Ocean College

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Plas tik… tak… tik… tak…

Datum: 7. November 2019
Autorin: Lea
Position: Teneriffa
Nautical Position: 28° 27.905’N, 16°14.706’W
Etmal: 0

Heute hatten wir Besuch von Roman und Eike, die Mitglieder der Organisation „STOP! MICRO WASTE“ aus Berlin sind. Unser Workshop bestand aus einem gemeinsamen Beach Clean-up und anschließender Diskussionsrunde.

Plastik ist praktisch!

Es hält frisch, ist wasserdicht und pflegeleicht. Klingt doch gut, oder?  Leider nein. Wunderschöne, magische Orte werden durch Plastikverpackungen zu Müllhalden. Meerestiere verwechseln kleinste Plastikpartikel mit Nahrung, essen sie und verhungern, weil sie denken, sie sind satt. Durch Waschen von synthetischen Textilien gelangt Mikroplastik in unser Abwasser und dann in die Ozeane, da die Kläranlagen die kleinen Teilchen nicht herausfiltern können. Durch die Fische, die wir essen, gelangt das Mikroplastik wieder zurück  in den Körper des Erzeugers.

So kommt es, dass jeder Mensch im Jahr ungefähr eine Kreditkarte an Plastik zu sich nimmt. Wenn Plastik in unsere Umwelt kommt, wird es schlicht und einfach zu einem riesigem Problem. 

Wie können wir an Bord Mikroplastik vermeiden?

Mit der Dr. Bronners 18in1 Seife, die zu 100% aus recycelten PET-Flaschen besteht, werden unterschiedliche Hygieneartikel von Haarshampoo, Rasierschaum, Zahnpasta wie bis hin zu Waschmittel und Spülmittel in einem Produkt komprimiert. Durch die starke Konzentration wird in der Anwendung nur wenig Produkt verbraucht und dadurch an Verpackungsmaterial gespart. Zudem sind alle Produkte von Dr. Bronners biologisch abbaubar.

Außerdem verwenden wir den „Guppy friend“ von „STOP! MICROWASTE“.  Mit dem Wäschebeutel wird verhindert, dass Mikroplastik durch Wäschewaschen in das Meer gelangt. Wusstest du das eigentlich schon: Alle Fische nehmen Mikroplastik auf und Mikroplastik wird sogar in Plankton nachgewiesen. Um Mikroplastik auch vor Ort zu bekämpfen, setzen wir uns mit regelmäßigen Beach Clean-ups gegen die Verschmutzung unseres Planeten ein. 

Leben wir weiterhin so wie jetzt, gibt es 2050 mehr Plastik als Fische im Meer. So please just take care of our planet!

Am Abend haben wir Briefe von unseren Freunden und von unserer Familie erhalten. Es war sehr emotional und schön, Post von zu Hause in den Händen zu halten. 

PS: Eva, es tickt nicht und alle Brötchen sind ohne Salat und Käse, außer die freundschaftlichen, da tickt es.

2 comments

  1. Avatar

    Simone Reuber - 10. November 2019 16:43

    Ich finde das Projekt, „Stop!Microwaste“ sehr wichtig und vermisse gleichzeitig einen klaren Hinweis auf Alternativen zu Kleidung aus synthetischen Fasern, z.B. Fleecekleidung aus Baum- oder Schurwolle. Sicher hilft es, Synthetikkleidung im Guppy-Friend Beutel zu waschen, aber das, was dringend nötig ist, ist das Vermeiden von Synthetikkleidung. Gerade Funktionskleidung gibt es aus Merinowolle oder anderen natürlichen Fasern.
    Herzliche Grüße an alle,
    Simone Reuber

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    • Avatar

      Franziska Müller - 13. November 2019 13:58

      Das stimmt! Im Idealfall besitzt man natürlich nur Kleidung, die gar keine Mikro-Plastik-Partikel abgibt!

      Antworten

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