Adios Bribri, Hola San José

Schiff: Roald Amundsen
Datum: 16.01.2026
Position: Sprachschule San José

Habt ihr jemals eine Busfahrt mit 30 Jugendlichen erlebt, bei der beinahe Totenstille war? Nein? Ich vor dem heutigen Tag auch nicht. Aber fangen wir von vorne an.

Adios Bribri

Der letzte Morgen bei den Bribris startete wie jeder Morgen mit einem leckeren Frühstück, bei dem wir unserem Geburtstagskind Kilian ein Lied gesungen haben und, was neu war: Diesmal mit packen.

Denn heute mussten wir dem Volk der Bribris und dem Urwald Adios sagen, da wir nun nach San José in die Sprachschule fahren.

Zum Abschied haben sich viele noch selbstgeschnitzte Holzsouvenirs gekauft, als Andenken an die tolle Zeit, die wir hier verbracht haben. Auch wenn es schade ist, dass wir den Urwald nun erstmal verlassen mussten, sahen alle doch schon mit Vorfreude dem Aufenthalt in der Sprachschule entgegen.

Also ab in den Reisebus, der übrigens der luxuriöseste ist, mit dem ich je gefahren bin und auf nach San José.

Nach einiger Zeit trat dann auch schon die zu Anfang erwähnte Stille ein. Der Grund: Handys. Die haben wir nämlich nach großer Überzeugungskraft und mit Unterstützung von Fenia ausgeteilt bekommen. Nachdem sich einige noch E-Sim-Karten gekauft haben und einige Male die Frage nach Hotspot durch den Bus ging, wurde es die nächsten sechs Stunden erst mal ruhig.

Das habe ich direkt ausgenutzt und mit Musik auf den Ohren die Landschaft an mit vorbei ziehen lassen, was nur durch gelegentliches Schreiben mit Eltern oder Freunden unterbrochen wurde.

Nach einem leckeren Mittagessen an einer Raststätte hieß es kurz nach dem Weiterfahren nun, wer hätte es gedacht, Stau. Der zog sich fast bis zum Ende der Busfahrt. 🙄

Hola San José

Gegen 17:00 sind wir dann endlich in der Sprachschule angekommen und haben erstmal damit begonnen, unsere Zelte aufzubauen.

Oder es zumindest zu versuchen.

Nachdem wir kurz an einem Zelt verzweifelt sind, da dort die Heringe fehlen, kam dann die rettende Idee: Stöcke. Also wurde das Zelt nun mit dünnen Stöcken abgespannt, was auch erstaunlich gut funktioniert hat.

Nach einem Vortrag von David, der in der Sprachschule arbeitet, gab es wieder leckeres Abendessen, bevor wir den Abend noch mit Gesprächen ausklingen ließen.

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