Ocean College

Reiseblog 20/21

Birthdaily report

Datum: 29.10.2020
Autor: Caspar
Position: Gibraltar, Hafen
Nautische Position: e.g. 53°21.028N , 7°12.972E
Etmal: 2020 NM

Beach(Birth-)day

Today I have been woken up at 00:00 for my harbour watch, went in the messroom and suddenly, many people started to sing Happy Birthday for me. After that I got a poem and then I opened my first present and it was a ………….T-Rex 😉

While breakfast Lukas, Clara and Sophia came in to bring me my first birthday cake and another present. Then I had to go back to the galley to wash all dishes together with Lorn and Elias. Later we had a briefing with Simon about firefighting and different types of fire extinguishers.

Then we went in three groups to the beach on the other side of the big rock.

We had a very very good time there and quite everybody was in the water. After that all of us played soccer or frisbee. On the way back I bought a Kebab as a birthday meal and for dinner on the ship we had broccoli with potatoes and meat. After that delicious meal I got another cake and a second birthday song. Then my birthday, and as well the day, came to an end.

Pete´s mug

Our bosun Pete loves to tell stories. His mug is very famous, because he drinks a lot of tea and never cleans it. The inside is brown and looks disgusting. So there is a short story about his tea mug:

A year ago a girl (accidentally) threw hot water on a boys testicles. He ran in the shower to cool it down but the water there wasn’t cold enough. They had to take the cold water out of the fridge. But they had no bowl to put the water in except for Pete’s mug…

But the boy didn’t want to hang his testicles in that mug because Pete never cleans his mug. So Pete tells everybody to not clean their mugs:=)

Ankunft in Gibraltar

Datum: 28.10.2020
Autor: Lukas
Position: Gibraltar, Hafen
Nautische Position: 37°47.5´N , 9°31.0´W
Etmal: 0 NM (1852 NM)

Wieder zurück in Gibraltar hatten wir heute einen kurzen Landaufenthalt. So konnten wir gut die Zeit überbrücken, in der die Maschine vollständig repariert wurde. Es gab den ein oder anderen Schmunzler, als wir erfuhren, wie der Motor auf dem Meer zuerst etwas provisorischer repariert worden war. Unter anderem wurden Öllecks erfolgreich mit Bleistiften gestopft.

Feedback im Hafen

Bevor wir jedoch an Land konnten, gab es eine etwas andere Reflexionsrunde als üblich. Weil wir uns dem ersten vollen Monat der Reise nähern, gab es die Idee, dass wir uns in Gruppen unsere Meinung zu ein paar Fragen überlegen. Diese Fragen betrafen das allgemeine Leben und die Situation hier auf dem Schiff. Unter Anderem sollten wir überlegen, was uns bisher am besten gefallen hat und wovor wir Respekt haben. Es wurde aber auch gefragt, was uns hier auf dem Schiff stört oder was wir an dem Verhalten anderer auszusetzen haben.

Die Antworten haben wir dann gesammelt und vor der gesamten Gruppe in einer Feedbackrunde besprochen. Es gab viele gemeinsame Meinungen. Zum Beispiel wünschen sich einige mehr Rücksicht und Vorsicht beim Wecken. Großen Respekt haben viele vor der zweiten Atlantiküberquerung im Frühjahr, wenn wir das Schiff übernehmen sollen. Sie hat den Ruf, eher ruppig und wellig zu sein.

Die Liste an Erlebnissen, die wir bisher am schönsten fanden, ist hingegen ein bisschen länger. Sonnenauf- und Untergänge sind auf dem Meer wirklich schön zu beobachten und je weiter man vom Festland entfernt ist, desto spektakulärer ist auch der Nachthimmel. Bei vielen war auf der Liste auch das Klettern ins Rigg und auf die Yards (vor allem die hohen) ganz vorne mit dabei.

Und, was vor ein paar Tagen erst passiert ist, war unser Zusammentreffen mit den Affen auf dem „Rock of Gibraltar“.

Am Ende gab es noch ein großes Lob an Nicolas, Priska und Sven, die die ganze Sache komplett machen. Diese Mischung aus „großen Geschwistern“ und lehrenden Respektpersonen ist hier wahnsinnig viel wert.

Sprichwörter auf dem Schiff

  1. “Eat when you can, sleep when you can, work when you have to.”

In den ersten Tagen wurde schnell klar, dass der Schiffsalltag manchmal ziemlich ermüdend sein kann. Die Crew hat dafür sogar schon ihr eigenes Sprichwort. Essen und schlafen, toller Mix! Und wenn dann noch die Seekrankheit dazukommt, kann es auch gern mal vorkommen, dass man dieses Sprichwort zeitweise zu seinem Lebensmotto macht.

2. “Decide, deligate, disappear.”

Ein Spruch, der sich vor allem an die Watchleader (Malina, Clara, Sophia, Max) richtet, den aber trotzdem jeder gerne hört. Entscheiden, was gerade getan werden muss, zuteilen, wer welchen Teil übernimmt und dann ganz natürlich im Hintergrund verschwinden. Die wirklich schwierige Arbeit ist dann ja getan. 🙂

Sehnsüchte hinsichtlich Essen an Bord

Datum: 27.10.2020
Autor: Fabian
Position: Irgendwo vor Gibraltar
Nautische Position: Müssen wir nochmal deutlich machen, dass wir die
auch bei Videotagesberichten haben wollen!
Etmal: s.o.

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