Ocean College

Reiseroute und Landprogramm

Die Reise mit Ocean College startet entlang der Westküste Europas durch die Biskaya. Über die kanarischen Inseln und Kap Verden geht es in die Karibik. Und von da aus nach Mittelamerika. Auf dem Rückweg passiert das Schiff Kuba, Bermuda und die Azoren.

Landaufenthalte und -projekte finden auf Teneriffa, Kap Verden, in Costa Rica, auf Kuba und den Azoren statt.

Neben den größeren Landprogrammen gibt es noch viele weitere kurze Stopps auf dem Weg. Je nach Wind- und Wetterlage.

Die Etappen auf einen Blick

Die Etappen der Reise

Erste Etappe: Starthafen bis Vigo

Nach dem Ablegen Mitte Oktober im ersten Hafen führt die Route durch die Biskaya nach Vigo. Dabei gewöhnen sich alle an das Schiffsleben.

Die Wachen gehen los und die Lehrer:innen beginnen damit, den individuellen Unterricht für die Schüler:innen zu planen.

In Vigo findet die erste richtige Exkursion statt. Mit dem Bus geht es nach Santiago de Compestela. Dem Zielort des berühmten Jakobswegs.

Zweite Etappe: Vigo nach Marokko

An Portugals Küste entlang geht es in südlicher Richtung nach Marokko. Dort statten wir dem afrikanischen Kontinent einen Besuch ab.

Das Schiff legt in Essaouira an. Die Schüler:innen erleben orientalische Kultur hautnah. Besuch der Altstadt und Feilschen um den besten Preis auf dem Markt. Eine Kameltour gibt einen intensiven Einblick in dieses Land.

Dritte Etappe: Marokko nach Teneriffa

Weiter führt die Route nach Teneriffa. Je nach Zeitplan wird noch an Inseln auf dem Weg angehalten. Das bedeutet zum ersten Mal richtig baden zu gehen.

Außerdem gibt es eine weltberühmte Bäckerei auf La Graciosa, die immer sehr gerne besucht wird.

In Teneriffa wartet ein vielfältiges Programm:

Das Schiff legt in Santa Cruz direkt vor der Altstadt an. Die Erkundung geht von hier aus sehr einfach.

Der Besuch des Thor Heyerdahl Museums ist für Segler auf einem Traditionssegelschiff ein Muss. Entsprechend steht auch der Film „Kon Tiki“ über die Reise von Thor Heyerdahl mit einem Floß über den Pazifik auf dem Plan.

Der Höhepunkt beim Landaufenthalt auf Teneriffa ist jedoch die Besteigung des Teide. Mit mehr als 3700m ist er der höchste Berg von Spanien.

Mit dem Bus geht es zum Anstieg. Der dauert dann bis zur Berghütte ca. drei Stunden.

Am nächsten Morgen geht es früh auf die letzten Höhenmeter zum Gipfel. Dort erleben wir den spektakulären Sonnenaufgang über den Wolken.

Vierte Etappe: Teneriffa auf die Kapverden

„Go south until the butter melts“: Wir halten uns an den Wortlaut aus längst vergangenen Zeiten, der sich auf den Passatwind bezieht.

Dieser kommt aus Afrika und weht nach Westen. Entsprechend führt die Route weiter südlich. So kommen wir voll in diesen Passat.

Dabei liegen die Kapverden auf dem Weg.

Besichtigungen der Inseln Mindelo und St. Antao stehen hier auf dem Programm. Vor allem geht es hier auch um die Verproviantierung für die erste große Atlantiküberquerung.

Die überwältigende Landschaft der Kapverden, der Besuch einer örtlichen Schule, ein Fußballspiel gegen die Dorfjugend (das bisher immer verloren wurde) und ein abschliessendes BBQ lassen noch einmal gut Luft holen vor der ersten langen Seeetappe.

Fünfte Etappe: Kapverden in die Karibik

Die Fahrt über den Atlantik dauert je nach Wind etwa zwei Wochen. Jetzt gibt es jeden Tag nur noch die Positionsangaben und einen Tagesbericht als Signal von da draussen. Das Schiff segelt auf der „Barfussroute“. Damit ist gemeint, dass es auf diesem Teilstück sehr angenehm zugeht.

Wind von hinten, kein großer Wellengang. Warme Temperaturen und sehr oft ein großartiger Sternenhimmel.

Sechste Etappe: Karibische Inseln bis Panama

Die erste Insel in der „Neuen Welt“ ist wahrscheinlich St. Lucia. Dort kommen wir Mitte Dezember an.

Bis Weihnachten werden je nach Zeitplan verschiedene Inseln angefahren: Dominica, Tobago Keys und Bequia waren in den vergangenen Jahren beliebte Ziele.

Weihnachten wird auf Curacao verbracht. Danach geht es dann durch die karibische See nach Panama.

Landprogramm Costa Rica:

Von Panama aus geht es mit einem Bus bis zur Grenze nach Costa Rica. Und dann weiter bis nach San Jose.

Das große Landprogramm in Costa Rica sieht grob wie folgt aus:

Besuch einer Sprachschule mit Sprachkurs in San Jose, was zu Beginn des Aufenthaltes sinnvoll ist.

In diesen zwei Wochen stehen diverse Inhalte neben dem Sprachkurs an:

  • Stadtführung durch San Jose
  • Besuch einer Schokoladenfarm
  • Surfkurs am Atlantik
  • Wanderung durch den Regenwald

Während der Zeit in der Sprachschule wohnen die Schüler:innen in Gastfamilien. So erleben sie die Kultur in Costa Rica hautnah.

Nach der Sprachschule steht die Kaffeefarm an. Hier wird gezeltet.

Kaffeeernte, Fairtrade und spezifische Unterrichtsinhalte geben einen intensiven Einblick in die Welt des globalen Handels mit dem nach Erdöl meistgehandelten Gut: Kaffee.

Zum Abschluss und auf dem Weg zum Schiff findet noch ein mehrtägiger Besuch der „One World Farm“ im Regenwald statt. Führungen durch den Urwald, eine Einführung in die Permakultur und das Kennenlernen der indigenen Bevölkerung lassen die normalen Touristenpfade völlig hinter sich.

Siebte Etappe: Panama nach Kuba

Jetzt führt die Route erstmals Richtung Heimat. Es geht nicht mehr nach Westen.

Vielmehr nach Norden Richtung Kuba, wobei aufgrund der Windverhältnisse öfter gekreuzt werden muss als sonst.

Kuba erreichen wir Anfang Januar. Aufgrund seiner Kultur und Geschichte ist das Land ein weiterer Höhepunkt der Reise.

Eine dreitägige Radtour ermöglicht eine im buchstäblich intensive Erfahrung des neben Nordkorea letzten kommunistischen Landes der Welt. Und natürlich darf ein abschliessender Besuch der berühmten Hauptstadt Havanna nicht fehlen.

Achte Etappe: Kuba nach Bermuda

Vor der nördlichen Atlantiküberquerung wird noch Bermuda angesteuert. Hier wird nochmals gebunkert. D.h., die Vorräte für die zweite lange Seeetappe werden eingekauft.

Daneben stehen einige Programmpunkte vor Ort an:

Ein Beachcleanup und eine Stadtführung durch Hamilton sind vor der anspruchsvollen nördlichen Passage eine willkommene Abwechslung.

Neunte Etappe: Bermuda auf die Azoren

Jetzt geht es endgültig Richtung Osten nach Hause.

Der Nordatlantik ist um diese Jahreszeit ein herausforderndes Gebiet. Entsprechend sind jetzt alle bisher erlernten Segelkenntnisse der Schüler:innen in den Wachen voll gefordert:

Der bisherige Geschwindigkeitsrekord der „Pelican of London“ liegt auf dieser Etappe bei 16 Knoten. Das entspricht mehr als 30 km/h.

Auf den Azoren angekommen erwartet die Teilnehmer:innen neben deutlich entspannteren Preise ein überaus romantischer Hafen in Horta.

Ein Besuch im weltberühmten„Peter Cafe Sport“ darf genauso wenig fehlen wie das traditionelle Verewigen der Reise und Crew. Mit einem Bild auf der Pier.

Zehnte Etappe: von den Azoren nach Hause

Ab jetzt wechseln sich an Bord zwei Gefühle ab:

Einerseits die Freude auf nach Hause. Gleichzeitig die Wehmut, die Welt der letzten fünf Monate wieder zu verlassen.

Gleichzeitig verlangt auch dieser Teil der Reise den Schüler:innen seemännisch nochmals einiges ab. Das schweißt sie ein letztes Mal als Team zusammen.

Mitte April legt das Schiff dann mit einem großen Empfang der Eltern im Zielhafen an.

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