Ocean College

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Let’s go surfing!

Datum: 11. Januar 2020
Autorin: Lilly
Geographische Position: Playa Jaco

Der Morgen

Als ich an diesen Morgen aufwachte waren folgende meine ersten drei Gedanken.

Erstens: Heute wurde ich nicht um 5:00 Uhr in der Früh von einem Hahn aus dem Schlaf gekräht, es war nämlich bereits halb 8:00 Uhr.

Zweitens: Ich hatte mit meinen ca. 9 Stunden lange nicht mehr so viele Stunden am Stück geschlafen.

Und drittens war an diesem Wochenende bereist Halbzeit unserer Reise.

Letzteren Gedanken beachtete ich jedoch nicht weiter und konzentrierte mich stattdessen auf die Tatsache, dass es heute endlich zum Surfen ging!

Die Busfahrt

Denn bereits nach ca. zwei Stunden Busfahrt mit kurzen Stop fürs Mittagessen konnte man endlich die Karibikküste zwischen den Bäumen hervorblitzen sehen.

Wie man uns mitteilte, unterscheidet man in Costa Rica nicht zwischen Winter und Sommer, sondern vielmehr zwischen Regen- und Trockenzeit, was für die Küste bedeutet, dass es mehr oder minder immer warm ist.

Ankunft im Surf-Camp

Kaum waren die Zelte bei der Surfschule aufgeschlagen und jeder letztendlich mit seinem Platz zufrieden, ging es auch schon weiter ans Meer.

An dieser Stelle ein Danke an die funktionierende Klimaanlage im Bus, ich hatte nach den kühlen Wetter in Coronado fast vergessen, wie heiß Hitze sein kann.

Wie auch immer, nach vielen Runden baden, Sandschlachten und mehr baden und mehr Sand, hatte das Warten eine Ende und es ging für die zweite Gruppe ab aufs Wasser! (Während der Sandschlachten war eine erste Gruppe bereits beim Surf-Unterricht)

Auto mit Surf-Brettern

Was ich über das Surfen gelernt habe

Hier alles, was ich an diesen Nachmittag dank Pablo unserem Lehrer (der zu Ella’s und meiner Freude sogar die Eisbachwelle in München kennt) übers Surfen gelernt habe.

Beim Paddeln Füße immer zusammen, Körper mittig halten. Steht man dann, Schultern und Füße parallel halten, tief in die Knie gehen, hinterer Arm ist zur Balance, der vordere Arm zum Lenken.

Wenn man auf Wellen wartet, hilft singen und zack kommt wieder eine gute Welle.

Und zu guter Letzt „is surfing all about looking good, looking easy, looking cool like you’re not doing any work you know.“

An diesem Punkt arbeiten wir dann wohl in Zukunft noch. Trotzdem hatten alle ihren Spaß ein strahlendes Gesicht nach dem andern kam aus dem Wasser.

Zurück im Surf-Camp

Zurück beim Surfcamp wurden wir mit super leckerem Essen verwöhnt, es gab sogar Erdbeeren, die allerdings nicht lange überlebten.

Nicht zu vergessen das frische Popcorn zum Nachtisch.

Kann man am Tag eine maximale Zeit im Wasser verbringen?

Diese Frage erledigte sich zumindest für Hannah und mich, als wir uns mehr oder weniger freiwillig samt Klamotten im Pool wiederfanden, den wir dank ABC-Tauchen so schnell auch nicht mehr verlassen sollten.

Lektion daraus: Stellt man sich anschließend ans Lagerfeuer, ist man nach ungefähr einer halben Stunde auch schon wieder trocken.

In diesen Sinne eine gute Nacht und liebe Grüße an meine Familie.

Surf-Gruppe mit Lehrern

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