So viel Proviant

Schiff: Johann Smidt
Datum: 24.01.2025
Position: Bocas del Toro, Panama
Geographische Position: 09°15,7‘N 082°21,2‘W
Etmal: 12 NM
Total: 7584 NM

Heute war ein warmer, anstrengender, aber auch aufregender Tag, denn heute kam der Proviant, der ca. genauso viel war wie in Scheveningen.

Aber zuallererst fing der Tag mit einem leckeren Frühstück an. Dann wurden die Dinghis an Bord geholt und der Anker gehievt. Die Fahrt rüber zum Hafen, wo wir den Proviant kriegen sollten, ging ca. drei Stunden. Der Weg dorthin war an vielen Stellen flach, weswegen man extrem gut aufpassen musste beim Steuern.

Als wir dann dort waren, wurde erst einmal das schwarze Dinghi zu Wasser gelassen. Damit sind dann Nepomuk, Cecily, Liv, Mathilda, Volker, Tamo und Birte an Land gefahren, um nachzugucken, wo man gut den Proviant mit den Dinghis aufladen konnte.

Als sie etwas Passendes gefunden haben, sind dann Cecily und Nepomuk zurückgefahren zum Schiff, um Emil und mich zu holen, damit wir mithelfen, den Proviant in Kisten zu sortieren und in die Dinghis zu laden.

Wir haben dann noch ein Speedboot dazu gemietet, damit es einmal eine große Ladung Proviant rüber zum Schiff bringt, damit man nicht fünfmal mit dem Dinghi hin und zurück fahren muss. Das zweite Dinghi wurde dann aber doch zu Wasser gelassen, um ein paar Leute wieder zum Schiff zu bringen oder Geld zu holen.

Als das Speedboot dann vollgeladen war, haben wir den Rest irgendwie versucht, ins schwarze Dinghi zu kriegen. Das hat zum Glück auch gut funktioniert und es hat fast alles noch reingepasst, auch wenn es völlig überladen war.

Das vollbeladene schwarze Dingi habe ich dann zurück zum Schiff gefahren und hatte bei jeder größeren Welle schon ein bisschen Angst, dass gleich alles nass wird. Aber zum Glück bin ich zwar langsam, aber heil beim Schiff angekommen und nichts wurde nass.

Nach drei Stunden waren wir dann endlich fertig mit dem Einräumen des Proviants und durften schwimmen gehen.

Das hat zwar Spaß gemacht, aber aufgrund von Mikroalgen oder so hat es am ganzen Körper gepikst und gekratzt, sobald man im Wasser war und das war wirklich ein bisschen unangenehm, ging aber zum Glück fünf Minuten, nachdem man aus dem Wasser war, wieder weg.

Zum Abend gab es dann nur noch Abendessen und viele konnten endlich entspannen.

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