Ocean College

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SCHOKO, SCHOKO, – LA, – LA

Datum: 23.1.2019
Autor: Nele
Position: Coronado, Costa Rica

Unser Tag startete wie immer um 6:30 mit unserem Frühstück, welches heute aus Früchten und mit Käse gefüllten Tortillas bestand. Wir trafen uns auf dem Weg zur Schule mit Kira R. und Sophie. Da wir noch Probleme bei der Bank hatten, mussten wir uns kurzfristig um ein Taxi kümmern, um auch nur den Hauch einer Chance zu haben, pünktlich zum Unterricht zu erscheinen.

Etwa einen Euro opferten wir also für unsere Pünktlichkeit auf und bissen uns durch den Physik- und Spanischunterricht hindurch. Danach hieß es entspannen und ganz viel schlafen. Bei etwa zwei Stunden Busfahrt war viel anderes nicht möglich und Schlaf konnte hier jeder gut vertragen. Angekommen bei fast schon tropischen Temperaturen, trafen wir bei Geiner und seinem Familienbetrieb “Costa Ricas Best Chocolate” ein.

Im Regenwald war ein Vorstellungsraum für uns vorbereitet worden und unser Tourguide Geiner erklärte uns: Je mehr Spanisch wir sprechen, desto mehr Schokolade dürfen wir essen. An alle Lehrer_innen: So motiviert man uns Schüler_innen!

Tatsächlich durften wir die Kakaobohne in jedem ihrer Zustände der Kakaoverarbeitung kosten: Das weiße süße Fruchtfleisch um die Bohne, die frische, unverarbeitete Bohne selbst und anschließend geröstet und gemahlen mit Zimt und Zucker. Schließlich tranken wir heißen Kakao und probierten geschmolzene 50%ige und 75%ige Schokolade.

Zuletzt verglichen wir industrielle und handgemachte Schokolade der Familie. So kann ich ganz offen und ehrlich sagen, ich habe wohl noch nie so leckere Schokolade gegessen, wie diese von hier. Geiner begeisterte uns anschließend noch mit einer berührenden Rede. Mit weisen Worten erklärte er uns, dass jeder von uns sich für unsere Erde und unsere Umwelt aus tiefster Überzeugung einsetzten sollte. Denn es ist etwas, was uns alle betrifft!

Er erzählte dazu folgende Geschichte:
Als ein großes Feuer im Dschungel ausgebrochen war, flohen die Tiere.
Da trafen sie einen Kolibri, der ihnen entgegen flog. Die Vögel fragten ihn, wieso er in Richtung des Feuers flog. Er antwortete, dass er einen Wassertropfen im Schnabel transportiere, um das Feuer zu löschen, weil das sein Beitrag sei.

Diese Worte möchte ich auch an euch Leser_innen weitergeben.
Jeder von uns sollte unserer Umwelt etwas Gutes tun, ganz egal wo wir ansetzen. Auf jeden Fall sollten wir damit anfangen und den Willen zur Veränderung in uns tragen, denn nur gemeinsam können wir etwas erreichen!

Grüße Nele

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