Ocean College

August2022

Leaving Port Ellen

Datum: 28.08.2022
Autor:innen: Anna & Liv
Position: Irish Sea
ETMAL: 205

Harbour–Watch

Ein neuer Tag, ein neues Abenteuer! Nach diesem Motto starteten meine Harbour–Watch Kolleg:innen (Gloria, Lena und Leonard) und ich schon um 03:45 Uhr in den Tag, da wir unsere Crewmitglieder um 04:00 Uhr ablösen mussten.

Aufgrund des kalten Wetters setzten wir uns in das Steuerhaus, um eine Partie Uno zu spielen. Natürlich haben wir pflichtbewusst jede halbe Stunde unseren Kontrollrundgang am Schiff gedreht. Irgendwann kamen wir auf die glorreiche Idee, unsere Hände anzumalen und wie man auf dem Bild sehen kann, sind wir alle künstlerisch „sehr“ begabt.

Training

Nachdem wir eine wundervolle Gemüsesuppe von Kester (bester und einziger Koch an Bord) genossen haben, begann das Training für die wichtigsten Seemannsknoten. Es gab insgesamt drei Stationen, bei denen man teilnehmen musste. Bei einer der drei Stationen wurde uns der Achterknoten und der Palstek beigebracht. Daraufhin ging es damit weiter, dass wir lernten, wie man eine Heevingleine richtig an Land wirft. Diese werden verwendet, um die Mooringlines an Land zu bringen. Bei der letzten Station wurde uns der Webleinstek beigebracht.

Sail practice und Watch

Direkt nachdem wir die Knoten gelernt hatten, mussten die Leute in der Forewatch auch schon wieder auf Watch. Auf der Watch haben wir dann zwei bis drei Porpoise (eine Delfinrasse) gesehen. Die Watch war mit David als Officer (ziemlich witziger Typ und irgendwie immer glücklich), also macht es natürlich Spaß.

Dann wurde die Durchsage gemacht, dass wir in einer halben Stunde hoch in die Masten gehen würden. Wir wurden in unsere Watches aufgeteilt (Forewatch, Mainwatch, Mizzenwatch), um dann in diesen zusammen die Masten zu besteigen. Uns wurde erklärt, was wir machen mussten und dann sind die Ersten schon losgeklettert. Meine Watch (Forewatch) musste auf den Course Mast auf der Steuerbord Seite. Sobald wir oben waren, mussten wir uns auf die Leine unter dem Mast stellen. Es war extrem wackelig, weil es ja nur ein Seil war. Dann haben wir das Segel ordentlich verstaut. Das hat irgendwie anderthalb Stunden gebraucht und danach waren unsere Rücken und Beine gefühlt komplett kaputt.

The wait before anchoring

Nach dem Ende der Watch sind wir zu Charlie gegangen, die gerade erklärt hat wie man die verschiedenen Arten von Delfinen identifiziert, was eigentlich ziemlich interessant war (auch, weil wir dabei ein paar Porpoise gesehen haben). Danach ging es direkt zum Abendessen (Roast Beef, Möhren, Erbsen und Kartoffeln).

Danach haben wir die Anker ins Wasser gelassen. Dann haben fast alle zusammen ein Kartenspiel gespielt, in dem wir uns jeder ein Tiergeräusch aussuchen mussten und jedes Mal, wenn jemand die gleiche Zahl auf der gezogenen Karte hatte, die er auch gesagt hat, mussten alle das Tiergeräusch machen, dass die Person, die die Karte gelegt hat ausgesucht hat. Es war ziemlich witzig, weil dann einfach jeder plötzlich z.B. ein Schwein nachgemacht hat.
Heute Nacht haben dann ein paar Leute Anchor Watch.

Unser erster Stop

Datum: 27.08.2022
Autor: Marvin
Position: Port Ellen
ETMAL: 159 NM

Night Watch
Für mich begann dieser Tag wortwörtlich um 0:00, da meine „Watch“, die „Mizzen Watch“, von 0:00 bis 04:00 Uhr in der Früh Dienst hatte.
Das heißt Aufstehen, hoch auf die Brücke und dann entweder Starboard / Port den Lookout übernehmen, was bedeutet, den Ozean nach jeglichem Wichtigen abzusuchen und zu melden oder das Steuerrad zu übernehmen und den gegebenen Kurs zu halten.

Nach dem entsprechend verschlafenem Frühstück folgte dann die Happy Hour: Das routinemäßige Putzen, bei dem jeder mithilft und fast alle Innenräume geputzt werden.
Nach ein paar nachfolgenden Runden entspanntem Uno gab es dann etwas Segel-Theorie über das Hissen der Segel und dem Ausrichten von ihnen nach dem Wind. Darauf folgte wieder eine gepflegte Runde Uno und etwas Freizeit.

Inland
Nach etwas Pasta zum Mittagessen hatten wir dann Freizeit, in der wir auch die Möglichkeit hatten, die Insel zu erkunden, was auch fast alle nutzten.

Wir sind einfach der Nase nach in den Ort gelaufen, aber haben recht schnell den Plan entwickelt, um die Bucht zu laufen und uns den Leuchtturm anzuschauen. Die Bucht war wirklich schön und Gloria konnte gut Steine werfen :). Auf dem Rückweg haben wir dann noch in ein paar Läden vorbeigeschaut. Dann war es aber schon kurz vor 17:00 und wir sollten zu der Zeit wieder auf dem Schiff sein, wo wir uns dann relativ schnell wieder zu ein paar Runden Uno versammelten. Later on, we had dinner and following free time.

Competition
Als abendliche Aktion fand noch ein kleiner Wettstreit statt, der daraus bestand, ein Windrad aus vorgegebenen Materialien für einen Föhn zu bauen!
Die Teams waren:
The Divas
Spoonforks
Turbinators
Tea Cake
Caledonia
Aus einem vorgegebenem Pool an Materialien mussten die Teams innerhalb von 30 Minuten ein relativ stabiles, an den aus einem Legoset entwendeten Motor angepasstes, effizientes Windrad gebaut haben. Nach der halben Stunde wurde dann jedes Rad von dem Team vorgestellt, dann getestet und von der Jury in Effizienz und Schönheit gewertet.

The Divas haben sich mit einer hohen Effizienz und Schönheit sofort an die Spitze befördert, wurden dann aber im Laufe des Testens nur von den Tea Cakes, meiner Gruppe, bestehend aus Lena, Aaliyah und mir,
überholt und geschlagen – effizientes und elegantes Design von Tea cakes hat eben überzeugt!
Als Preis gab es eine Schachtel Pralinen für Platz 1 und 2, die nicht sehr lang überlebten.

Setting sails

Date: 26.08.2022
Authors: Gloria and Lena
Position: Dublin Harbour
ETMAL: 0

Harbour watch
We got up at 1 a.m because someone set a wrong alarm. So we got ready and met the people who had the watch before us. We were all bored so we decided to play UNO at 2 a.m. The following two hours nothing happened (except us checking the boat) so after two hours we went back to bed.

Up and over
After breakfast we started the day by putting on our harnesses in order to climb the shrouds of the main mast. It was quite cool but regardless of the fog we were able to experience the gorgeous view. It was quite nerve wracking but a good experience. We are looking forward to do it again.

Departure
After lunch which tasted delicious, we went on deck to prepare the departure. The whole crew was assigned to do different tasks including pulling up the gangway and many other things to do. A pilot named “Steve” came on board because we were in unknown waters and the ship is big. The most thrilling part was the bridge being opened especially for us. Which made us feel quite honoured. “Steve” left when we were out of the port.

Setting sails
We jumped into our harnesses and went on deck. It was a little bit difficult to pull the ropes in order to set the sails. But it was a great feeling to see the sails after our hard work. To set the staysail we had to climb the Bowsprit which was really invigorating and just amazing seeing the water underneath us.
Now at half past seven we are sitting in the mess room and listening to the others singing a song.

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