Ocean College

Rückblick auf den Media Pathway

Datum: 19.11.2020
Autorin: Marie
Position: Santa Cruz de La Palma
Nautische Position: 28° 40,5 N 17° 45,9W
Etmal: 0NM (3052 NM insgesamt)

Gestern haben alle Media Pathway Teilnehmer erfolgreich ihre Essays abgegeben, die einen früher, die anderen kurz vor knapp.

Schülerin im Rigg

Der Media Pathway hat für zwölf Schüler*innen mit der Ankunft von Alexander in Vigo gestartet. Alex war direkt beliebt an Bord, indem er Post von Zuhause mitgebracht hat. Allerdings hatte er etwas Pech, da er in Cabin 6 sein Bett hatte. Die Cabin ist oft unordentlich und hat zudem auch noch einen interessanten Geruch, der auch mal etwas unangenehm sein kann.

Wir hatten zwei Stunden täglich Media Pathway, bei dem wir praktische und theoretische Themen behandelt haben. Zu Beginn haben wir gelernt, eine Kamera richtig zu benutzen. Dies beinhaltete bestimmte Einstellungen. Der ISO-Wert bestimmt, wie hell oder dunkel das Bild ist. Die Blende bestimmt die Tiefenschärfe des Fotos. Damit ist gemeint, wie scharf der Hintergrund ist. Wenn man Tiere fotografiert, die sich normalerweise bewegen, ist es wichtig, dass die Belichtungszeit stimmt.

Konzept schreiben

Die Belichtungszeit wird auch Verschlusszeit genannt. Bevor man ein Foto macht, sollte man dies auf die Blende anpassen. Das haben wir dann dirket ausprobiert und haben Bilder von Schiff aus gemacht. Außerdem wurde uns das Schnittprogramm Imovie von Apple näher gebracht und ausführlich erklärt.

Alle Ocean College Schüler haben zudem noch an einem Video-Workshop von Alex teilgenommen. Bei dem Workshop hat er uns Tricks und Tipps für einen Video-Tagesbericht gegeben.

Five-Shot-Regel:
Bei der Five-Shot-Regel müssen die fünf W-Fragen beantwortet werden können und jede Szene muss mindestens aus fünf verschiedenen Einstellungen gefilmt werden. Diese Regel ist vor allem sehr wichtig, wenn man ein Video macht.

Ich beschriebe hier die W-Fragen und die Einstellungsgrößen anhand von Beispielen:

Beim Filmschneiden

Wer? Nahe- Zeig den Menschen von Brust bis Kopf.
Was? Halbnahe- Zeigt den Menschen von Hüfte bis zum Kopf. Dies wird oft in Gesprächssituationen angewendet.
Wo? Totale- Zeigt den Menschen und seine Umgebung.
Wie? Halbtotale- Zeigt einen kleineren Ausschnitt von der Totale. Dabei liegt der Fokus mehr auf der Person.
Wow- Überraschungsshot- Zeigt den Menschen aus einer Frosch- oder Vogelperspektive.

Es gibt noch zwei weitere Einstellungsgrößen. Die sogenannte Große zeigt den Teil oberhalb der Schultern. Eine Einstellungsgröße kleiner ist die Detailaufnahme. Diese zeigt etwas ganz genau z.B. ein Auge.

Natürlich musste jeder auch ein Referat halten über das jeweilige Thema, das man gewählt hatte. Die Vorträge waren sehr spannend und informativ, allerdings hätte das eine oder andere Referat länger sein können. Ich habe viel bei den Referaten gelernt und mitgenommen und manche Dinge waren auch sehr erschreckend: Zum Beispiel was alles mit unseren Daten gemacht wird und wofür sie benutzt werden. Die Vorträge über Fake News und Pressefreiheit waren sehr gut, da es auch viele neue Informationen waren.

Zum Schluss gab es noch zwei große Projekte, bei denen wir unsere bereits gelernten Kenntnisse anwenden konnten. Die Einstellungsgrößen und das Schneiden eines Videos waren dabei sehr wichtig. Das eine war ein kurzes Video zur Dr. Bronners-Seife. Dabei wurden die Anwendungsweisen der Seife vorgestellt. Das andere Video war zu den gesponsorten ,,Van Laack”-Masken, die alle schon viel genutzt haben. In dem Video wurde kreativ die Benutzung von den Masken vorgestellt.

Mich hat der Media Pathway motiviert, mehr Fotos und Videos zu machen. Ich bin gespannt, was die Anderen von ihrem Pathway berichten werden.

P.S.: Alex, wir kriegen noch Schokolade.

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