Ocean College

Reiseblog 19/20

Was war Dein schönstes Erlebnis?

Datum: 26. März 2020
Autorin: Paula
Geographische Position: Nordöstlicher Atlantik
Nautische Position: 43°50.5’ N / 13°41.6’ W
Etmal: 110nm

Noe: Das ist schwer zu sagen. Der Tag, an dem wir kein Windspeed hatten, das Meer komplett flach lag und aussah wie Blei, während die Sonne unterging und um uns herum Delfine aus dem Wasser sprangen. Dabei lagen meine Freunde und ich auf dem Vordeck und genossen die chillige Stimmung, die durch die ruhige Musik im Hintergrund entstand. (Grüße gehen raus an meine Familie. I love you.)

Linus: An meinem 16. Geburtstag den Sonnenaufgangvon der Spitze des Teides zu beobachten.

Laura: Ich kann mich da eigentlich gar nicht wirklich entscheiden. Es gab einfach so viele tolle Momente, aber als wir auf dem Vordeck in der Sonne lagen und gelesen haben und auf einmal sind vor uns total viele Delfine gesprungen. Aber auch, als wir den freien Tag und Abend in Havanna hatten. Es war einfach mal schön, Freizeit an Land zu haben und einfach nichts mehr machen zu müssen, nur den Abend genießen und Spaß haben.

Max: Als wir aus Marokko rausgefahren sind und wir 11kts Speed hatten und ich Watch hatte.

Joana: Tja, das ist so ziemlich eine der schwersten Fragen… Einer der atemberaubendsten Momente war, als wir bei Ken auf der Farm mit Adolfo durch den Regenwald gegangen sind und dann ein Faultier gesehen, dann noch die Brüllaffen gehört haben und Soldatenaras sind einfach unmittelbar über uns geflogen.

Angie: Morgens an Deck zugehen, die Haare vom Wind verwehen zu lassen und die noch nicht ganz aufgegangene Sonne zu beobachten. Zusammen sitzen, Karten spielen und die Süßigkeiten teilen. Verschiedene Orte mit verschiedenen Geschichten und Kulturen kennen lernen. Wale ganz nah zu sehen, während ich am Steuer war. Ich könnte ewig so weiter machen, denn auf dieser Reise ist fast alles wunderschön. Sich da für einen spezifischen Moment zu entscheiden, ist so gut wie unmöglich.

Carl: Als wir aus Marokko rausgefahren sind mit 11 Knoten und ich auf dem T’Gallant klettern war.

Marlene K.: Das schönste Erlebnis… Wir erleben tagtäglich so viele Dinge. Ich habe nicht unbedingt spezifische Erlebnisse, die ich als schöne Momente in Erinnerung habe, sondern an Bord alltägliche Momente. Zum Beispiel morgens an Deck zu gehen und gerade noch den Sonnenaufgang zu erwischen oder beim Abendbrot direkten Blick auf den Sonnenuntergang zu haben. Eine Sache, die wir auch an Bord als schönen Moment sehen ist der Nachtisch, welchen wir täglich nach den Abendbrot bekommen. Der ist einfach nur göttlich. Sollte ich jedoch einen Moment sagen, an dem ich unendlich glücklich war, dann würde ich die Telefonate mit meiner Familie und besten Freunden nach der 1. Atlantiküberquerung nennen. Es war so schön die Stimmen nach 18 Tagen endlich wieder zu hören.

Mara: Als wir zusammen oben auf dem Teide standen und uns den Sonnenaufgang angeschaut haben. Als wir im Regenwald spontan schwimmen gegangen sind.

Phil: Auf dieser Reise hatte ich so viele schöne Erlebnisse, ich könnte nicht ein schönstes wählen, ohne viele andere zu ignorieren.

Ben: Mein schönstes Erlebnis waren die Schildkrötenbabys auf den Kap Verden.

Ella: Die Sonnenauf- und untergänge während der Atlantiküberfahrt, die ich beim Royal verbracht habe mit dem Geräusch der fliegenden Fische und mit der Vorfreude auf eine Tasse Schwarztee mit Milch und Zucker.

Silja: Das ist schwer zu sagen… Ich glaube, als wir alle auf dem Teide standen und den Sonnenaufgang anschauten oder die unzähligen wunderschönen Sonnenuntergänge, die wir bis jetzt schon gesehen haben.

Frida: Das ist wirklich eine schwere Frage, es gab mehrere, aber besonders schön war der eine Tag auf Kuba! Laura, Johanna, Joana und ich waren den ganzen Tag zusammen in Havanna und es war einfach so eine schöne Stimmung überall und es war einfach unglaublich schön! Es ist aber auch jeder Sonnen- auf/untergang jedesmal wieder etwas unfassbar Schönes und Besonderes. Und der Tag auf der Insel Tarafal auf den Kap Verden mit den Babyschildkröten, das war auch sehr besonders.

Ruben: Von Marokko die ersten paar Stunden sind wir mit bis zu 11 Knoten gefahren und ich durfte auf dem T’Gallant klettern gehen. Die Segel unter uns waren bis zur Fülle aufgebläht, das Boot schwankte wie ein Schaukelpferd und der Rückenwind brachte unsere T-Shirts zum Flattern. Wir zogen die Bunts und Leechlines nach unten, um die Falte aus dem prallvollen Segel zu entfernen. Danach schaute ich hinaus auf den wilden Ozean und fühlte mich frei.

Jens: Dass man in so kurzer Zeit an so vielen unterschiedlichen Orten ist und dadurch aufgezeigt bekommt, auf wie viele verschiedene Art und Weise man sein Leben gestalten kann.

Hannah: Es gab so viele Orte, so viele verschiedene Menschen und noch mehr unglaubliche Erlebnisse auf dieser Reise. Doch für mich ist der schönste Moment, wenn man alleine oder auch mit einem Freund ganz oben auf dem Mast verfolgt, wie die Sonne langsam untergeht. Dort oben, wenn der Wind die Haare ins Gesicht wehen lässt, wird einem bewusst, was man alles erleben durfte: Das erste Mal Delfine in der freien Natur sehen und mittlerweile einen Wal, das Surfen im Pazifik, die vielen Geräusche im Regenwald, mitten auf dem Atlantik zu tanzen, mit fremden Menschen Fußball zu spielen, im Meer zu schwimmen, am Strand zu spazieren, die ganzen Kulturen und Lebensweisen zu entdecken oder einfach mit den Meschen an Bord Quatsch zu machen.

Marco: Es gibt kein einziges schönstes Erlebnis für mich. Die besten Erlebnisse waren die Teidebesteigung, das sonnige Surfen, der schlammige Schwitzhüttenbau, die Radtour, die vielen Tauchgänge bei Stränden und die orangenen Sonnenuntergänge jeden Abend.

Emily: Es gab einige schöne Situationen, aber die schönsten waren die, in denen ich einfach mal den Moment genießen konnte. Beispielsweise, wenn ich Nachtwache hatte und wir an einer Küste entlang gefahren sind und man die vielen goldenen Lichter gesehen hat. Oder als wir Wale gesehen haben, das war schon ziemlich toll. Oder als Carl und ich an einem Morgen auf dem Well-Deck waren und den Sonnenuntergang beobachtet haben. An dem Tag waren Wolken vor der Sonne, sodass man sie direkt ansehen konnte, ohne geblendet zu werden.

Florett: Ich glaube, ich kann auf Anhieb gar nicht sagen, was ich am schönsten fand. Aber ich erinnere mich gerne an die Zeit im Regenwald zurück und wie wir die Schwitzhütte gebaut haben. Ansonsten gab es einfach total viele schöne Alltagsmomente.

Mascha: Einen Moment, den ich nicht vergessen werde war, als wir uns alle nach dem Costa Rica Urlaub/ Sprachschule wiedergesehen haben. Es war so wunderschön von 10-15 Armpaaren gleichzeitig begraben und begrüßt zu werden. Freude pur! Die anschließende Zeit bei Ken im Regenwald war auch unglaublich schön und sehr besonders. Hm, das wäre jetzt eigentlich erst der Anfang meiner Liste…

Marlene M.: Es ist schwierig zu sagen, was der schönste Moment oder die schönste Erinnerung ist. Eigentlich gibt es den auch nicht wirklich, da jeder einzigartig war. Was ich aber auf jeden Fall vermissen werde, sind die Momente, in denen wir alle zusammen saßen, gesungen haben, Spiele gespielt haben, geredet haben oder einfach unser eigenes Ding gemacht haben und trotzdem irgendwie zusammen waren.

Jonas: Was ich am schönsten fand, war die Insel Tarafal auf den Kap Verden, weil die Insel so schön war!

Simon: Für mich gibt es kein schönstes Erlebnis auf der Reise, weil ich finde, dass alles zusammengehört. Das Zusammenwirken aller einzelnen Ereignisse macht die Reise aus und alle waren irgendwie wichtig. Aber zu den Erlebnissen, die ich am meisten genossen habe, zählt definitiv die Zeit im Urwald und die “Stürme” und stärkeren Winde in letzter Zeit.

Lilly: Um 04:00 Uhr morgens zur Watch gehen und der Himmel ist mit Unmengen an Sternen übersät. Nachts im Regenwald im Fluss baden und den Tieren lauschen. Den Sonnenaufgang vom Bowsprit aus anschauen. Wale zu sehen, da hatte ich Tränen in den Augen. Oben auf dem Royal Yard sitzen und die Aussicht genießen, obwohl es gar nicht mal so bequem war. In der Abendsonne durch kubanische Dörfer radeln mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Es gab schon so viele unglaubliche Momente und ich freue mich auf alle, die noch kommen werden.

Johannes: Ich habe keinen Moment, der am schönsten war. Ich finde die ganze Reise ist das schönste Erlebnis und die Länder die wir gesehen haben.

Paula: Es gab so viele einzigartige Momente, aber als mehrere Wale gleichzeitig aus dem Wasser gesprungen sind und wir während der Nachtwache leuchtende Delfine gesehen haben, das waren einige der schönsten Momente. Oder so viele Kokosnüsse wie man will zu öffnen, nachts im Regenwald am Lagerfeuer zu sitzen und auf die Regenwaldgeräusche zu hören, Affen, Kolibris, Tukane, Giftschlangen, Faultiere und andere Tiere zusehen, oben auf dem Mast zu sein und einfach nur Wasser zu sehen, die schönsten Sonnenaufgänge und -untergänge zu beobachten, während man den besten Nachtisch von Abbie isst. Es gibt so viel Schönes, was wir erlebt haben, da kann ich mich gar nicht entscheiden, was am schönsten war. 

Lea: Auf der Reise gab es für mich sehr viele schöne Erlebnisse. Nachts klettern, einen Tag in der Galley mit guter Musik oder einfach nur an Deck in der Sonne liegen und die Delfine beobachten, die seit drei Stunden neben uns her schwimmen. Sehr schön habe ich auch die Zeit auf Costa Rica empfunden, das war ein guter Ausgleich zum Schiffsalltag.

Amelie: Puh, das ist schwer. Die Reise an sich war ein schönes Erlebnis. Aber sehr genossen habe ich die Night Watches, da wir, auch wenn sie manchmal sehr hart waren, immer sehr viel Spaß hatten. Doch auch die Day Watches waren sehr schön. Besonders cool waren auch die ganzen Tiere, die wir gesehen haben, wie zum Beispiel Delfine, Wale und einen Hai. An Land gehörten Bequia und Bermuda glaube ich zu meinen Lieblingsländern. Aber auch die Zeit in Costa Rica in der Sprachschule, beim Surfen, auf der Kaffeefarm und bei Ken will ich auf keinen Fall vergessen.

Elena: Ich glaube für ein schönstes Erlebnis könnte ich mich bei all dem, was wir in den letzten Monaten erlebt haben gar nicht entscheiden! Es sind die alltäglichen Highlights an Bord, wie das Klettern an den Masten, Delfine und Wale sehen oder im Bowsprit liegen und den Sonnenuntergang anschauen. Abgesehen davon, fand ich die Teidebesteigung ziemlich cool und die Zeit bei Ken im Regenwald war sehr inspirierend.

Paul: Absolut unmöglich, da etwas Bestimmtes zu haben, aber zum Beispiel haben wir heute auf der Watch Shantys gesungen, Musik gehört und einfach nur den Moment genossen. Das werde ich auf jeden Fall vermissen und damit sind solche Wachen bei Sonnenschein und Wind definitiv ein Highlight, aber definitiv nicht das Einzige, was in der Kategorie “bestes Erlebnis” steht.

Miriam: Es sind die vielen kleinen Momente, die diese Reise für mich besonders machen: Durch die Gassen von Essaouira oder Havanna schlendern, im Mast oder Bowsprit zu sitzen und eine kurze Auszeit vom Trubel an Bord zu haben, von Brüllaffen und dem Sonnenaufgang über dem Dschungel geweckt zu werden, nachts die vielen Sterne und biolumineszenten Algen zu sehen oder morgens eine Tasse Tee zu trinken und dabei nur aufs Wasser zu schauen. Eines morgens war die See dabei ganz glatt und still, die Sonne ging gerade auf und um uns herum schwamm eine Schule Delfine. Das war ein unglaublich friedlicher Moment.

Jacky: Jeder Sonnenaufgang, jeder Sonnenuntergang, jede Nacht in der man tausende Sterne sieht, die auf einen herunterscheinen und in der Mitte Venus, Mars und der Mond. Delfine mit Biolumineszens und Babyschildkröten, die schlüpfen und man den ersten Schritt dieser Lebewesen begleiten dufte. Die Wale, jeder einzelne Fisch, den man beim Schnorcheln sehen konnte und Delfine, die mit den Wellen spielen.

Johanna: Für mich ist das schönste Erlebnis jedes Mal, wenn ich hier über meine Grenzen hinauswachse und etwas sehe oder erlebe, was ich noch nie gesehen oder erlebt habe.

Sarah: Für mich waren die schönsten Momente bis jetzt eigentlich immer die sternenklaren Nächte und die Begegnungen mit fremden Menschen und Tieren. Das Leben aus anderen Perspektiven sehen zu können, war für mich ein Highlight, genauso wie all die Momente, die viel Überwindungskraft oder Willenstärke gefordert haben. Davon habe ich am meisten profitiert.

Another day on a good ship Pelican without Corona

Author: Jacqueline
Date: 25th March 2020
Position: 43°19.6´ N/ 016° 05.6´ W
Etmal: 170nm

Since we’ve got the information Bordeaux is not any longer our destination and that the borders are closed, that the supermarkets are empty and that everything can change every day, we started to really appreciate our small bubble that we are in at the moment. Even though it seems like a really small bubble and we all struggle with the little freedom we have in the middle of the ocean sometimes, we are in a really special situation at the moment. We are (probably) in one of the safest places in the world, even with a storm behind us.

So I decided to make a list of things we can do, you probably cannot do at home because of the Corona virus.

We can…

 1. … hug and kiss friends.

 2. … be in a big group together.

 3. … share food with friends from one plate with one fork.

 4. … see something new every day (even if it is only new water)

 5. … play scat.

 6. … shake hands.

 7. … have school.

 8. … sneeze and cough without people running away from us.

 9. … go fishing.

10. … use toilet paper as always.

11. … have sleepovers (even if it is not allowed;))

and

12. … have pyjama parties.

But even though we are in this safe bubble without Corona and we can do all of these awesome things, we all think about home, friends and family every day. We hope for the best and are really excited to see everybody again after this really special voyage with this really individual end of nearly six weeks without stepping foot on land.

P.S.: Papi, ich wünsche dir alles alles Gute zu deinem Geburtstag! Ich hoffe, du hattest einen wunderschönen Tag, hast schön gefeiert und hast hoffentlich auch einen leckeren Kuchen von Mami bekommen.<3 Ich liebe euch alle, wir sehen uns in spätestens zwei Wochen. Bis dahin passt auf euch auf und bleibt gesund! 😉 Laura

P.P.S.:Hallo Mama und Papa, ich freu mich unglaublich auf selbstgemachtes Eis, Omas Kartoffelsalat, Katjes, Schwarzwälderkirschtorte und Gewürzgurken. Auch und nicht zu vergessen Ratatouille und Käsesahnesauce.

Natürlich freu ich mich auch auf euch.

Hab euch alle ganz dolle lieb und vermiss euch !

Eure Jacqueline

Die Situation an Bord

Datum: 24. März 2020
Autor: Carl
Position: nordöstlicher Atlantik
nautische Position: 42°06,6 N/ 019°25,5 W
Etmal: 162 nm
Der Vormittag

Nach meinem morgendlichen Check des Wetterberichts stieg meine Laune nicht besonders. Denn er hatte sich nicht geändert. Wir würden noch etwas von dem Tief mitbekommen, danach nochmal östlich etwas ruhigere See mitnehmen, aber dann, wenn wir in den Ärmelkanal fahren, 30 Knoten Wind von vorne haben. Deshalb hieß es eigentlich den letzten entspannten Tag vor dem Handover  und dem schlechten Wetter zu genießen und für wichtige Dinge zu nutzen. 

Das startete für mich damit, unser Steuerrad zu schleifen und zu entrosten und das die gesamte Wache über. Durch unser derzeitiges Wachssystem haben wir zwar mehr Leute in der Wache und sie geht schneller vorbei, allerdings ist jeder ziemlich fertig und keiner hat Freizeit, zumindest gefühlt, man sieht kaum Leute. Insgesamt habe ich das Gefühl, jeder ist zur Zeit erschöpft und die Laune ist ein wenig gedämpft an Bord. Klar versucht sich jeder irgendwie noch einmal für den letzten Teil der Reise zu motivieren, doch durch das Wetter und das Wachsystem wird ziemlich viel Kraft gezogen. Es kommt einem so vor, als ob nur noch Zeit rumgebracht werden soll (was ja auch ein wenig der Fall ist…). Abgesehen von den Handovern passiert einfach nicht viel an Bord. (Anmerkung der Projektleitung an Bord: Bis gestern gab es Schule, Pathway Vortrag und movie night. Shanty night, Dokus etc. sind schon in Planung. Aber da jetzt alle acht Stunden Wache haben, wollten wir auch nicht zu viel in den Tag packen).

Am Nachmittag hatte ich noch meine Deutsch-/Biologiediskussion mit dem Thema Überfischung, wobei auch diese vergleichsweise ruhig verlief. Ab morgen starten wie gesagt die Handover, bei dem wir Schüler zeitweise Positionen auf dem Schiff übernehmen und der Rest acht Stunden am Tag Wache hat und ich habe das Gefühl, dass es dann so sein wird, dass man nur noch schläft und Wache hat. Das Motto heißt also: Durchhalten! Im ship’s council (sowas wie Schülerrat) und in der Crew wird schon nach Ablenkungen gesucht, jedoch ist man durch das Wachsystem, dadurch dass jeder schlafen muss und durch das Rollen des Schiffs in seiner Auswahl eingeschränkt. 

Unser zweiter Offizier Anousch kam vorgestern mit einem Spiel, dem ”Fingerpointing Game” an, bei dem sie mit ihrem Finger auf Leute zeigt, den gleichen Satz sagt, nämlich: ”This is the fingerpointing game, if you listen very good you will know who it is” sagt und danach auflöst wer es war. Während einige schon die Lösung haben, leiden andere immer noch auf der Watch und während den Meetings in ihrer Unwissenheit. Das ist fairerweise ganz lustig. Naja, auf jeden Fall geben sich viele Leute Mühe, an der Situation etwas zu ändern und ich hoffe, es tut sich nochmal etwas bevor wir unser Zuhause wiedersehen. 

Ich für meinen Teil vermisse meine Eltern und freue mich gerade mega sie wiederzusehen, aber eigentlich könnte ich auch noch auf der Pelican bleiben.

P.S. Alles Gute zum Geburtstag, ich hoffe du hast trotz Corona einen wunderbaren Tag und ein wunderschönes Jahr noch hintendran. Ich freu mich schon dich wiederzusehen. (; Ruben

P.P.S. Hallo Oma und Opa alles Gute zum Geburtstag. Oma ganz liebe Grüße, hab dich lieb ~Ben     😉