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Liebes Tagebuch…

Datum: 17. Februar 2020
Autorin: Johanna
Position: Havanna, Kuba

Liebes Tagebuch,

heute Morgen wurden wir von Jens mit einem freundlichen: “Ihr müsst euch beeilen” geweckt. Dann  haben wir sehr schnell unsere Sachen zusammengepackt und viele sind noch duschen gegangen. Kurz danach gab es Frühstück. Zum Essen gab es Omlett und Käse- und Speckwürfel. Ein bisschen von dem Speck haben wir der süßen, schwangeren Hündin gegeben, die hier immer herumwatschelt.

Direkt nach dem Frühstück haben wir uns in den Bus gesetzt, der diesmal einen anderen Fahrer hatte und sind in Richtung Zuhause (Pelican) losgefahren. Im Bus gab es dann wie immer kleinere Kriege, wer seinen Sitz wieviel  zurücklehnen darf, aber auch diese Kleinkriege legten sich nach einer Zeit. Ich saß im Bus neben Joana und wir haben zusammen Musik gehört und über die Berufe unserer Eltern geredet.  

Die Busfahrt ging relativ lange, da wir ja den ganzen Weg von “La Terrazas” zurück nach Havanna fahren mussten. Da die Pelican noch Wasser und Diesel tanken musste, konnten wir aber nicht direkt zurück zur Marina Hemingway fahren. Dadurch hatten wir noch einen weiteren Nachmittag in Havanna. Als Erstes sind wir alle zusammen Mittagessen gegangen und sind zu einem schönen, kleinen Restaurant gelaufen.

Im Restaurant hingen sehr viele Bilder mit Kühen und Elefanten an den Wänden und es hing sogar ein platt gepresstes Auto an der Decke und die Tische waren alte  Nähmaschienentische. Das Essen war sehr gut, obwohl es -mal wieder- Bohnen mit Reis gab. Während des Essens wurden Servietten herumgerreicht, auf die jeder z. B. eine Lebensweisheit (drink water, be happy…) oder was er am meisten an Deutschland vermisst (Brezeln, funktionierende Toiletten…) draufschreiben konnte.

Nach dem Essen wurden wir in die Freiheit entlassen. Ich bin zusammen mit Joana, Frida und Laura in der Altstadt herumgelaufen. Wir  haben sehr, sehr viele Touriläden gefunden und haben uns mehrmals zwischen den dreckigen Gassen und prunkvollen Hotels von Havanna verirrt. Als wir dann schon auf dem Weg zurück zum “Plaza de Armas” (Waffenplatz) waren, wo wir uns mit den anderen treffen sollten, haben wir dann noch einen kleinen Markt mit sehr vielen, sehr schönen Dingen entdeckt.

Da wir aber weiter mussten, haben wir  uns vorgenommen, auf jeden Fall hierher zurück zu kommen. Dann sind wir schnell zum Platz gegangen. Da waren dann auch schon die Anderen und wir konnten wieder in den Bus steigen. Auf dem  Weg zum Bus habe ich dann allerdings noch meinen absoluten Lieblings-Oldtimer von ganz Kuba gesehen, ein hellblauer, kleiner Peugeot!

Die Busfahrt zurück zum Schiff verlief relativ ruhig, da alle sehr müde von diesem langen, aber schönen Tag waren. Eigentlich wollte ich früh schlafen gehen, aber dann habe ich noch lange zusammen mit  Frida, Laura und Joana Tagebuch geschrieben und Tee getrunken. Da wir jetzt damit fertig sind, kann ich ja jetzt schlafen gehen…

Gute Nacht<3

P.S.: Liebe Grüße an meine Familie, ich freue mich schon sehr darauf, eine Fahrradtour mit den Sandmanns zu machen und ich hoffe, dass der Simon noch kein Papa ist, wenn ich zurückkomme. Ich vermisse euch sehr und ich hoffe es klappt mit dem Telefonieren auf Bermuda…<3

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