Free-Shore-Leave!!

Schiff: Johann Smidt
Datum: 03.03.2026
Position: Bermuda
Nautische Position: 32°22.7’N 064°40.9’W
Etmal:/
Total: 8654,0 sm

Sehr geehrte Leserschaft,

heute berichte ich euch von dem 03. März, einem Tag mit besonderem Programm. Ein Programm so wie es das vorher noch nie gab. Denn es hieß: Free-Shore-Leave! Den ganzen Tag lang…

Begeistert brachen die einzelnen Gruppen nach dem Frühstück auf und ich werde euch mitnehmen in die Gruppe von Sophie, Cecily, Helene, Klara und mir.

Geplant war erst ein bisschen Zeit in Hamilton zu verbringen mit shoppen, essen, … und danach dann den Pink-Beach zu besuchen. Aber ob das alles so geklappt hat?

Am frühen Vormittag fuhren wir mit einer direkten Busverbindung nach Hamilton. Diese 50 minütige Fahrt über die idyllische Insel ist jedes Mal aufs Neue atemberaubend. Neben den zahlreichen wunderschönen bunten Häusern und Villen sieht man auch viele Boote im Wasser. Nur sind diese Boote teilweise gekentert oder sehen sehr verlassen und alt aus.

Angekommen in Hamilton erkundeten wir erstmal die Stadt. Manche von uns kannten bedauerlicherweise noch nichts von Hamilton, da sie die letzten Tage krank waren.

Am Wasser sahen wir dann auch die Alexander von Humboldt 2. Ein deutsches, riesiges Segelschiff, auf dem wir eine interessante Tour bekommen haben. Mit seinen grünen Segeln und den gelben Masten ist das Schiff zwar doppelt so lang wie unseres, allerdings sind wir uns alle einig, dass unsere geliebte Johnny sehr viel gemütlicher ist.

Und besonders unsere Messe sticht hervor, aus dem einfachen Grund, dass wir sehr bequeme Polster haben und keine „Schulmensa“ wie auf den meisten Schiffen.

Unser Mittagessen gab es in einem schönen italienischen Restaurant. Egal ob Pizza, Sandwiches, Carbonara oder selbstgemachte Ravioli, jeder von uns war mehr als nur zufrieden. Es war wirklich sehr lecker! In Hamilton besuchten wir noch einen Park und gingen in ein paar Läden.

Und das wichtigste überhaupt: Der Besuch im Supermarkt. Irgendwie müssen wir ja zwei bis drei Wochen auf See überleben und wie soll das ohne Snacks funktionieren?! Somit stiegen wir vollgeladen mit Tüten am späten Nachmittag in den Bus ein.

Mit dem Bus ging es wieder zurück nach St. Georges. So gerne wie wir auch zu dem Pink-Beach gefahren wären, 40 Minuten Hinfahrt plus 90 Minuten Rückfahrt, das ist einfach zu viel.

In St. Georges suchten wir einen Chinesen auf und nahmen leckere Spezialitäten mit, die wir dann als Abendessen auf dem Schiff genießen konnten.

So langsam kehrten auch die anderen Gruppen zurück. Ganz pünktlich um 19:00 war wirklich jeder einzelne da und das Kennenlernen mit der neuen Crew konnte beginnen.

Darauf folgte eine anstrengende Nacht. Wie in jeder Nacht muss Hafenwache gegangen werden, aber weil dies unsere letzte Nacht hier ist, mussten wir dies besonders aufmerksam tun. Direkt neben uns liegt nämlich die Roald und niemand von uns möchte ungebetene Gäste an Bord haben.

Unsere Rache für das letzte Mal ist schon geplant, mal sehen ob alles nach Plan verläuft. Wünscht uns Glück und Erfolg!!

Bis bald,

eure Manja

Liv: Hey ihr, meine Gruppe ist zu einem Leuchtturm gefahren, aber dazu irgendwann mehr. Es ist noch ein Brief zu euch auf dem Weg. Überraschung ist angekommen, also hab‘ euch lieb, bis bald!

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