Ocean College

Der schaukelige Start in die Schulroutine

Datum: 22.10.21
Autoren: Marlon & Julian
Position: Vor der portugiesischen Küste
Geographische Position: 39°05.4’N; 010°21.0’W
Etmal: 107 NM (Insgesamt: 1624 NM)

Der vorletzte Tag auf unserer Reise von Vigo nach Lissabon begann an einem Freitag um 0:00 Uhr für Julian, da er von da an bis 4:00 Uhr zusammen mit der restlichen Mizzen (A) Gruppe Watch hatte. Wie üblich zog sich diese Nachtwache in die Länge.

Durch das recht neue Watchsystem wurde die Anzahl der Personen halbiert, was für alle längeres helmen (steuern) und öfter Lookout bedeutete.

Für ihn hieß es dann zwei Stunden Lookout und eine Stunde Helm in der Kälte. Da war Marlon mit seiner Watcheinteilung schon besser dran, denn er konnte bis 07:00 Uhr schlafen. Dann begann für Marlon die Schule, mit zwei Stunden Bio bei Michi und zwei Stunden Englisch bei Jamie.

Trotz Wellen und einem ungewohnten Klassenraum (der umfunktionierte Messroom) hielten alle tapfer durch, auch wenn ein paar extra Frischluftpausen zur Vorbeugung der Seekrankheit nötig waren.

Kurz danach hatten wir alle um 11:30 Uhr ein Voyage Crew Meeting, bei welchem der Fortschritt entgegen Lissabon, die Aussicht für den nächsten Tag und das Wetter besprochen wurden.

Bevor die Schule von Julian begann, fand noch das Mittagessen statt. Um 13:00 Uhr begann dann die Schule für Gruppe A, also auch für Julian.

Dabei entwarfen wir Kurzreferate über Lebewesen im Ozean beim Biologieunterricht mit Michi und bei Jamie wiederholten wir alle Vergangenheitsformen der englischen Sprache.

Nachdem nun alle Schüler:innen fertig mit Unterricht waren gab es auch schon Abendessen.

Nach diesem anstrengenden Tag, da viele seekrank waren und trotzdem am Unterricht teilgenommen haben, waren wir alle sehr glücklich, dass wir am nächsten Tag schon in Lissabon sein würden, ohne vierstündige Nachtwachen.

Zum Abschluss möchte ich (Julian) mich noch bei Dr.Ffoyn bedanken, da ich mir den Finger in der Tür eingeklemmt hatte und sie sofort zur Stelle war und mir geholfen hat, zum Glück ist er, wie das Röntgenbild ergeben hat, nicht gebrochen, es geht halt nicht immer alles glatt auf einem großem Segelboot, vor allem bei schlechtem Wetter.

Ich (Julian) grüße meine Eltern denen ich unglaublich dankbar bin, das sie mir diese Reise ermöglicht haben, meinen Zwillingsbruder, von dem ich das erste Mal länger als eine Woche getrennt bin, meine beiden Schwestern, die immer ein offenes Ohr für mich haben und meine Großeltern, an die ich jeden Tag denke.

Ich (Marlon) grüße meine Eltern.

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