Vulkanbesichtigung und Fahrradtour

Schiff: Johann Smidt
Datum: 27.03.2026
Position: Horta, Faial
Nautische Position: 38’09,4 N, 030’08,4 W
Etmal: 0 nm

Heute fing der Tag mit einem verpflichtenden Frühstück schon früh an. Keiner hatte Lust darauf und alle, die sonst nie beim Frühstücken dabei waren, kamen auch heute zu spät. Eigentlich ein Wunder, da wir hier im Hafen ja ganz gut schlafen können wenn es nicht so wackelt.

Die erste Gruppe ging dann auch schon direkt los, um den Vulkan zu besichtigen. Die andere hatte noch die Möglichkeit ein bisschen wertvollen Schlaf nachzuholen. Als ich mit der zweiten Gruppe dran war, war es ziemlich warm und die Sonne schien, was jeden in Vorfreude versetzte.

Wir gingen alle erst zur Station, wo wir mit Auto abgeholt wurden. Unsere Fahrerin war sehr nett und wir haben uns sehr schön mit ihr unterhalten. Sie war auch eine Seglerin, weshalb wir einiges an Gesprächsthemen hatten. Nach einer ca. halbstündigen Fahrt waren wir endlich angekommen und weil es oben doch ein bisschen kälter war als im Tal, froren wir ein bisschen. Die, die sich in meinem Auto am dünnsten angezogen hatten, sogar ziemlich stark.

Gott sei dank hatten wir immer noch unsere liebenswerte Fahrerin, die ihr dann eine Jacke spendierte. Wir liefen zum Krater und genossen die Aussicht und machten ein paar Fotos. Es war beeindruckend, wie tief es ging, also insgesamt 400 Meter. Unten sah man einen kleinen See und Vögel fliegen, weshalb man die Entfernung ziemlich gut abschätzten konnte.

Wir haben auch noch einige Leute von einem anderen Schiff gesehen, hauptsächlich von dem Schiff „Blue Clipper“. Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, sind wir auch schon zu unseren Fahrrädern gegangen und haben probiert, das Erstbeste zu ergattern. Ich hatte ein ziemlich cooles Rad, was mir die Fahrt erleichterte. Dann ging es auch schon bei strahlendem Sonnenschein los. Es war wirklich unbeschreiblich schön mit der Sicht und dem Fahrtwind nach fünf Monaten ohne Fahrrad.

Ca. eine halbe Stunde sind wir runtergefahren, jedoch nicht, ohne uns einmal zu verfahren. Aber wie man so schön sagt, alle Wege führen zum Ziel und deshalb haben wir es trotzdem fast als die Ersten geschafft, unser Ziel zu erreichen. Also nur zur Erklärung: Wir sind alle nach unserem eigenen Tempo den Berg hinuntergefahren. deshalb waren wir nicht alle beieinander.

Wir trafen uns alle auf dem Schiff und strömten dann in free shore leave Gruppen aus. Ich ging mit meiner Gruppe erst einmal in das Peter Café Sport, wo wir Pullis und dergleichen anprobiert haben. Anschließend sind wir weiter zu einem Sportgeschäft, wo es auch super schöne Sachen gab.

Dann waren wir nur noch im Supermarkt und was essen und sind dann auch schon wieder zurück gekommen, um ein warmes Essen zu genießen oder auch nicht genießen, da wir ja schon davor was gegessen hatten und wir deshalb gar nicht mehr richtig Hunger hatten. Nach dem Essen durften wir noch einmal raus, was uns alle sehr erfreut hat.

Wir sind in eine abgelegene Gegend ans Meer gegangen und haben viel geredet und auch nur einfach gechillt. Der Abend klang gemütlich aus und wir gingen dann relativ schnell schlafen.

Grüße:

Caspar: Hallo Mami, mir geht es gut. Bis in 23 Tagen. Bussi

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