Ocean College

November2021

A beach day in Tenerife

Date: 6th November 2021
Author: Jule
Position: Santa Cruz, Tenerife
Geographical Position: 28°27.1‘N, 016°11.7‘W
Etmal: 0 NM (total: 2558 NM)

Today I woke up at 08:00 because there was a ships company meeting at 08:30. The plan of the day was to go to the beach or stay in the city of Santa Cruz. There were three groups who wanted to go to the beach and one group who wanted to stay in the city. But the day didn’t go as everybody had expected:

Max: In the morning I didn’t like the day because we had three hours less of our shore leave. I thought we can have a free shore leave in the city but we had to store all the new food, wich was very exhausting. When we were finished the rest of the day was good. We went to the city, did some shopping and had a relaxed shore leave.

Julian: My day started at 07:00 when I was woken up, because the bus drove at 08:05. After tow hours of driving with the Bus we arrived at the Black Beach. The weather was okay, but the water was warm. Sadly the current was very strong, so it was very hard to swim there. At 14:15 we went back to the bus station but we were to late and we had to wait until the next bus came. After one hour of waiting and 1 1/2 hours of bus driving we finally arrived at the Pelican. Then I went to the big supermarket and bought chips for everyone for the Film Kon Tiki.

My own day was very crazy too. First we had to run to the bus station because we were late. Luckily the bus was late too so we could catch it. As we arrived at the second bus station, we thought we have to wait about 10 minutes but as we checked the times we noticed that the next bus will pick us up in about 1/2 hours. We prepared a picknick next to the bus station and a few people went to get some food in the next store. After one hour Paula had the glorious idea to climb a tree. Bennett and Maxim helped her to get up. When she came down, her trousers was very dirty. Knut and Maxim wanted to climb up too.

Knut wants to share his experience with us:

“It was high and nice but we were a bit scared that the bus would come while we were up there. Also jumping down was funny.“

Then the bus finally came. After 1/2 hours we arrived at the black beach. As Julian said, the water was warm but there was a strong current. We went swimming, some people played football and some people tried to do some body surfing. After three hours we had to leave to catch the bus. On the way we bought some food and when we arrived at the bus, we met the first group who didn’t catch their bus.

Back in Santa Cruz, we had 2-3 more hours shore leave left. We got some food and did some shopping. On the way back we stopped at a fitness spot at did some sports.

In the evening we watched the movie Kon Tiki, which was very brutal, but interesting too.

Die Wanderung auf den Guajara

Datum: 5.11.2021
Autorin: Laure
Position: Teneriffa
Nautische Position: 28°27.1‘N, 016°11.7‘W
Etmal: 0 NM (Insgesamt: 2558)

Blick auf den Guajara

Da die Wanderung auf den Teide nicht möglich war, konnten wir uns zwischen einer zweistündigen Wanderung und einer fünfstündigen entscheiden. Das Ziel der fünfstündigen Wanderung war die Spitze des Guajara.

Morgens beim Meeting hat Michi allen, die die lange Wanderung machen wollten, nochmal schön Angst gemacht. Ich war erstaunt, wer dann am Ende die lange und wer die kurze gemacht hat. Ich zum Beispiel bin eigentlich nicht sehr sportlich, dachte mir aber, Michi übertreibt (hat er nicht) und habe dementsprechend die lange gemacht.

Andere sehr sportliche Leute haben die kurze Wanderung gemacht, obwohl sie die lange ziemlich leicht weggesteckt haben. Vielleicht ging es dabei aber auch gar nicht um die Selbsteinschätzung, wie sportlich man ist, sondern mehr um den Willen, die Spitze zu erreichen.

Michi hat bei dem Meeting auch gesagt, dass alle umkehren müssen, wenn sich eine*r verletzt oder nicht mehr weitergeht. Das hat den Druck natürlich noch ein bisschen erhöht, da man ja niemanden aufhalten möchte. Das gleiche galt für die Zeit, wenn eine*r zu langsam gewesen wäre und wir die Spitze nicht rechtzeitig erreicht hätten, hätten wir alle auf halbem Weg umkehren müssen.

Ich habe mich trotz all dieser Bedingungen für die lange Wanderung entschieden, warum weiß ich eigentlich gar nicht mehr genau, aber es hat sich gelohnt.

Der Aufstieg war sehr anstrengend, da es an manchen Passagen sehr steil war und der Weg meistens aus großen Steinen und Geröll bestand. Wegen der begrenzten Zeit, die uns zur Verfügung stand, konnten wir nicht sehr lange Pausen machen und mussten ein recht flottes Tempo beibehalten.

Ich gehe eigentlich nie wandern, deshalb war ich wohl auch häufig eine der Letzten. Als wir unser Ziel dann sehen konnten, fiel das Weitergehen den meisten leichter. Man hat soz. noch mal etwas Motivation bekommen.

Guajara

Das Gefühl, das man hatte, als wir endlich oben waren, kann ich eigentlich kaum beschreiben. Es war sehr still und man konnte sehen, dass wir uns weit über den Wolken befanden. Auf der einen Seite konnte man eigentlich nur Wolken sehen, doch auf der anderen war der Blick frei auf den Teide und den riesigen Krater, aus dem er herausragt. Natürlich wurden erstmal Bilder und Videos für diverse Instastorys gemacht und manche haben sogar daheim angerufen, um die Aussicht live zu zeigen.

Ich glaube, ich hatte seit Langem nicht mehr so ein Erfolgserlebnis. Diese Wanderung bis zum Ende gemacht zu haben, obwohl man eine der Letzten und Angestrengtesten war, hat in mir so ein befriedigendes Gefühl ausgelöst.

Vor allem ist es etwas, das man ganz alleine geschafft hat. Natürlich sind wir als Gruppe gewandert, aber gehen und den Willen weiter zu machen musste jede*r alleine aufbringen. Eigentlich kam das Glücksgefühl bei mir erst beim Abstieg, vorher war ich von der Aussicht zu fasziniert (ich war noch nie so hoch über den Wolken).
Fest steht, egal welche Wanderung man gemacht hat, es war ein unvergesslicher Tag für uns alle.

Schüler:innengruppe auf Guajara

Wieder eine neue Stadt: Santa Cruz

Datum: 4. November 2021
Autorin: Clara N.
Position: Santa Cruz, Teneriffa
Geographische Position: 28°27.1‘N, 016°11.7‘W
Etmal: 0 NM (Insgesamt: 2558NM)

Santa Cruz Hafen
Die Pelican im Hafen von Santa Cruz

Heute Morgen hatten wir nach dem Frühstück wie immer ein Ship‘s Company Meeting, in welchem uns kurz einmal erklärt wurde, was an dem heutigen Tag ansteht und Kristina hat uns ein paar kurze Infos zur Stadt gegeben. Danach sind wir los gegangen.

Ich erzähle heute nur mal, was meine Gruppe auf ihrem Shore Leave gemacht hat, aber alle anderen Gruppen haben ebenfalls so coole Dinge gemacht.

Wir sind auf jeden Fall erst einmal Richtung Innenstadt gelaufen und mussten in wie fast jedem Hafen bis dorthin erstmal ziemlich weit über den Kai laufen und dann noch über eine Brücke, um überhaupt in die Innenstadt zu kommen, da die Häfen meist etwas außerhalb liegen.

Als erstes haben wir einen perfekten Foto Spot entdeckt, den wir natürlich gleich für ein Gruppenfoto genutzt haben.

Santa Cruz

Danach sind wir weiter gelaufen und sind natürlich erst einmal in die „Standard-“ Läden gegangen, wie Zara und Vans und sind danach weitergeschlendert.

In Spanien und auch Portugal gibt es sehr viele süße kleine Krimskrams-Läden, die mich immer wieder besonders anziehen. Darin zu stöbern macht ziemlich viel Spaß und das ist auch der Unterschied zu großen Ketten, wie zum Beispiel H&M.

Es ist viel spannender, in neue Läden zu gehen, die es vielleicht nur in dieser Stadt gibt, statt in die immer gleichen Ketten zu gehen, die am Ende doch eh immer gleich aussehen. So war auch unser nächster Stop. Nachdem wir eine andere Gruppe getroffen hatten und diese uns begeistert von einem Surfladen erzählt hatten, mussten wir natürlich auch dorthin.

Und dieser Laden war wirklich richtig cool. Ich glaube, ich kann für meine ganze Gruppe sprechen, wenn ich sage, dass wir am liebsten den ganzen Laden gekauft hätten.

Nachdem wir also das Shoppen abgehakt hatten, wollten wir nun noch etwas Kultur und wo geht das wohl besser als auf einem Markt. Wir sind also zu dem Fruchtmarkt der Stadt gelaufen. Wir waren alle sofort fasziniert und haben uns umgeschaut. Es gab nicht nur Früchte, sondern auch Fleisch, Käse, Brot und Fisch.

Vor allem die Fischhalle fand ich sehr faszinierend mit den vielen verschiedenen Arten von Meerestieren. Danach haben wir uns an den verschiedenen Ständen unser Mittagessen gekauft und uns mit einem Verkäuferpaar angefreundet, weil wir gefühlte 10 Ringe und Armbänder bei Ihnen gekauft haben.

Danach sind wir zu einem sehr schönen Park, namens Garcia Sanabria gegangen und haben dort unser gekauftes Mittagessen, bestehend aus Baguette, Käse, Chorizzo und vielem verschiedenen Obst, inklusive einer Drachenfrucht im Schatten verschlungen und danach kurz mit zuhause telefoniert.

Danach haben wir uns auf den Rückweg zum Schiff gemacht, unsere Einkäufe zurückgebracht und uns dann kurzerhand entschlossen, uns der Gruppe anzuschließen, die zu einem schwarzen Strand fahren wollte. Also haben wir uns um 16:00 Uhr auf den Weg zur Bushaltestelle gemacht und gedacht, in 15 Min schaffen wir es locker dorthin. Falsch gedacht! Wir sind viel zu spät losgegangen und haben dann auch noch nicht die Bushaltestelle gefunden.

Also sind wir zurück gelaufen, um ein Taxi zu finden und haben zum Glück schnell eins gefunden. Also haben wir ein zweites Taxi bestellt und ich bin in dem zweiten Taxi mitgefahren. Wir sind dann in einem etwas klapprigen spanischen Taxi über eine sehr enge Küstenstraße zu dem schwarzen Strand gefahren, was schon ein Abenteuer an sich war.

Danach sind wir alle schnell ins Wasser gesprungen und haben in den Wellen getobt und ich habe das erste Mal im Meer gebadet, während es geregnet hat. Danach wurde uns allen schnell kalt und wir wollten das Taxi auf halb sieben herbestellen, statt auf halb acht, wie wir es vorher ausgemacht hatten.

Und nun das Problem: Versucht das nun mal der Dame vom Taxiunternehmen zu erklären, die fast kein Englisch gesprochen hat. Dabei mussten wir auch über uns selbst lachen, dass wir uns so doof angestellt haben.

Danach haben wir auf dem winzigen Parkplatz vor dem Strand auf das Taxi gewartet, welches letzten Endes erst um sieben kam. Wir sind alle schnell reingehopst und wir sind im Dunkeln zum Glück sicher über die Küstenstraße zurückgefahren. Danach haben wir noch Pizza geholt und sind möglichst schnell zum Schiff zurück, um dort die Pizza zu verspeisen.

Schüler:innegruppe

Insgesamt war es ein sehr abenteuerreicher Tag und wir waren am Ende alle ziemlich fertig. Aber ein gutes Zeichen gab es noch: Nach dem Duschen war viel schwarzer Sand in der Dusche und es gibt doch diesen Spruch. „When you find sand in your shower, you know that it was a good day”. Und das war er definitiv!

Ich grüße meine Oma und meinen Opa, jetzt kommt endlich mal ein Tagesbericht auf Deutsch, ich hoffe ihr freut euch. Und an Papa, Mama, Anton und Oskar, das ist jetzt mal wieder ein Bericht, den ich offiziell schreiben sollte (:

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