Krimidinner und Maskenball

Schiff: Johann Smidt
Datum: 14.04.2026
Position: Cherbourg
Geographische Position: 46°51,6’N & 11°12,5’W
Etmal: 126nm

Der heutige Tag hat mit, wer hätte es gedacht, mit Segelarbeiten gestartet. Nachdem wir alle möglichen Restarbeiten mit Engagement und Freude erledigt haben, hatten wir dann free shore leave.

Während dieser Zeit haben wir uns alle auf die Suche nach Masken für den besagten Maskenball begeben und haben mit 30 Leuten einen Mini Kostüm Laden gestürmt. Dabei sind wir nach dem Motto „wer als erstes kommt, bekommt das beste“ vorgegangen und so sind paar ohne Masken ausgegangen.

Das Krimi Dinner verlief sehr lustig und es hat allen Spaß bereitet, mal etwas anderes zu machen. Anschließend haben Nepomuk und ich dann eine Friesenrock Einheit gestartet und bis 00:30 wurde an der Pier getanzt. Solche Momente machen meiner Meinung nach diese Reise aus.

Die Gruppendynamik ist unglaublich gut geworden und keiner möchte die Johnny und die Gruppe verlassen. Wir haben die letzten Tage, Wochen und Monate miteinander verbracht und so unendlich viel erlebt, was uns zusammen geschweißt hat und uns alle noch sehr lange und stark prägen wird.

Wir haben direkt zu Anfang einen für uns sehr schrecklichen Sturm erlebt, haben uns kaum von der Stelle bewegt und waren fast alle seekrank. Zu all dem kam auch noch das undichte Prinzessinenschlösschen.

Brest war dann, nachdem wir unsere Rettungsinsel verloren haben und das ein oder andere Segel, unser Fels in der Brandung. Unser Steuermann Jürgen und Medic Tamo machten sich vor dem Morgengrauen auf den Weg, um eine neue Rettungsinsel anzuschaffen. Gegen Abend kamen sie zurück und die Freude über die Rettungsinsel wofür sie 650 km zurückgelegt haben, war gross.

Dann ging es nach Marokko wo wir das erste Mal fünf Tage an Land schliefen. Dort haben wir uns alle nocheinmal besser kennengelernt und vor allem auch andere Facetten an uns. Außerdem konnte man dann auf einmal neue Gesichter sehen, die nicht seekrank in ihrer Koje liegen. Nach Marokko ging es dann nach Teneriffa, wo wir die Roald und viele andere Schulschiffe das erste Mal getroffen haben.

Dort haben wir einen Tag mit der Roald auf dem Vulkan verbracht. Der vorerst letzte europäische Stop, den wir nochmal so richtig bei Mc Donalds genossen haben. Danach ging es weiter Rochtung Kap Verden, wo wir die letzten Vorbereitung für die große Atlantiküberquerung getroffen haben.

Der erste Stop war dann Martinique, wo wir die Roald wieder getroffen haben und das berühmt berüchtigte Battle zwischen Johnny und Roald gestartet hat, dann Bequia, wo wir auch Heilig Abend verbracht haben.

Danach ging es zu den San Blas Islands und die von uns so genannte Kinderinsel. Danach ging es zum großen Einpacken und nach Panama und von dort nach Costa Rica. Dort waren wir bei den Bribri’s, in der Sprachschule, Kaffeefarm und wir hatten unsere Expi Tage.

Danach ging es wieder zurück nach Panama und zurück an Bord. Von dort sind wir nach Providencia, einer kleinen netten Insel aufgebrochen und anschließend nach Kuba. In Kuba, ich denke, jeder weiß, worum es geht, fand der berühmt berüchtigte Abend statt.

Von Kuba ging es dann nach Bermuda, bzw. mit medizinischem Zwischenstopp zu den Bahamas. Von Bermuda ging es zu den Azoren und von den Azoren zu dem selbsterkämpftem Stop Cherbourg. Der letzte Stop wird schon unser Heimthafen Scheveningen in wenigen Tagen sein.

Grüße

Klara: Hallo Papa, ich wünsche Dir alles Gute zum Geburtstag und freue mich, Dich bald wieder zu sehen. ❤️🎂
Ich glaub‘ zurzeit ist es das erste Mal, dass ich Heimweh hatte. Ich hab‘ euch alle richtig dolle lieb und freu‘ mich auf euch❤️🥰 Könnt ihr mir bitte für die Fahrt meine Kopfhörer mitbringen? Eure Klara

Amalia: Hab‘ euch ganz dolle lieb ❤️❤️❤️

Liv: Nicht mehr lange!!! Hab‘ euch lieb ❤️😘🤩

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