Ocean College

Packing, Moving, Unpacking

Date: 25.11.2022
Author: Brian
Position: Teneriffa, Hafen
Nautical Position: N 28 27.628 W 16 14.695
Etmal: 1849.9

The Hungry planning

Today our day began with our Costa Rica planning. Although the task was quite daunting, everyone made lots of progress. Lots of people sat down on the poop deck in the beating sun to begin their research. Although the process of research escalated quickly to a very productive period, we were interrupted by the food delivery arriving.

Of course we immediately jumped up to help bring all the food onto the boat and stow all the good stuff in the benches and storage spaces. This took a while of course and as always there was a good amount of chaos involved. The mess was big, but with everyone’s help it was resolved in a timely matter.

Moving in

Once we had finished filling up the food storage it was time to continue with the planning. Lots of groups quickly progressed and as lunch came around some groups were even beginning to call some of the hostels. Since it was 13:30, it was time for lunch and we had a wonderful carrot soup with fresh bread rolls. As soon as we finished lunch the first girls left for their free shore leave, as they had already moved into their new cabins yesterday. Now it was our turn, for the boys to move out and into new cabins just as the girls did, just a day later. At first it all once again began with a huge mess out on the main deck. Every single boys belonged was pushed into boxes, bags, sacks and laid up on top. The cabins were cleared, so we began the deep-clean’s. The beds, floors and walls were wiped down and cleaned until every single corner was crispy clean. After a short break with a cold cup of water the moving in began and the chaos on the main deck slowly converted into the cabins. As the time went by it all got better as the luggage was packed into organizers and stowed under beds and cabinets, to make the cabins more ‘livable’. Towards the end of the ‘new life’, our teacher Flo bro decided to get a buzz cut out on the pier. We all agreed on the fact that it looked more than fresh. During the cut Brother Florian had to listen to his beloved Moneyboy.

Ein Retter in Not

Since our beautiful square sail had a couple small holes, we had to take it down in order too bring it to the sail fixer, although surprisingly they did not have a open slot for us, so we had to keep the sail for now. Since this did not work out Freddy showed us his expert sowing skills as he essentially fixed to whole sails for the next time to come.

The day the ended with a stressful sprint from the boys as we only got a brief Shore-leave before the Ocean College meeting and we are excited for more time tomorrow. Additionally we found out which teachers would be joining us for the Costa Rica groups… wonderful… and then we all went to sleep in our fresh new beds.

P.S.: Grüße an alle Zuhause von Brian und alles Gute zum Namenstag Mama!!

Here we go again

Datum: 25.11.2022
Autorin: Klara
Position: Hafen von Santa Cruz
Nautische Position: Lat.: 28°27.65‘N Long.:16°14.68‘W
Etmal: 2389 nm

Auf Reisen läuft nichts nach Plan

Es ist wie so häufig, sobald es um das pünktliche und geplante Ablegen geht, gibt es Probleme. Nach Plan hätten wir gerade den ersten Tag der dreiwöchigen Atlantiküberquerung absolviert. Aber da das Tanken anscheinend einige Schwierigkeiten mit sich bringt, stecken wir gerade in einer, wie Teacher Simon es ausdrücken würde, „angespannten Lage“ fest.

Es ist gerade 09:00 Uhr, auf dem gesamten Schiff kann man das natürlich hoch motivierte Treiben des Clean-Ship beobachten, welches man immer vor dem Ablegen durchführt, nun zum zweiten Mal in Folge.

Durch die gestrige geplante Abfahrt wurde unsere Frischwasserversorgung bereits abgekappt, d.h. nun ist erstmal wieder Wasser sparen angesagt, da wir im Hafen den Frischwassergenerator nicht anschalten. Das „Odd-“ und  „Even-“ Duschsystem tritt also wieder in Kraft.

Alle Probleme sind zwei

Wie die Leser dieses Daily Reports sich wahrscheinlich denken können, ist die allgemeine Stimmung auf dem Stimmungsbarometer momentan nicht bis zum Anschlag auf der positiven Seite. Nach einer Umfrage im kleinen Kreis sind wir zum Entschluss gekommen, dass wenn zehn am besten ist, wir uns auf einer stabilen vier befinden.

Wir machen das Beste draus..

Wir sind dennoch in der Lage, das Beste aus der Situation zu machen. Die entstandene Freizeit wird von einigen auf dem Deck verbracht. Manche sonnen sich und andere machen etwas für die Schule. Da jeder mit sich selbst beschäftigt ist, können alltägliche Aufgaben zur Abwechslung mal entspannt durchgeführt werden, wie zum Beispiel Wäsche aufhängen oder einfach Musik hören.

Bei mir stand heute Französisch auf dem Plan, naja muss ja gemacht werden. Aber mit der Sonne im Rücken und dem dezenten Schwanken des Schiffes, sind auch die unangenehmen Dinge nicht ganz so schlimm.

Außerdem wurde die Zeit für das Planen der Costa Rica Expedition sinnvoll genutzt.

Um Punkt 13:00 Uhr haben wir uns für eine Ansprache des Kapitäns oder wie wir es nennen „Ships Company Meeting” auf dem Well-Deck versammelt. Heraus kam folgendes:

Diesel bekommen wir hier in Teneriffa frühestens am Montag. Aus diesem Grund, segeln wir morgen früh um 07:00 Uhr nach Las Palmas Gran Canaria. Dadurch können wir die Zeit sinnvoll nutzen und noch eine weitere Kanareninsel besuchen.

„Active“ gegen den Klimawandel

Den restlichen Tag verbrachten wir mit einer Tour auf dem Forschungssegler „Active“ und einem einstündigen Vortrag über das Aufhalten des Klimawandels mithilfe von Phytoplankton – was überraschenderweise sogar sinnvoll und in der Theorie umsetzbar wirkte.

Die Idee ist, das Planktonvorkommen mithilfe des in der letzten Eiszeit entstandenen nährstoffhaltigen Gesteinsstaubes aus Grönland anzureichern. Auf diese Weise können die blauen Wüsten unserer Ozeane mit Leben gefüllt werden.

Sollte die Idee funktionieren und das Phytoplankton vermehrt sich tatsächlich, können durch Fotosynthese mehr Treibhausgase in Sauerstoff umgewandelt werden.

Nach der Tour auf dem Forschungsschiff nur aus Holz ging es für uns los, denn wir hatten noch ein (wir hoffen es alle) letztes Mal free-shore-leave auf Teneriffa bis 19:00 Uhr. Abgesehen von dem Fakt, dass wir eigentlich schon loswollten, kann ich sagen, dass wir trotz der erneuten Verzögerung beim Ablegen einen gelungenen Tag hatten und wir alle das Beste aus der Situation gemacht haben.

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