Ocean College

Bermuda-Dreieck überstanden

Datum: 20.02.2023
Autor: Anton
Position: Bermuda
Geographische Position: 32° 22,0N 064°40,0W
Zurückgelegte Seemeilen:10271
Schiff: Pelican of London


Eigentlich wollte ich diesen Tagesbericht in Form eines Videos machen. Jedoch ging der Speicher während wir aufgenommen hatten voll. Also dann doch klassisches Schreiben.

Heute haben wir auf Bermuda in der kleinen Stadt St. George‘s angelegt. Von Weitem sahen wir schon viele Bäume, kleine aber hübsche Häuser und türkisfarbiges Wasser.

Da Bermuda einer der letzten Stops auf dieser Reise ist, wollte ich ein paar Interviews führen und euch dann ein paar erste Eindrücke von Bermuda mitteilen.

Die Interviews

Die folgenden Fragen werden sein:

  1. Welcher war bisher euer Lieblingsstop auf der Reise?
  2. Warum und was für Gefühle verbindest Du mit dem Ort?
  3. Da die Reise bald vorbei ist und wir viel erlebt haben, wie blickst Du jetzt auf Dein Zuhause?

Philip

  1. Einen direkten Lieblingsstop habe ich nicht, aber die Insel, bei dir wir am Strand gepennt haben und Costa Rica waren so die schönsten Stops und Kuba fand ich wegen der Tiefe und der Erfahrung sehr interessant.
  2. Costa Rica. Einfach, weil wir uns da lange aufgehalten haben und so viel Schönes vom Land gesehen haben. Das Island-Hopping wegen der schönen Unterwasserwelt und da es die erste Zeit nach der Atlantiküberquerung war.
  3. Ich freue mich, meine Familie und Freunde wieder zu treffen. Ich muss aber auch gestehen, dass ich das Leben an Bord und all die Leute hier sehr vermissen werde, da sie mittlerweile zu so etwas wie einer zweiten Familie geworden sind.

Nicolai

  1. Mein Lieblingsstopp war bisher das Insel-Hopping, wo wir Schnorcheln waren und ich Rochen, Schildkröten und bunte Korallen gesehen habe.
  2. Es war traumhaft und ja, mehr kann man nicht sagen.
  3. Als Luxusort, da ich dort ein eigenes Zimmer hab.

Lea

  1. Einer meiner definitiven Lieblingsstopps war Lissabon, die Zeit dort fand ich einfach sehr schön. Aber an Orten wie den Tobago Cays und Costa Rica habe ich einfach so viele neue Eindrücke erfahren, dass es schlimm wäre, diese Stops hier nicht zu erwähnen. Alles in allem waren fast alle Stops auf ihre Art unglaublich.
  2. Wenn ich an Lissabon denke, sind es Erinnerungen an schöne Shoreleaves mit leckeren Pasties. Bei den Orten in der Karibik sind es Erinnerungen an unglaubliche neue Eindrücke und eine wahnsinnige Zeit.
  3. Voller Vorfreude, da ich mich auf viele Kleinigkeiten freue. Außerdem wird die Aufnahme neuer Orte und Eindrücke immer schwerer. Ich werde das Schiff und die Leute aber auch total vermissen.

Lara

  1. Ich habe mehrere Lieblingsstops wie Lissabon oder auch Dartmouth.
  2. In Lissabon hat mir gefallen, dass die Häuser so schöne Kacheln an den Wänden hatten und es war in den Tagen, wo wir da waren, wirklich schlechtes Wetter. Bei Dartmouth fand ich schön, dass es auch so schöne bunte Häuser gab und das Essen war da echt gut, wegen des Food Festivals, das stattgefunden hat.
  3. Natürlich freue ich mich unnormal auf zu Hause. Aber ich bin auch traurig, dass die Reise zu Ende geht, weil ich die ganzen Leute hier nicht mehr täglich sehen kann. Umso mehr freu‘ ich mich nach Ocean College, alle wiederzusehen.

Jetzt zum ersten Eindruck von Bermuda

Ich fand Bermuda von der Architektur sehr ansprechend. Kleine, aber teils detaillierte Häuser, die aus einfachen Rohstoffen bestehen. St.Georges ist wie ein Dorf, da sich jeder auf der Straße grüßt und alles gut zu Fuß erreichbar ist. Des Weiteren sieht man auch anhand der Infrastruktur, dass es eine britische Kolonie ist und Ähnlichkeiten zu Dartmouth besitzt. Trotz der ganzen positiven Seiten muss man leider auch die Preise erwähnen.


Wir dachten schon, dass Antigua teuer sei, aber Bermuda ist nochmal ein anderes Level. 6$ für Cookies, 5,50$ für einfache Muffins oder 16$ für einen Becher Eis. Wegen dieser irrsinnigen Preisen konnte „Anonym“ schon 93$ für den ersten Einkauf ausgeben. Unglaublich.

Dennoch freue ich mich schon auf die weiteren Tage auf Bermuda und bin gespannt, noch mehr davon zu sehen.

Liebe Grüße an meine Familie, Wolfgang u. Ingrid, Angela und natürlich auch an meine Klasse und meinen Fußballverein. Abençoe, espero que você esteja bem. Sinto muito a sua falta e espero vê-lo novamente. Saudações a todos. Beijo.

Vom Schiff auf’s Boot

Autorin: Vanessa
Datum: 20.02.2023
Position: Bocas del Toro
Nautical position: N 09° 19.852 W 082° 14.231
Etmal: 6316.6 nm
Ship: Regina Maris


Wir hatten heute einen sehr ereignisreichen Tag. Da wir leider immer noch keinen funktionierenden Motor haben, hat uns unser lieber Martin (Schiffseigner, ehemaliger und nächster Kapitän), einen Trip auf Schnellbooten organisiert.

Vielen Dank nochmal dafür, lieber Martin!

Für diesen Trip wurden wir heute um 10:30 von zwei Booten abgeholt, welche uns dann den ganzen Tag rumkutschiert haben.


Info von später am Abend: Unser Ersatzteil ist jetzt richtig eingebaut und der Motor ist auch ausgerichtet. Jetzt warten wir noch auf den TÜV und dann kann es losgehen in Richtung Kuba.

Unsere zweithäufigsten Begleiter – Delfine

(häufigste Begleiter: Fliegende Fische)

Normalerweise sehen wir Delfine, wenn sie mit unserer Bugwelle spielen oder links und rechts vom Schiff mal aus dem Wasser schauen. Heute allerdings haben wir sie aus nächster Nähe gesehen. Die Boote wurden ganz nah an die Delfine, welche gemächlich umher geschwommen sind, herangefahren und wir konnten sie beobachten.


So stellt man sich einen karibischen Strand vor

Im weiteren Verlauf der Tour wurden wir auf eine relativ abgelegene Insel gefahren. Als wir dort ankamen, hat uns ein malerischer weißer Sandstrand mit türkis färbendem Wasser erwartet. Es sah genauso aus, wie man sich einen Strand in der Karibik vorstellt.

Wir hatten die Möglichkeit, uns in Gruppen aufzuteilen. Unsere Gruppe ist über einen schön angelegten Wanderpfad auf die andere Seite der Insel gegangen, wo uns ein leerer Strand erwartet hat.

Wir haben die Zeit zum baden und chillen genutzt, bevor wir wieder zurück zum Anleger gegangen sind. Zu diesem Zeitpunkt war der Strand schon sehr voll, weshalb wir ganz froh waren, dass wir so früh an der Insel ankamen, um sie alleine zu genießen.


Die wundervolle Welt der Tiere und Pflanzen

Natürlich haben wir heute nicht nur malerische weiße Sandstrände gesehen. Auf dem Weg durch die Insel gibt es einen sehr interessanten Baum, bei dem aus einem Baum sieben andere Bäume wachsen.

Echt beeindruckend, was die Natur alles kann. Wir sind auch an vielen Mangroveninseln vorbei gekommen. Mangroven sind Büsche/Bäume, deren Wurzeln unter Wasser sind, sodass sie aus dem Wasser heraus wachsen und meistens eine Insel bilden.


Bei diesen Mangroveninseln haben wir heute noch ein weiteres Meereslebewesen beobachten können: den Seestern.

Da das Wasser um die Mangroveninseln sehr flach ist, konnten wir die Seesterne sehr gut in ihrer vollen Pracht beobachten.

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