Der Geruch von Kaffee

Schiff: Roald Amundsen
Datum: 20.01.26
Position: Don Eli Kaffeefarm, Costa Rica

Morgens um 6:30 geweckt zu werden, ist nicht so angenehm, weshalb ich auch in meinem Zelt liegen geblieben bin.

Zum Frühstück gab es Pfannkuchen mit Banane und Nutella, ein Bocadillo und Wassermelone. Nach dem Frühstück hatte man nochmal Zeit, mit seiner Familie zu telefonieren. Die meisten haben dies auch getan.

Um kurz nach zehn kam dann der Bus, der gleiche, mit dem wir auch zur Sprachschule gefahren wurden, um uns zur Kaffeefarm zu bringen. Die Fahrt dauerte ungefähr zwei Stunden und zum Glück ohne Köln-Musik von Joshua. Bevor wir aus dem Bus aussteigen durften, mussten wir alle unsere Handys abgeben.

Draußen vor dem Bus hat dann ein Pickup gewartet, der unser Gepäck bis zur Kaffeefarm gefahren hat (es waren nur 100 Meter).

An der Kaffeefarm angekommen, kam einem direkt der Geruch von Kaffee in die Nase gekrochen. Meiner Meinung nach nicht so angenehm. Als wir unser Gepäck hatten, durften wir runter zum Zeltplatz.

Als alle ihr Zelt aufgebaut hatten, hat sich Carlos, der Inhaber und Betreiber der Kaffeefarm, vorgestellt. Er konnte sogar ein bisschen Deutsch. Nachdem wir uns auch alle vorgestellt hatten, durften wir zum Ortskiosk gehen. Danach sind wir wieder zur Kaffeefarm gegangen und haben darauf gewartet, dass es Essen gibt.

Essen gab es um 17:00 und zwar Reis mit einer Kichererbsen-Hühnersuppe. Neue Regelung auf der Kaffeefarm: Jeder muss sein eigenes Geschirr abwaschen. Das Essen war sehr in Ordnung.

Nach dem Abendessen haben Olivia, Milena und ich noch einen Erkundungsspaziergang im Sonnenuntergang gemacht.

Die meisten sind dann schon in ihrem Zelt verschwunden und haben keine Ahnung, was gemacht. Das war’s dann auch schon wieder, es ist nicht so viel passiert am Tag. Naja, ist aber nicht der erste Tag, an dem nichts passiert, also alles gut.

Ab und zu ist Langeweile auch mal gut. Man hat dann nämlich sehr viel Zeit zum Nachdenken, findet ihr nicht? Hoffe, euch geht es allen gut und dass euch nicht zu kalt ist (in Wirklichkeit bin ich neidisch, weil ihr Schnee habt).

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