Ocean College

September2021

Drei Briefings und ein „Up and Over“

Datum: 27.09.2021
Autoren: Bennett und Luca (WL)
Position: Kiel, Kielline, Blücherbrücke
Nautische Position: 54°20.1‘N; 010°09.4‘E
Etmal: 0 Meilen

Der Alltag hält Einzug: Nach dem Frühstück durfte meine Watch (Main Watch) die Toiletten sauber machen, Müll rausbringen und Handtücher wechseln.

Rettungswesten

Es gab heute drei Briefings vom First Mate, Second Mate und dem Bosun. First Mate Simon gab uns einen Sicherheits- Walk-around. In diesem zeigte er uns verschiedene Sicherheitspunkte auf dem Schiff, wie zum Beispiel, wo sich die Rettungswesten befinden. Dazu hat er uns gezeigt, dass es von der „Green Mile“ (der Gang mit unseren Kajüten) drei (Not) Ausgänge gibt. Was ich cool fand: Vorne gibt es richtig viele Kühlschränke mit ganz viel Essen.

Second Mate Matt erklärte, wie man das Steuerrad (Helm) benutzt und wie man auf bestimmte Kommandos antworten und reagieren soll. Man muss jedes Kommando immer wiederholen, um falsche Kommunikation zu vermeiden. Ein weiterer interessanter Fakt ist, dass die „Headings“ auf dem Kompass immer als einzelne Nummern gesagt werden, also würde man bei 90 Grad „0“,“9“,“0“ sagen.

Bosun Ellie hat uns beigebracht, wie man Seile korrekt an sog. Pins festmacht und wie man Seile „coiled“, das heisst aufwinden. Dazu hat sie uns beigebracht, wie man in einer Gruppe an einem gespannten Seil zieht.
Sie hat uns auch gezeigt, wie man den Mast hoch und runter klettert, das nennt man „Up and Over“. Ich habe gelernt, dass die Sicherheit sehr wichtig ist. Ich musste aufpassen, dass ich immer drei Kontakte zum Rigg hatte.

Chillen an Deck

Danach durfen wir ein Landgang machen. Wir mussten immer mit mindestens drei anderen Leuten bleiben. Nachdem wir uns fast verlaufen haben, sind wir in die Altstadt gekommen. Wir haben uns Kiel angeschaut, ein Eis gegessen und Deko für die Zimmer eingekauft. Das hat sehr viel Spass gemacht. Auf dem Weg zurück haben wir E Scooter benutzt, um pünktlich an der Pelican anzukommen.

Nach dem leckeren Essen und einer Dusche haben sich alle Ocean College Schüler zusammengesetzt und Spiele gespielt. Da war auch viel Musik dabei. Da ich am Tag davor Nightwatch hatte und auch wusste, dass ich in zwei Tagen wieder Nightshift haben würde, bin ich wie einige andere auch dann früher ins Bett gegangen.

How to look like a teletubby

Date: 26th of September 2021
Authors: Ariadni and Paula
Position: Kiel, Hafen
Geographical Position: 54°20.1‘N; 010°09.4‘E
Etmal: 0 NM

Since the Pelican of London is such a beautiful and impressing sailing ship, we obviously had many visitors on the pier. These people had a lot to see today.

Security Briefing

After getting our Ocean College Lernbuch, a loud alarm system sound was heard and every trainee, teacher and watchleader came to the poopdeck. Luckily it was only for practice, but it worked pretty well, since everyone was on deck in time.

Group of Teletubbies

Suddenly we all transformed into red teletubbies. That must have looked very funny. The suits we were wearing are a mixture of wet- and drysuits and they are supposed to keep us warm and nice in case we have to abandon the ship. The most important thing about the suits is that they have a line with which we can stay together in the water and sing shanties.

Another group of Teletubbies

A few minutes later every trainee got their harness. You might ask yourself what a harness is. That is the gear we need for climbing and clipping us onto safety lines while being at sea. If you forget your harness somewhere on the ship, the only way getting it back is by trading it for a piece of cake.

After dinner we did some fun games to get to know everybody a little better. The highlight was a bridge building competition. Teams of four people had to build a bridge only out of cardboard and paper. The criteria were that three bars of choclate had to fit under the bridge vertically and lay on it while Michi was blowing against our structures. In the end the aesthetic mattered. Congratulations to Knut, Daisy, Lilly and Paula, the winning team.

Winning team of a bar of chocolate

Checking that no one comes onboard and the ship is safe was our task from midnight to two in the morning. Observing the wind conditions is also part of the harbourwatch. Being tired we enjoyed the reflection of the lights and the silence.

P.S.: Grüße von Ariadni an meine Eltern und meinen Bruder: Ich bin noch am Leben…
Grüße von Paula an Mia, Mama, Papa und Momi und alle anderen die das lesen 🙂

Das erste Treffen mit der Pelican

Datum: 25.09.2021
Autor*innen: Ann, Sara
Position: Kiel, Hafen
Nautische Position: 54°20.1‘N; 010°09.4‘E
Etmal: 0 NM

Heute war ein krasser Tag!

Von überall sind wir angereist. Manche mit dem Auto und manche mit dem Zug. Die mit dem Zug angereist sind, hatten massive Probleme, das schwere Gepäck zu schleppen. Maria : „Ich kann mich nicht daran erinnern, mich jemals so angestrengt zu haben.“

Ich bin mit dem Auto angereist und konnte bis vor das Schiff fahren 🙂 Meine ersten Eindrücke waren, „Krass, jetzt bin ich hier und es geht los und WOW, sind das viele Seile.“

Bevor es aufs Schiff ging, wurde ein Corona Test gemacht. Kurz danach war der große Abschied von den Familien. Wenn man einmal auf dem Schiff war, durfte man nicht mehr runter. Auf der Pelican hab ich dann die Watchleader:innen und die anderen kennengelernt. Ich bin in der Mizzen Watch und meine Watchleaderin ist Sara…

Tag aus Sicht der Watchleaderin

Für die Watchleader:innen lief der Tag ein wenig anders ab. Wir sind seit knapp einer Woche an Bord, um schon einige Dinge zu lernen und uns einzugewöhnen. Das hat den Vorteil, dass wir gut auf den heutigen Tag vorbereitet waren und gleich von Beginn an ein Vorbild für die Schüler:innen sein konnten. Gleich nach dem Frühstück wurde das große Ocean College Banner gehisst. Danach wurden einige letzte Vorbereitungen getroffen für das Eintreffen der Schüler:innen.

Die Schüler:innen sind in drei Watches unterteilt, welche jeweils einem oder zwei Watchleadern zugeteilt sind. Unsere Aufgabe war es schließlich, die Schüler:innen aus unserer Watch in Empfang zu nehmen und ihnen ihre Cabin zu zeigen. Wir sollten außerdem darauf achtgeben, dass beim Auspacken nicht das komplette Chaos ausbricht, was wir meiner Meinung nach ganz gut hingekriegt haben.

Bingo

Um den Tag für uns Watchleader:innen ein wenig spannender zu gestalten, haben wir begonnen, Bingo zu spielen. Der Watchleader:in, dessen / deren Schülergruppe/Watch als erstes vollzählig an Bord ist, gewinnt. Der Haken an der Sache war nur, wir konnten keinen Einfluss darauf nehmen, wann die Teilnehmer:innen ankommen. Wir warteten also gespannt darauf, welche Schüler:innen ankommen und freuten uns jedes Mal besonders, wenn es jemand aus unserer Watch war. Es war bis zum Schluss ein Kopf an Kopf Rennen, aber schlussendlich war die Mizzen Watch (meine Watch :)) als erste komplett und ich gewann das Bingo.

Ansonsten haben alle ihre Cabin eingerichtet. Der Erfolg war überall unterschiedlich 🙂
Am Abend haben die ersten Watches begonnen und die anderen haben gechillt.
Das Leben auf der Pelican hat begonnen!!!

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