkt (Südamerika) aus nach Nordamerika und anschließend in die ganze Welt.

„Le monde est à moi!“, schreit Manasse enthusiastisch. Seine Taktik: [Information missing].

Stille folgt – keiner spricht. Es scheint als wäre die Zeit stehengeblieben. Alle vertieft in taktisches Denken. Wo wird zuerst angegriffen? Was ist die beste Taktik? Und das Wichtigste: Wie kann ich meine Gegner manipulieren, um mein Reich zum Sieg zu bringen?

Es ist so still, wie es schon lange nicht mehr war. Nur das Ticken der Uhr im Hintergrund erinnert an das Fortschreiten der Sekunden. Tick. Tack. Tick. Tack.

Risiko spielen auf dem Schiff

Soldaten laufen hektisch durch die Gegend. Alle scheinen sehr beschäftigt. Manche tragen Waffen, Kanonen, Pistolen, die anderen Proviant oder bauen gerade das Lager auf: Sie machen sich bereit für den Kampf – die finale Auseinandersetzung, die alles entscheiden wird.

Direkt in der Mitte des kleinen Feldes, etwas abseits von der nächsten Siedlung, wird gerade ein Zelt aufgebaut. Es ist etwas größer als die restlichen, denn es beherbergt die Leitzentrale mit dem Wichtigsten von allen. Die CTU (Central Terrestrial Unit) erhält über so genannte Transit Bots (kleine Drohnen, die den subluminalen Bereich verlassen und über Lichtgeschwindigkeit in die Realität der Pelican fliegen), dort die Anweisungen erhalten und anschließend wieder zurückfliegen.

Das Ganze ist nur möglich über eine eher neuere Erfindung: Die Markovski-Blase, die Reisen mit mehr als 1c (1-fache Lichtgeschwindigkeit) ermöglicht. Nur wegen dieser Erfindung von Sergej Vladimir Markovski (2273 – 2369) können wir schneller als Lichtgeschwindigkeit reisen, neue Galaxien entdecken und ferne Welten besuchen – und doch bleibt weiterhin der schon sehr altertümliche Seeweg mit den Diesel- und Segelschiffen (seit etwa 1815) der beliebteste, denn so gut auch die CTUs und die TIUs (Transport Industrial Unit) im Weltall funktionieren, so ineffizient sind sie in der Atmosphäre.

Die ganze Maschinerie sorgt letztendlich dafür, dass die Feldherren deren Befehle erhalten, die Soldaten die Anweisungen von den Feldherren, und die wiederum rausgehen und kämpfen. „Männer und Frauen: Vorrücken!“, heißt es von Elias.

Es ist Zeit – das Spiel des Risikos beginnt.

neben Risiko wird Monopoly gespielt
derweil am Nachbartisch…

Die drei Reiche kämpfen ohne Gnade. Manche Schlachten wurden gewonnen, aber auch einige Niederlagen mussten eingesteckt werden. Es scheint so, als würde Elias sehr viel Glück bei seinen Schlachten haben, doch das großwerdende Heer Manasses wird immer bedrohlicher.

In dem kleinen, geheimen Raum weit abseits des normalen Treibens ist die Spannung förmlich spürbar. Wer wird dieses Spiel gewinnen und wer wird als Verlierer die Runde verlassen? Es ist ein verbitterter Kampf, der auf einer weit entfernten Welt gehalten wird, doch langsam scheint sich ein Gewinner abzubilden: Manasse.

Die letzten Schlachten werden ausgetragen und langsam entspannt sich die Situation für Einige: Es ist entschieden. Nur Cornelius sieht man die Angst förmlich ins Gesicht geschrieben: Er ist Letzter und was passiert, wenn man verliert [messengerBot.information.overload()]. Es wird erbittert gekämpft und gehofft, gebetet, um doch noch zu gewinnen aber es scheint entschieden – Cornelius hat verloren.

Und plötzlich ruft Elias: „Mission beendet.“ und damit hat er die Runde für sich entschieden – er hat gewonnen.

Es wird zusammengeräumt und ein wenig Ordnung kehrt wieder zurück in den kleinen, versteckten Nebenraum.

„Folks, it would be lovely if you would not scream if someone is trying to sleep. I tend to be in a bad mood if I’m woken up by… you and you do not want to experience me being in a worse mood than I am right now.“, sagte grumpy Chris.

“All hands on deck. Bracing stations, bracing stations, bracing stations”, ertönt es durch die Lautsprecher. Alle stehen auf, verlassen den Raum und Stille kehrt wieder ein.

Auf einer weit, weit entfernten Galaxie klappen alle zusammen – niemand weiß was zu tun ist, wenn keine Anweisungen mehr erteilt werden, keine Befehle mehr existieren. Alleine sind sie auch nur wie Roboter, die leben, aber ist es bei uns anders?

spielen mit großen Karten
alles nur ein Spiel?

Our Teachers

Date: 28.11.2020
Author: Julius P.
Position: Atlantic Ocean
Nautical Position: 19° 43,8 N, 33°04,4W
Etmal: 154 NM (Total: 4237NM)

For this daily report I asked our teachers five questions about school on board, about the sailing of the Tall Ship Pelican and the seasickness on board.

What is the biggest difference between school on the Pelican and school at home?

Priska (Languages and Math):
Priska said that the biggest difference here on the Pelican is, that the relationships to the students are very different to the relationships to students at home, because you know the students much better here. She also can see better what a student has to learn.

Sven (Math, Biology, Chemistry, History):
Sven also told me, that the biggest difference is the relationship to the students.

Nicolas (Physics, Geography, Science):
Nicolas said, that the biggest difference to other schools is, that the teachers live together with the students.

Our teachers Sven, Nicolas and Priska during the hike on Tenerife

How much do you like sailing on the Pelican on a scale from 1/10?

Priska:
Priska thinks of of the sailing as like a 6/10 because she was so seasick that she couldn´t enjoy the sailing on the Pelican much at the beginning of the journey. When she is feeling well, she especially loves the sunrises and sunsets.

Sven:
Although Sven has never been sailing before, he rates the sailing 8/10 because he loves the silence and the nature outside at sea. In addition he loves the “old school sailing”, so with a ship like the Pelican and the many interesting jobs that need to be done.

Nicolas:
Nicolas was sailing a lot before, so he said the sailing on the Pelican is like a 4/10 (maybe he is used to sail on high luxury yachtes :)).

one of the teachers of Ocean College
Sven at the helm

How did you manage with the seasickness?

Priska:
Priska said that it was very hard at the beginning of the journey, but every day it got better. So now she can enjoy the beauty of the seas way more than in the beginning. There she only fed fishes and dolphins, instead of watching them.

Sven:
Svens opinion about the seasickness: Big shit. One day he thought he was going to die. I think that shows how much he hated puking.

Nicolas:
Nicolas never felt seasick (he is way too lucky).

teacher Nicolas in his freetime
When do you actually see your teachers like that at home?

What is your favorite job on board?

Priska:
Priska likes to be on the helm, because she has the control of the whole ship and that’s a really big responsibility.

Sven:
Sven likes to help the Bosuns department (manual work). Yesterday for example he helped repairing the pilot-ladder (to come from the rib on the well deck).

Nicolas:
Nicolas likes the climbing and the evenings in the Saloon very much. 🙂

teachers and students sailing the ship together
wild hair day – teacher Priska at the helm and Nicolas talking to the Captain

Have you ever wanted to go home because the students were so annoying?

Priska:
Priska never had the wish to go home because of the students.

Sven:
Sven never had the wish to go home:)

Nicolas:
Nicolas never wanted to go home but sometimes he wanted to throw some students over board 🙂 (we are lucky that this was just a joke). He enjoys teaching and being the project leader very much.

In the end our teachers are the best in the world 🙂

Alles Gute nachträglich zum Geburtstag Claudia und herzliche Grüße an all meine Familie und an Felix, der den daily report wie immer liest:)

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