Ocean College

Reiseblog 19/20

Lebensweisheiten

Autorin: Frida
Datum:18.02.2020
Position: Havanna, Kuba
nautische Position:23°07.9N; 82°58.2W
Etmal:0

Hier bei uns gibt es ein kleines Spielchen. Jedes Mal, wenn wir essen gehen, nimmt sich jemand eine Serviette und malt oder schreibt ein Thema drauf. Diese wird dann weiter gegeben und von jedem, dem etwas einfällt, ergänzt. Ein Thema davon waren ein paar Lebensweisheiten und die möchte ich euch mitteilen:

  • Don´t Worry – Be Happy!
  • Hinten ist die Ente fett
  • The only constant is change
  • Lila schützt vor Schwangerschaft!
  • Am Ende gibt es immer ein Happyend und wenn es kein Happyend ist, dann ist es noch nicht das Ende
  • Lebe deinen  Traum!
  • We are all made of starstuff -Carl Sagan
  • Keep a green tree in your heart, perhaps a singing bird will come…:)
  • Schokolade macht glücklich!!!
  • Wenn du dich gestresst fühlst, umarme einen Baum. Tausend Koalas können sich ja nicht irren
  • Kartoffeln sind wie Freunde, wenn man sie isst, sind sie tot
  • Solange Menschen nicht denken, dass Tiere fühlen, werden Tiere immer fühlen, dass Menschen nicht denken
  • Leben ist wie Radfahren – man verlernt es nicht… oder so…
  • Jeder Herzschlag tanzt im Rhythmus der Seele ♥
  • Hör auf mit dem Theater, hier spricht dein Vater!
  • Cool! ☺♥
  • Be yourself
  • Ohama means family, family means no one get´s left behind
  • Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauche ich es am meisten.
  • In the long run we are all dead. John Maynard Keynes
  • STEPPING ON!
  • Tote Enten bringt man besser zum Chinesen.☺
  • „Sharing is Caring“!☺
  • Wer aufgehört hat, jemand zu werden, hat aufgehört, jemand zu sein.

P.S.: Nochmal alles gute zum Geburtstag, Mama! Ich habe dich ganz dolle lieb! Liebe Grüße an alle. Ich vermisse euch!

Liebes Tagebuch…

Datum: 17. Februar 2020
Autorin: Johanna
Position: Havanna, Kuba

Liebes Tagebuch,

heute Morgen wurden wir von Jens mit einem freundlichen: “Ihr müsst euch beeilen” geweckt. Dann  haben wir sehr schnell unsere Sachen zusammengepackt und viele sind noch duschen gegangen. Kurz danach gab es Frühstück. Zum Essen gab es Omlett und Käse- und Speckwürfel. Ein bisschen von dem Speck haben wir der süßen, schwangeren Hündin gegeben, die hier immer herumwatschelt.

Direkt nach dem Frühstück haben wir uns in den Bus gesetzt, der diesmal einen anderen Fahrer hatte und sind in Richtung Zuhause (Pelican) losgefahren. Im Bus gab es dann wie immer kleinere Kriege, wer seinen Sitz wieviel  zurücklehnen darf, aber auch diese Kleinkriege legten sich nach einer Zeit. Ich saß im Bus neben Joana und wir haben zusammen Musik gehört und über die Berufe unserer Eltern geredet.  

Die Busfahrt ging relativ lange, da wir ja den ganzen Weg von “La Terrazas” zurück nach Havanna fahren mussten. Da die Pelican noch Wasser und Diesel tanken musste, konnten wir aber nicht direkt zurück zur Marina Hemingway fahren. Dadurch hatten wir noch einen weiteren Nachmittag in Havanna. Als Erstes sind wir alle zusammen Mittagessen gegangen und sind zu einem schönen, kleinen Restaurant gelaufen.

Im Restaurant hingen sehr viele Bilder mit Kühen und Elefanten an den Wänden und es hing sogar ein platt gepresstes Auto an der Decke und die Tische waren alte  Nähmaschienentische. Das Essen war sehr gut, obwohl es -mal wieder- Bohnen mit Reis gab. Während des Essens wurden Servietten herumgerreicht, auf die jeder z. B. eine Lebensweisheit (drink water, be happy…) oder was er am meisten an Deutschland vermisst (Brezeln, funktionierende Toiletten…) draufschreiben konnte.

Nach dem Essen wurden wir in die Freiheit entlassen. Ich bin zusammen mit Joana, Frida und Laura in der Altstadt herumgelaufen. Wir  haben sehr, sehr viele Touriläden gefunden und haben uns mehrmals zwischen den dreckigen Gassen und prunkvollen Hotels von Havanna verirrt. Als wir dann schon auf dem Weg zurück zum “Plaza de Armas” (Waffenplatz) waren, wo wir uns mit den anderen treffen sollten, haben wir dann noch einen kleinen Markt mit sehr vielen, sehr schönen Dingen entdeckt.

Da wir aber weiter mussten, haben wir  uns vorgenommen, auf jeden Fall hierher zurück zu kommen. Dann sind wir schnell zum Platz gegangen. Da waren dann auch schon die Anderen und wir konnten wieder in den Bus steigen. Auf dem  Weg zum Bus habe ich dann allerdings noch meinen absoluten Lieblings-Oldtimer von ganz Kuba gesehen, ein hellblauer, kleiner Peugeot!

Die Busfahrt zurück zum Schiff verlief relativ ruhig, da alle sehr müde von diesem langen, aber schönen Tag waren. Eigentlich wollte ich früh schlafen gehen, aber dann habe ich noch lange zusammen mit  Frida, Laura und Joana Tagebuch geschrieben und Tee getrunken. Da wir jetzt damit fertig sind, kann ich ja jetzt schlafen gehen…

Gute Nacht<3

P.S.: Liebe Grüße an meine Familie, ich freue mich schon sehr darauf, eine Fahrradtour mit den Sandmanns zu machen und ich hoffe, dass der Simon noch kein Papa ist, wenn ich zurückkomme. Ich vermisse euch sehr und ich hoffe es klappt mit dem Telefonieren auf Bermuda…<3

Cuba Cycling Part 3

Date: 16th of February 2020
Author: Paul
Position: Kuba, Las Terrazas
Etmal: 0

The third and last day of our cycling tour through Cuba started with a 30 min. late breakfast which led to an unpleasent mood in the group because food is very important on this voyage- as you probably noticed from other daily reports.

The cycling started right at the camping site and so far was the hardest trip. The first two hours were only hills. A lot of us had enough from that but Alien, our guide, just said “it’s not much left”. On on point we realised that his talking was more like a motivation than anything near the truth but it worked, most of us kept cycling.

The last big hill was a 1.5km long and pretty steep cycle. Most of the group walked parts of that but about a quarter of us kept cycling, eventhough we did not really have any possibility to do sports during the last four months. The rest of it was just rolling down the hill and into another camping site where we stored our bikes in the bus and visited a botanical garden.

That was pretty exciting but we finished quickly. After that we got lunch at a restaurant. It seems to be common in Cuba that in every restaurant or bar there is a band playing latin music but we really liked that every time we come into another restaurant again.

After that we walked some stairs down a little hill and visited a waterfall. That was not that much exciting but probably we all were a little bit tired and had already seen so much during the last four months that it is hard to really impress us. The end of the day and the end of our cycling tour there was a bus tour back to the camping site with a little stop at a local cafe.

We really enjoyed the three days doing at least a little bit of sports and to experience Cuba on the bycicle.

Ps: Azi!!! Alles, alles Gute zum Geburtstag. Ich hab dich unfassbar lieb und ich vermiss dich. Feier schön. Gin, gin! 😉