Die Reise über den großen Teich beginnt

Schiff: Johnny
Datum: 4.12.2025
Position: Bucht vor San Antáu, Kap Verden
Nautische Position: 17°01,1’N 025°21,4’W
Etmal: 41 nm
Total: 3333 nm

Morgens sind wir zur letzten Insel der Kapverden gefahren, die wir auf der Reise besuchen. Nachdem wir dort angekommen sind und unser morgendliches Frühstück genossen haben, durften wir rüber zur Insel schwimmen. Diejenigen der Truppe, welche nicht mitschwimmen wollten, wurden rübergefahren.

Auf der Insel angekommen, splitteten wir uns in zwei Gruppen. Der eine Teil hat eine Dorftour bekommen und die anderen spielten gegen die Einwohner Fußball. Diejenigen, die die Dorftour gemacht haben, übergaben die Spenden und sind als Erstes hoch zum Kindergarten gelaufen. Vor Ort zeigten die Kinder ihre gemalten Bilder und waren erfreut über die Bekanntschaft mit uns.

Danach wurde die Dorfschule gezeigt. Die Ausstattung und die Sauberkeit können echt mit unseren Schulen mithalten, sind vielleicht sogar besser als bei uns. Leider haben wir dort die Schüler nicht getroffen, weil sie Mittagessen waren.

Die letzte Zeit, die noch an Land verbracht wurde, haben die Einwohner noch ihr Hostel und ihre Krankenstation gezeigt.

Durch diese Tour wurde uns deutlich, wie hoch unsere Standards in Europa sind und dass wir uns dieser Standards bewusst machen müssen. Uns wurde auch gezeigt, wie anpassungsfähig sie sein müssen, weil sie mit ihrer eingestürzten Kirche klarkommen müssen.

Bei denen, die Fußball spielen gegangen sind, ging es direkt am Strand zum Fußballplatz, wo vor Ort schon die Einheimischen gewartet haben. Nach kurzer Zeit ging es dann auch direkt los. Die anderen haben gut vorgelegt mit drei schnellen Toren, wir haben aber nicht nachgelassen und uns nach und nach zurückerarbeitet auf ein Drei zu Drei.

Nach einer spannenden Partie fiel dann das Gegentor. Eifrig haben wir dann noch versucht auszugleichen, aber in den letzten Minuten kam der entscheidende Schuss leider auf unser Tor, was zu einem Endstand von Fünf zu Drei für die kapverdische Mannschaft führte. Leider konnten wir das letzte Spiel vor der Atlantiküberquerung nicht für uns gewinnen. Aber vielleicht eines der nächsten.

Das war also unser letzter Landaufenthalt für eine lange Weile, wahrscheinlich für mehr als zwei Wochen.

Zurück zur Johnny sind dann diejenigen, die wollten, wieder geschwommen. Von Bord konnten wir, kurz bevor wir abgefahren sind, noch einmal ins Wasser springen und haben den letzten Ausblick auf Festland genossen.

Die Reise hat dann auch direkt holprig gestartet. Nachdem wir den Schutz der Inseln verlassen haben, hat das Schiff nämlich direkt richtig angefangen zu schaukeln und vieles ist wieder herumgeflogen. Das hat uns direkt wieder gezeigt, wie rau die See ist. Diesmal gibt es aber zum Glück keine starken Beschwerden über Seekrankheit, das ist doch ein super Zeichen.

Nachdem wir losgefahren sind, mussten wir dann auch alles klar Schiff machen. Dazu mussten zur Sicherung die Leichenfänger und die Sicherheitsdrähte befestigt werden und die Breitfock gesetzt werden. Die Leichenfänger hören sich schon gefährlich an, es sind aber nur Netze, die verhindern sollen, dass wir rausfallen. Der Tag endete dann mit dem ersten Abendessen auf der langen Reise über den Atlantik.

Grüße:

Charlotte: Dankeschön an den schönen Adventskalender und an die netten Sprüche ich freue mich jeden Tag sehr❤️. Und ach ganz vielen Dank an omi und Opi der Adventskalender ist sehr süß😘. Ich hoffe ihr habt eine schöne Adventszeit ! Grüße an alle 🥰🎄❤️❤️😘

Margot: coucou❤️ Les Kap verdes c’est grave beau . Cest trop bizarre que la prochaine fois que je vois la terre ferme on sera dans les Caraïbes. J’ai trop hâte . Bisouusss
Yayaaaaa ❤️ ich muss dir in Martinique so viel erzählen. Hab dich lieb

Roque: Die Atlantik Überquerung hat jetzt gestartet. Ich hätte mich gerne nochmal gemeldet, aber das ging alles so schnell… Ich melde mich mal bei allen in Martinique, also bis in 2 Wochen😁

Mats: Hallo an alle Ich fahre jetzt mit einer riesigen Vorfreude über den Atlantik. Alles hier macht sehr viel Spaß und ich wünsche euch eine genauso schönen Dezember wie ich ihn haben werde – Hoffentlich machen wir einen Badestop bei der Überfahrt.

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