Ocean College

Reiseblog 22/23 Regina Maris

Notstop Landéda

Datum: 06.11.2022
Autor:innen: Pola, Philipp
Position: Landéda
Nautische Position: N48 35,987 W 04 33,717
Etmal: 446 M

Frühstück und Happy Hour

Noch von der nächtlichen Seekrankheit gezeichnet, wurden wir heute morgen alle für das Frühstück und eine Ansprache geweckt. Danach stand, wie jeden Sonntag, die Happy Hour auf dem Programm. Jede Watch musste verschiedene Sachen am Schiff putzen. Nach dem schlechten Wetter und dem Versuch, die Biscaya zu durchqueren, mussten wir auch die Cabins wieder auf Vordermann bringen.

Shore Leave mit dem Beiboot (Dinghy)

Nach der Happy Hour hatten wir von 11:00 bis 18:15 Uhr shore leave. Dieser wurde genutzt, um Landéda zu erkunden. Die ersten paar Personen sind mit Lex mit dem Dinghy gefahren. Lex ist ein Fahrer, der weiß, wie man Spaß hat. Zum Glück hat das Boot irgendwann funktioniert, nachdem ein paar Komplikationen aufgetreten sind. Einige waren im Restaurant, um endlich wieder Pizza zu essen. Danach waren viele spazieren. Die Natur war wunderschön!!

Fitness an Deck und Meeting

Um 17:30 Uhr haben viele Leute an Deck Sport gemacht, während andere ihre Familien und Freunde angerufen haben. Im Anschluss haben sich dann alle für das Ocean College Meeting im Messroom zusammengefunden. Neben der Planung für den kommenden Tag wurden wir auf das am Abend folgende PowerPoint Karaoke vorbereitet.

PowerPoint Karaoke

Beim PowerPoint Karaoke müssen Präsentationen ohne Kontext und Vorbereitung vorgestellt werden. Meistens ergeben die Präsentationen keinen Sinn aber die Kunst daran ist es, sie gut und lustig zu verkaufen. Bei jeder Präsentation gab es unfassbar viel zu lachen.

Lehrer Florian bei seiner Präsentation

Trying to cross the Biscaya

Datum: 05.11.2022
Authors: Jonathan und Silas
Position: Landéda
Nautische Position: N48°35,98 W04°33,72
Etmal: 446,6M

Regina lost

Today we lost the head-figure (aka.: Sister Reggie) of the boat. It fell off at around 12o’clock. We immediatly started turning the engine off and pulled down the sails. After the sails were pulled down, the figure was already out of our view. We still turned around and started searching but had no sucess. You could imagine that losing your head-figure is not that big of a problem, but it showed us how important it is to not fall in the water and to be clipped in when there is rough weather. Especially if nobody notices you falling into the water or it’s dark.

Rough Sea

Even though we expected good weather today the sea was very rough. There were very high waves and the wind was coming from South-West. That lead to some very hard watches. It was very cold, we were getting wet and many were seasick. But we were prepared this time. We had many pills, tons of ginger and a lot of Zwieback. That lead to not that many people having to throw up. Also we saw a lot of dolphins. They were swimming next to our boat and made searching for our head-figure a bit more fun.

Visiting France (again)

In the afternoon we were not allowed to stay on deck. That was because the weather was to rough and the crew decided that they are going to steer the ship into the harbor of Landéda. Inside we were also having a hard time. Everything was sliding around and many glasses broke. We are currently looking for land program in the next couple of days. Also we can’t continue because we’d be heading directly into a big storm. We are expected to start sailing again on tuesday evening or wednesday morning.

Auf in den Bruch – Biskaya

Datum: 04.10.2022
Autoren: Frederik , Fritz
Geographische Position: N 49.45.123 S 01.55.340
Position: Cherbourg
Etmal: 310.7

Wetterkunde mit “First Officer Lex”

Nach dem Frühstück wurden wir von Lex in die Kunst der Wettervorhersage eingeweiht. In spannenden 75min wurden wir von der Messung des Erdumfangs und seine historischen Hintergrundfakten bis zu verschiedenen Luftschichten und ihren Aufbau in Tiefdruckgebieten unterrichtet.

Obwohl Lex wenig Ahnung vom Unterrichten hat, und die Tafel letztendlich einem Schlachtfeld glich, hat er seinen “Unterricht” spannend, lustig und informativ gestaltet.

Deeptalk mit Teacher

Gegen Nachmittag sind wir in Gruppen mit einem unserer Lehrer:innen aufgebrochen, um serious talks mit unseren zu führen, z.B. über Verantwortung und Rücksichtnahme an Bord. Ich finde, dass Deeptalks eine gute Option sind, sich mit anderen auszutauschen, Probleme zu bereden aber auch sich selbst zu unterstützen.

Vorbereitungen für den Aufbruch

Um bereit für den Aufbruch zu sein, mussten wir noch einmal alles auf Hochglanz bringen. Wir haben das Deck geschrubbt, die Badezimmer gesäubert und und unsere Zimmer aufgeräumt (was bei manchen auch wirklich nötig war), damit keine Sachen bei Seegang einfach so rumfliegen.

Wir waren alle damit so schnell fertig, dass wir noch einmal Shore leave bekommen haben, um noch mal was einzukaufen und mit unseren Eltern oder Freunden zu telefonieren. Gegen Nachmittag sind wir dann aufgebrochen.
Trotz mancher Bedenken bezüglich Seekrankheit freuen wir uns alle auf die kommenden Tage auf See.

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