Ocean College

Looking back on my time on the Pelican

Date: 04.11.2020
Author: Doctor Rose
Position: Funchal, Madeira
Nautische Position: 33° 47,5N , 014° 09.5W
Etmal: 195 NM (2641 NM insgesamt)

As I come to the end of my time here on the Pelican it seems a good time to reflect on the time I have had together with the voyage crew. There have been times of nice calm sailing, others with rougher seas and rain and overall lots of fun has been had. Just as a word of reassurance I am pleased to stay we have not lost anyone to the sea!

Rose in action

Joining the Pelican in London gave me time to get to know how the ship runs and then meet the teachers and watch leaders before we set off. I was nervous to go to sea, as it is my first time on a tall ship, but everyone was very helpful and supportive and before I knew it we were underway to Emden. Although the watches were tiring they were enjoyable, I learnt a lot and they gave me an insight into what the voyage crew would be going through and the challenges they would face. It also made me realise the importance of getting sleep when you can when you have two lots of four hour watches per day – self care is key!

Rose beim Sortieren der Medikamente

Soon we were in Emden and it was time for the voyage crew to join – an exciting and long day and by 1800 we had the complete crew on board the ship! A lot of teaching went on for the next few days with the crew and myself trying to learn a huge amount of information. The enthusiasm and speed at which they learnt really impressed me (and put me to shame at times). We also all got to climb the rigging to the first platform which I found very scary as I am afraid of heights but everyone was very supportive and now I love climbing the rigging!

All the voyage crew are becoming more and more confident climbers and under the supervision of the bosunary team are setting the sails and going aloft regularly. I am happy to reassure you that as a doctor my services, other than for minor cuts and bruises and some sea sickness, have not been needed. On the first crossing over to the UK several people were feeling sea sick – luckily we have plenty of buckets on board! But everyone recovered well and kept smiling throughout and slowly everyone is getting less and less sea sick with every day. The resilience the voyage crew have shown has really impressed me, pushing themselves to keep going with watches even when they were tired and feeling unwell.

Our Doctor Rose

One of my favourite parts of the trip so far has been spending time with the voyage crew watching dolphins off the front of the ship – closer than I have ever seen. One person said “all of our friends are at home watching TV and we are here with the dolphins”, that really summed up how special this voyage is for me. A few of the other many highlights have included:

  • Shanty nights with Pete the Bosun and hauling sheets to the shanties
  • Sailing with no engines and just under the power of the sails
  • Seeing the apes at the top of the Gibraltar rock
  • Movie night seeing how life was on old tall ships
  • Abbie’s amazing cooking and brownies

I have loved seeing how all the voyage crew have grown in confidence and knowledge in such a short period of time. I am sad to be leaving but wish the crew the very best for the exciting voyage they have ahead!

Fair winds! Rose

junge leute segeln

Darum sollten junge Leute segeln

„Man kann keine neuen Ozeane entdecken, hat man nicht den Mut, die Küste aus den Augen zu verlieren.“

(André Gide)

Viele Menschen lieben Abenteuergeschichten. Es gibt davon auch viele, die auf dem Meer spielen, es geht um Piraten, Schätze, Schiffsmannschaften, die bei Unwettern gegen Naturgewalten ankämpfen.

Beim Segeln zeigt sich aber auch noch eine andere Seite des Meeres: Die Zeit auf dem Wasser lädt dazu ein, sich seinen eigenen Fragen zu stellen, ins Innere zu schauen – vielleicht ist das die größere Herausforderung beim Segeln. Und deshalb ist es auch gut zu sehen, dass immer mehr junge Leute das Segeln (wieder-)entdecken.

In Verbindung mit der Natur

Segeln ist eine der einzigartigen Möglichkeiten, der Natur ganz nahe zu kommen. Natürlich lassen sich im Urlaub oder während längerer Reisen viele Gegenden dieser Welt erkunden, aber kommen wir der Natur dort wirklich nahe? Auf der Safari das Foto vom Elefanten schießen, ein bisschen Schnorcheln und Fische schauen beim Strandurlaub – aber was nehmen wir davon mit?

Beim Segeln kommen junge Leute in Kontakt mit der Natur und ihren Elementen: Sie lernen den Ozean als Organismus kennen, verstehen Klimaveränderungen richtig einzuschätzen und erleben selbst, was in jedem Bio- und Geografiebuch nur grau und trist wirkt. 

junge leute segeln

In Gemeinschaft

Das Leben auf einem Segelschiff birgt so einige Herausforderungen. Typische Fragen drehen sich um zu wenig Platz, um alle Lieblingsdinge mit auf Reisen nehmen zu können, die Seekrankheit und Heimweh. Aber so mancher hat während eines längeren Törns auch ganz neue Seiten an sich entdeckt. So ist es oft eine überraschende Erkenntnis, wie sehr wir doch unseren privaten Rückzugsraum benötigen (und vermissen).

Mit anderen die Kabine und ein Schiff zu teilen, kann ganz schön nervenaufreibend sein, aber: In einer Welt, in der wir Menschen auf unserem Smartphone oder Rechner per Knopfdruck stumm stellen können, ist es eine bereichernde Erfahrung, in einer Gemeinschaft zu leben.

junge leute lernen segeln

Die jungen Leute auf dem Segelschiff müssen sich mit den Charakteren, den Bedürfnissen und Eigenheiten ihrer Teammitglieder auseinandersetzen. Meinungsverschiedenheiten müssen ausdiskutiert, andere Perspektiven eingenommen werden, um besser zu verstehen, wie der andere tickt. Das ist mitunter schwierig, schweißt aber auch zusammen. 

Detox für die Seele

Handy aus, Tablet aus und los geht’s: Sobald das Ufer nicht mehr in Sicht ist, verabschieden wir uns aus unserem Hamsterrad namens Alltag und finden einen ganz neuen (und oft gesünderen) Rhythmus. Vor allem junge Leute profitieren in diesem Punkt vom Segeln.

junge leute segeln

Es gibt halt nicht jedes Wochenende eine Party, sie müssen auch nicht allzu lange überlegen, was sie anziehen sollen (denn das Reisegepäck ist schmal) und der tägliche Ablauf an Bord des Segelschiffes bietet einen zuverlässigen Rahmen, der für Struktur sorgt – und die schafft auch Entspannung, denn keiner muss sich fragen: Und was mache ich heute Abend? So genießen die jungen Leute abends den Sonnenuntergang auf dem Meer, ohne den Druck, es gleich in den sozialen Netzwerken zu posten, denn: Den Sonnenuntergang haben sie nämlich ein halbes Jahr lang, jeden Tag. 

In unserem Reiseblog 20/21 können alle Interessierten verfolgen, wie sich das aktuelle Ocean College-Team, das Anfang Oktober in See stach, auf der Pelican of London eingelebt hat.

×

Hallo!

Klicke einfach an, mit wem du sprechen willst, oder sende uns eine Mail an info@oceancollege.eu

× Fragen?