Ocean College

Januar2021

Seasickness again

Date: 31.01.2021
Author: Marta
Position: At sea
Nautical Position: 11°12,9 N 080°07,6 W
Etmal: 115 NM (8112NM in total)

Surely we can all still remember the reports and pictures from the beginning of the journey, showing the crew lying around on deck trying not to puke, or telling you about the ships routine with seasickness. You´ll probably believe me when I tell you we were all extremely happy when   we´d finally gotten our sealegs. But after two weeks in Costa Rica and another week in calm waters and at anchorage, we were no longer used to the (sometimes) quite rough sea, and guess what: We have now started round two of seasickness!

Schülerin an den Seilen

Even the days before we started our passage to Bermuda, people were already worrying about becoming seasick, since everybody remembered the very unpleasant first days of our voyage down the English Channel. Hoping to somehow survive the next few days without puking, a lot of people took a seasickness tablet before leaving our anchorage and passing the wavebreakers. Admittedly it was already quite lumpy before reaching the open water and it didn´t take long for the first people to feel sick.

Marta im Rigg

Like when we left Emden and headed off down the Channel, people were sprawled up on the Poop Deck or sitting at the picknick tables staring at the horizon or laying their head in their arms, desperatly trying not to throw up. It isn´t surprising that they barely care about the waves coming over the side or the spray from across the Foc´s´le. In almost every cabin you´ll find somebody laying in their bed listening to music trying to take their mind off the naucious feeling deep down in their stomach.

(Although I wasn´t seasick this time I can relate to why people in this state prefer to only move from their bed for their four hour watch and then immediatly return to their bunks).

But even if for once somebody decides to leave his or her bunk no matter how seasick they are, you will mostly see them hurrying outside or below deck, tightly clutching a bucket. Waking people can be pretty amusing since you´ll probably find the one or the other sleeping while hugging their new bucket friend.

Szene in der Messe

But as bad as it may sound you probably wouldn´t realise a lot of people are unwell if you didn´t know from the start, apart from the fact they spend most of their day in bed. The only time you could really tell something is wrong is the meal times. When usually the mess should be filled with people and buzzing with the noise of 30 teenagers and the permanent crew happily chatting among each other, you´ll now find it a very empty and quiet place.

(Which is a bit sad but not all bad because the non-seasick people now have the chance to concentrate on school and work or can just relax).

Unterricht an Deck

During the watches it can be very annoying with your shipmates being seasick because that usually means less break and more work for yourself. Mostly everybody will just pull themselves together and throw up over the side before continuing normally, but you will have some so unwell that all you´ll see is a complaining heap in the corner.

But most of all during these seasick times (assuming you´re one of the not seasick people) you´ll spend most of your time checking on your shipmates, bringing them water or seasickness tablets, making sure they´ve had enough to eat and occasionally emptying their buckets.

Last but not least we´ve openend a puking contest on the white board in the mess, showing who has puked how often so far. Wether it helps or not I don´t know but the one thing I can proudly say is that the teamwork going on is amazing!
 
P.S. Liebe Mami, liebe Ami, liebe Clara, lieber Opa, Paddy und natürlich die lieben Mch-Hours, ihr fehlt mir alle sehr und ich hoffe das es euch allen zuhause gut geht. Ich habe euch alle total lieb und freue mich schon unglaublich darauf euch alle wiederzusehen! Dear Daddy i love you very much and miss you. I hope you´re alright and i can´t wait to see you again!

Vor Anker in Panama

Datum: 30.01.2021
Autorin: Aurore
Position: Panama
Nautische Position: 9°21,926 N 79°56,626 W
Etmal: 0 NM (8112NM insgesamt)

Französisch unten, damit meine Familie nicht übersetzen muss / Français en-dessous

Was wir vor Anker gemacht haben

Nach unserer zweiten Panamakanaldurchquerung haben wir geankert (Fun Fact: wir haben fast am selben Ort geankert wie bei unserem ersten Mal durch den Panamakanal vor Costa Rica). Die Crew brauchte Schlaf, weil sie fast die ganze Nacht wach bleiben musste im Kanal. Wir sind aber länger als geplant vor Anker geblieben wegen einigen unerwarteten Vorkommnissen.

Aurore am Steuer
Aurore am Steuer

Aber keine Sorge, es wird uns nie langweilig und die Crew nimmt das sehr ernst (…). Vielleicht ein bisschen zu ernst, weil wir manchmal gerne ein bisschen mehr Freizeit hätten, um Tagebuch zu schreiben oder einfach mehr als zwei Seiten zu lesen.

Schule vor Anker

Vor Anker haben wir Schule. Wir haben eine interessante Doku über Biolumineszenz (Licht, das vom Lebewesen selbst erzeugt wird) in Chemie geschaut. Wir haben eine Traumreise in Geschichte mit der Geschichte der Religionen gemacht, das war cool. In Physik haben wir uns mit Blöcken und Flaschenzüge beschäftigt. Da haben wir auch Leute von Deck gehoben und Tauziehen gemacht; 2 gegen 6 = Zweiergruppe kann gewinnen (solange, sie auf der richtigen Seite ist)!

Physikunterricht an Bord
Praktischer kann Physik Unterricht nicht werden – Mats hängt mit Harness am Flaschenzug

Der Französischunterricht hat auch angefangen.

Sophie, unsere Ärztin, die auch Psychologie studiert hat, hat eine Einheit über mentale Gesundheit gemacht, in der wir über Alltag, Heimweh, Seekrankheit usw. geredet haben.

Post vor Anker

Als wir einen kleinen Crewwechsel hatten, haben wir auch einen ganzen Abend mit Briefeschreiben verbracht, damit die Crew die Post mitnehmen und für uns versenden konnte.

Schüler:innen im Steuerhaus
Aurore und Marta im Steuerhaus

Singen

Auf dem Schiff singen ist etwas richtig Cooles und außer einer tollen, normale Shantynight haben wir auch einen neuen Shanty (der angeblich ziemlich populär auf TikTok ist): “The Wellerman”, gelernt. Wir haben ihn dreistimmig gelernt und auch eine Aufnahme davon gemacht.

Abendprogramm vor Anker

Vor Anker haben wir auch oft ein Abendprogramm. Außer der Shanty-Session haben wir auch einen Spielabend gemacht und Forest Gump und Beverly Hills im Bordkino geschaut. Am Abend und während der Nacht haben wir auch Ankerwache und wir haben jetzt ein Ankerwache-Storytelling. Wer Wache hat, darf einen Satz schreiben und bis zum folgenden Morgen ergibt das eine kleine Geschichte.

Seamanship vor Anker

Wir haben auch wieder Seamanship. Wir haben am Anfang den Kompass poliert und das Deck geschrubbt und dann alle wichtigsten Knoten wiederholt und geübt und auch Spleißen (ein Auge in ein Seil zu machen) gelernt.

Schülerin im Rigg

Anousch hat uns auch erklärt, wie sie als 2nd Mate das „Passage Planning“ macht. Zuerst kommt „Appraisal“: Die Reise wird grob geplant. Danach fängt das ganze „Planning“ richtig an. Das ist in zwei Teile geteilt: Paperwork (was muss gemacht werden, wer soll kontaktiert werden, usw.) und Charts (welche Karten wir brauchen). Dann machen wir die Reise: „Executing“ und wir überwachen das „Monitoring“. Mit dem Überwachtem ändern wir den Plan, wenn nötig.

Wissenschaftliches Zeichnen
Wissenschaftliches Zeichnen im Biounterricht

Wir haben uns auch mit Simon mit dem Thema Feuerbekämpfung beschäftigt und wir durften die Feuerwehrausrüstung anziehen!

Feuerübung an Bord

Schließlich hat uns Ben Fakten über Flaggen beigebracht. Zum Beispiel hat die Pelican das Red Ensign (Dreiviertel der Flagge sind rot und oben links steht die britischen Flagge), weil wir ein „Merchant Ship“ (Handelsschiff, so wie Cargo Schiffe oder Kreuzfahrtschiffe) sind. Es gibt auch „Courtesy Flags“, die zur Höflichkeit benutzt werden (wir sind jetzt in Panama und haben deswegen ein Panamaflagge auf dem Foremast auf der rechten Seite (Starboard) des Schiffes). Es gibt auch Flaggen, die eine bestimmte Bedeutung haben. Zum Beispiel ist die gelbe Flagge der Buchstabe Q und wird benutzt, wenn wir in einem neuen Ort ankommen und Customs klären. Dann hat er uns erklärt, wie man ohne GPS unsere Position mit drei stillen Punkten, Karten und Kompass oder Radar, bestimmen kann .
 
Auch wenn ein Segelschiff segeln soll, war unsere Zeit vor Anker eine schöne kleine Pause vor den drei Wochen auf dem Wasser, die uns ab jetzt bis Bermuda noch erwarten.

Aussicht vom Schiff nach Panama
Lukas genießt die Aussicht vom Ankern aus

Ce que nous avons fait depuis que nous sommes ancrés

Après notre seconde traversée du Canal de Panama nous avons dû nous ancrer (Fun Fact : nous sommes quasi au même endroit que la première fois où nous sommes arrivés là avant d’aller Costa Rica) parce que l’équipage a dû rester presque toute la nuit debout dans le canal et avait besoin de se reposer. Nous sommes cependant restés ancres plus longtemps que prévu à cause de quelques imprévus. Mais pas de soucis, nous ne nous sommes pas ennuyés et l’équipage prend ce point plutôt au sérieux (…), peut-être même un peu trop, car nous aimerions bien parfois avoir un peu plus de temps libre pour écrire ou lire plus de 2 pages.
 
École : Lorsque nous sommes ancrés, nous avons bien évidemment toujours l’école. Nous avons regardé un documentaire intéressant sur la bioluminescence (lumière produite directement par un être vivant) en chimie. Nous avons aussi fait un Traumreise (fermer les yeux et imaginer) en histoire en étudiant l’histoire des religions, c’était vraiment cool. En physique nous nous sommes intéressés aux poulies. Nous avons soulevé des gens et fait du tire à la corde ; un groupe de 2 peut gagner contre un groupe de 6 (s’il se trouve du bon côté ?) ! Les cours de français ont aussi commencé ?. Sophie, notre doctoresse, qui a aussi une formation en psychologie nous a fait une présentation sur la santé mentale durant laquelle nous avons parlé du quotidien, de s’ennuyer de la maison, d’avoir le mal de mer, etc.

Courier : Comme nous avons eu quelques changements au niveau de l’équipage, nous avons passé une soirée à écrire des lettres pour que l’équipage puisse les prendre avec eux en partant et les poster pour nous.
Chanter : Chanter sur le bateau est vraiment quelque chose de cool et en dehors d’une Shanty Night sympa, nous avons aussi appris un nouveau Shanty (qui, il parait est plutôt populaire sur TikTok) : The Wellerman. Nous l’avons appris à 3 voix et aussi enregistré.
Soirées : Quand nous sommes ancrés nous avons souvent des programmes de soirée. A part la Shanty Session, nous avons aussi fait une soirée jeux et regardé Forest Gump et Beverly Hills. Le soir et durant la nuit nous avons aussi Anchor Watch, et nous avons maintenant un Storytelling pour ça. Ceux qui ont une Watch pendant la nuit peuvent écrire une phrase et le matin suivant, cela donne une histoire complète.

Seamanship : Nous avons à nouveau Seamanship. Nous avons tout d’abord du polir le compas et nettoyer le pont, puis nous avons révisé et entrainé tous les nœuds les plus importants et aussi appris à faire un splice eye (une boucle/œil dans une corde).
Anousch nous a aussi expliqué comment elle fait un « Passage Planning ». Tout d’abord il y a l´Appraisal : le voyage est organisé en gros, puis la vraie phase de « Planning » commence. Celle-ci est divisée en deux parties : Paperwork (les documents nécessaires, les personnes à contacter, etc.) et Charts (quelles sont les cartes dont on aura besoin). Ensuite nous faisons le trajet : « Executing » et nous observons nos avancées « Monitoring » et avec nos observations nous changeons le plan si besoin.

Simon nous a aussi parlé de la probabilité de feux à bord et de comment les éviter et les combattre, nous avons même eu le droit d’enfiler les combinaisons ! Pour finir, Ben nous a appris des choses sur les drapeaux. Par exemple, le Pelican à la Red Ensign (3 quarts du drapeau sont rouges et en haut à gauche se trouve le drapeau britannique) parce que nous sommes un « Merchant Ship » (bateau commercial) (comme les cargos ou les bateaux de croisière, par exemple). Il y a aussi des « Courtesy Flags » qui sont utilisés comme signe de politesse (nous sommes à Panama et avons de ce fait un drapeau de Panama sur le Foremast, sur le côté droit du bateau (Starboard = tribord)). Il y a aussi des drapeaux avec des significations spécifiques, par exemple le drapeau jaune correspond à la lettre Q et est utilisé lorsque nous arrivons dans un nouvel endroit et voulons passer l’immigration. Ensuite il nous a aussi expliqué comment trouver notre position sans GPS en utilisant 3 points fixes, une carte et un compas ou le radar.
 
Bien qu’un bateau soit fait pour naviguer, le temps passé ancrés était une sympathique pause avant les 3 semaines sur l’eau qui nous attendent jusqu’aux Bermudes.
 
P.S. : J´espère que la traduction est compréhensible, je l´ai faite lorsqu´on quittait notre point d´ancrage et les vagues sont déjà d´une taille respectable. De ce fait, je ne me suis pas vraiment relue (hihi). Mais cela ne m´empêche pas de faire de gros bisous à toute la famille et aux amis. Je pense fort à vous. Gros bisous.

Who lives on board?

Date: 29.01.2021
Author: Silja
Position: Anchoring next to the Panama canal
Nautical Position: 07°19.4 N ; 079°45.6 W
No blocked toilets: 56 days
 
 
Hello everybody! Today I will introduce you one of our students on board. He is a very, very lovely person. Some people say, he is the hottest guy on the ship. Others say, he has the greatest humour. And others say, he is the best person to speak to. But make your own mind up about him. Then you can see on your own, what a nice person he is.

Groupmeeting at Ocean College

I speak about Karun. His nicknames are: Runi, Karünchen, Kruni, (K)Runibär, Nova Karun, Matsi Fratzi, Karuni, Uschi Urwald, Kai Uwe, Kairun, Canrun and Kai Klobrille. I know, lots of crazy nicknames. But I think, it is one of his qualities, that we like so much: variety.

Karun and Sophia at the ropes

He is 16 years old, or 791 years, we are not sure about this. He is not the tallest tree in the forest, with his 1,65 meters, but it is perfect to cuddle with him. He loves to wear clothes, which are: neon, flashy, crazy and have his own style. But the whole time it has to look perfect, smart and trendy.
Runi has many hobbies: He is in a choir and they won the German Choir competition. His choir is called “Ulmerspatzen”. He plays cello and piano and is in a circus. In the circus he does balance, for example walk on balls or on a very small rope. He also does air acrobatics. So he does all circus things where you are not touching the ground. And last but not least he is an acrobat.

Karun and Silja in the kitchen

After school he is not sure, what he wants to be. But he wants to do something in the social orientation, something with medicine (maybe a doctor), or something where he uses his hands. He loves the idea to be a fashion designer. And by the way, his favourite colours are from baby pink to baby blue. Travelling is also a big dream of him. He wants to visit all big fashion cities and all capitals, he has in his head.

Karun and Sophia

Runi lives with his family in Ulm, that is in the south of Germany. He has a small sister, who is very cute. His birthplace is in Nepal, Kathmandu. Every year there is a meeting, with all the other adopted teens from the same childrens home. He really likes this. And they support the orphanage, where he came from.
 
Isn’t he beautiful? On the picture you can not see it so good, but he has a very happy, joyful expression in his face and much positive energy, which is going over to all of us.
 
Now, I hope you like Karuni as much as I and the whole ship do. He is such a special, good person who you only can love.

Karun eating Cake

And before I forgot it, he wants to send a big hello to his family, friends, classmates, Coole Egge, to his Circus club, Wicherle, to all from the Nepaltreff and all the people he likes.” Only 2 more months, than I´m back. I love you all and miss you very much!”
 
And than from me (Silja): Mami, Skipp( Dipsi), Yago, Darka and Marie I love you. Send big hugs and kisses from the other side of the world. And Hanna I love you and I haven´t forgotten you. Really, in every minute, in every free second I think of you. Big hugs and kisses.
Till very soon, Silja

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