Ocean College

Februar2021

Second Atlantic crossing

Date: 28.2.2021
Author: Manasse
Position: Atlantic Ocean
Geographical Position: 32°45,0’N , 062°35,1
Etmal: 107 NM (total distance: 10710 NM)

Rough weather is coming

Two days ago, the big North Atlantic crossing started. The last days the weather was still not very rough, but in a few days we will get 40 knots of wind. I am not scared of this. I think our ship is good enough for this. I am exited how hard this will be. These are the strongest winds on sea that we had until now.

Auf nach Hause

How things have changed

It is a strange feeling that we are already on the way back.  The time went by so fast. At the beginning we all spoke over the time that will come when we will cross the Atlantic. Now two weeks at sea do not feel much.

That is because we spent a lot of time at sea. Slowly it feels normal to be at sea and not having a normal day like at home. In the beginning the normal day routine on the ship was very hard.

Now so many things have changed.

We are getting much more comfortable and we grew more together. We are better in teamwork, we work better together. In almost every point, we got better together.

Soon, when we are back at home, we will see us maybe only two times in the year. But there are not only bad feelings. We are looking forward for home. To have a normal day routine, having enough sleep, meeting friends, seeing your family.

It is hard to imagine how everything is at home. I think I really got better in living with people on a little space. I also noticed that my English got better. Before the trip my English was very awful. Another thing is that before the trip, I had no sailing skills. Now I know a lot more.

Adios Europe
It feels like it was only a moment ago: “Adios Europe” will soon become “Hello!” again.

Abfahrt aus Bermuda

Datum: 27.02.2021
Autor: Max-Eliot
Position: Auf dem Weg zu den Azoren
Nautische Position: 32° 28.8 N  064° 22.6 W
Seemeilen total: 10603 nm

Pelican im Hafen von Bermuda
Pelican im Hafen von Bermuda

Von St-George´s Bermuda, nach St-George´s Bermuda

Der Plan war heute, um 9:00 Uhr St-George’s zu verlassen und Richtung Azoren zu segeln. Um 08:20 Uhr haben wir uns also alle vorbereitet: Mooring-Team erstellen, Mooring-Lines auslegen, Linesman designieren und das RIB ins Wasser schmeißen. Jetzt brauchten wir nur noch auf den Piloten zu warten.

Er kam dann eine halbe Stunde nach Abfahrtszeit an. Und so legten wir endlich zwischen 09:30 Uhr und 10:00 Uhr ab. Sobald die Moring-Lines an Deck waren, wurden sie aufgekoilt und mühsam aber sauber unter der Steuerbord-Treppe fixiert. Das RIB wurde dann schlussendlich auch wieder an Bord gezogen. Als wir fertig waren, ging ich hoch zur Brücke, da ich Wache hatte.

Und so tuckerten wir langsam durch den Kanal in den Atlantik hinaus, vorbei an einer kleinen Ruine von welcher Leute sich die Pelican anschauten und Fotos schossen. Hinter uns verfolgte uns das Pilotenschiff.

Aufräumen der Moring-Lines
Aufräumen der Moring-Lines

Einer der Männer an Bord hatte seine Kamera rausgebracht und schoss auch Fotos von der Pelican und ihrer stolzen Crew. Es war lustig, das kleine Pilotenschiff in den Wellen so stark baumeln zu sehen, obwohl wir auf der größeren Pelican das Schaukeln viel schwächer wahrnehmen. Wir trugen alle unsere Masken, da der Pilot noch an Bord war.

Trotz der Masken nahmen wir alle auf der Brücke einen leichten verbrannten Geruch wahr. Wir waren schon weit raus, doch das Pilotenschiff, das 20m von unserer Steuerbordseite weg war, wollte sich nicht annähern und der Pilot blieb auf der Brücke. Ich sah, wie Simon immer wieder zur Brücke hochkam und wieder runterging. John war komischerweise auch nicht zu sehen. Ich sage komischerweise, da normalerweise der Engineer immer auf der Brücke ist, wenn wir aus einem Hafen fahren.

Durchsage von Simon:

„Ok guys, everybody who is down in the green mile, come up. Nobody is allowed in the green mile. Watchleaders, make sure that nobody from your watch is in the green mile.“

Ich und die anderen Watchleader rannten zur Messe, wo sich alle schon versammelt hatten, um Köpfe zu zählen. Drei von meiner Wache waren schon auf der Brücke.

„Eins, zwei, drei, vier , fünf… Wo ist Marie?“
„Marie ist in der Galley!“

Alle sammeln sich an Deck
Alle sammeln sich an Deck!

Ich ging wieder hoch, um Simon Bescheid zu sagen. Auf dem Weg zur Brücke kam eine neue Durchsage: „ Ok, every student muster on the Well Deck, every student muster on the Well Deck.“ Als ich wieder auf der Brücke war, sagte ich Simon Bescheid, dass alle Schüler von meiner Wache in  der Messe waren.

„Ok, perfect. Now tell everybody to get the lines out, we‘re going back into port.“

Ich rannte zum Well Deck:
„Hört mal alle zu! Wir müssen die Mooring-Lines wieder rausholen. Wir gehen zurück zum Hafen!“

Alle gingen  sofort zur Treppe, wo die Mooring-Lines befestigt waren und legten sie wieder aus. Inzwischen konnte man vom Well Deck den Gestank riechen. Da hörte ich plötzlich ein „Pscchhhhht“. Ich warf einen kurzen Blick in die Messe: Sam und Theo waren gerade dabei, die Feuerwehranzüge anzuziehen. Das Geräusch kam von den Sauerstoffmasken.

Anlegen der Feuerwehranzüge
Anlegen der Feuerwehranzüge

Neue  Ansage:
„Ok guys, we have a slight issue in the engine room, don‘t worry the bosun team is already on its way to have a look.“

Und so tuckerten wir langsam durch den Kanal wieder in den Hafen von St-George’s. Ein paar Tage zuvor, als wir mit der Spirit of Bermuda gesegelt sind, hatten wir schon ein ähnliches Problem, wo eine Dichtung vom Abgasrohr defekt war und sich somit Abgase im Engineroom angesammelt haben.

Sie wurde aber von John am nächsten Tag repariert. Der Rauch und der Gestank kamen dieses Mal (womöglich) von Staub und Öl, das sich auf dem Abgasrohr angesammelt hatten und von der Hitze vom Rohr verbrannten.

Im Hafen angekommen, hat dann John ein bisschen warten müssen, dass das Rohr wieder abkühlt um es später inspizieren zu können. Nach ein paar Proberunden durch den Hafen sind wir dann wieder um 16:00 aufs Meer hinausgefahren. Und seitdem tuckern wir mit Wind und Wellen gegen uns Richtung Azoren.

Fischfütterung     

Als wir endlich den Hafen von St-George’s verließen, ging ich auf das Well-Deck, um einen letzten Blick auf Bermuda zu werfen. Am Backbordtisch unter dem Boatdeck (oder Bikinideck, nennt es wie ihr wollt) saß Molly, die neue Cadet. Sie war seekrank. Später hat sie der Toilette ihrer Kabine einen Besuch erstattet.

Ich hatte wieder Wache von 20:00 Uhr bis Mitternacht. Ich fühlte mich aber seit dem Abendessen schlecht. Na ja, seekrank zu werden nach über einer Woche an Land war nichts Ungewöhnliches. Dennoch ging es mir schlechter und schlechter. Ich habe ein erstes Mal gegen 21:00 Uhr die Fische gefüttert. Danach ging es mir wieder besser. Doch eine Stunde später haben die Fische wieder nach Essen reklamiert! Sie waren anscheinend sehr hungrig. Also habe ich ihnen dieses mal unfreiwillig eine fette zweite Portion gegönnt. Danach war ich außer Betrieb. Ich saß für den Rest der Wache auf den Boden mit einen Eimer in der Hand (die Fische hatten genug bekommen!).

Nachdem wir abgelöst wurden, ging ich taumelnd mit einem Eimer in der Hand zu meiner Kabine zurück. Ich legte mich in meine Bunk, schlief langsam ein und hoffte, dass ich nicht während der Nacht aufwachen müsse, um die Fische wieder zu füttern. Sie bekamen zum Glück keinen Nachtisch.

Die Pelican- endlich unterwegs
Die Pelican – endlich unterwegs… Fair Winds!

A day in Bermuda

Date: 26.02.2021
Author: Marie
Position: Habour- St Gorge´s, Bermuda
Etmal: 0 ( 10426 insgesamt)
no blocked toilet: 8 days
toilet record: 74 days

In the museum of Bermuda

Today we went to the National museum of Bermuda. This morning I woke up at 07.30. I ate a toast with honey and an apple. After that, I wrote my diary.

At 08.30 we had the daily morning meeting. During the meeting our captain Chris explained, that we had a leak in the exhaust pipe gasket in the engine room. Because of that, we will stay one more day in Bermuda to give the engineer time to fix the problem.

As usual we did some cleaning on the ship. My watch did the well deck. After cleaning, we took the bus to the Dockyards at the other side of the island.

We drove over one hour. After we arrived, we visited the sailing vessel “Spirit of Bermuda”. Later we visited the National museum of Bermuda. The museum was really interesting because it explained  a lot about the history of Bermuda, for example the discovery, wars, trade, ships and much more.

students making fun on an old weapon

The day was amazing and we had really good weather. At 17:00 we were back on the ship Pelican of London. For dinner we ate rice with chicken, sauce with mushrooms and vegetables. Afterwards we watched a film.

French version: Une journée dans Bermuda

Aujourd’hui, nous sommes allés au Musée National des Bermudes.
Ce matin, je me suis levée à 07:30. J’ai mangé des toasts avec du miel et une pomme.

Shopping on Bermuda

Puis, j’ai écrit dans mon journal. À 08:30 nous avons eu un meeting. Durant le meeting, Chris a expliqué qu’un joint n’était pas étanche et laissait passer les gaz d’échappement à l’intérieur du bateau et que pour cette raison nous devions rester un jour supplémentaire au port afin de réparer ça.

Comme toujours nous avons ensuite fait un court nettoyage du bateau. Ma watch était aujourd’hui dehors sur le pont pour nettoyer. Après nous avons pris le bus pour aller de l’autre côté de l’île. Le trajet nous a pris une heure.

Lorsque nous sommes arrivés, j’ai visité le bateau “Spirit of Bermuda”. Puis, nous avons visité le Musée National des Bermudes. Le musée était très intéressant parce que ça expliquait l’histoire des Bermudes : sa découverte, les bateaux, etc.

La journée était belle et il faisait beau. À 17:00 nous sommes arrivés au bateau de Pelican of London. Pour le dîner nous avons mangé du riz avec du poulet et une sauce aux champignons et des légumes. Apérs le diner nous avons vu une film. Le journee etait bonne.

Greetings:

I greet the best sister of the world, my family and my boyfriend. Love you all.
 

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