Expitage Gruppe 1

Achterbahnen statt Ausschlafen / Tag 1

Um 04:00 morgens klingelte der Wecker – aufstehen und packen.

Eine gefühlte Ewigkeit später saßen wir endlich im Bus nach San José. Nach einer gemütlichen Busfahrt begann dort die Suche nach dem Hotel. Ganze zwanzig Minuten führte uns Joshua durch die Straßen von San José, scheinbar ohne einen wirklichen Plan.

Aber wer lange genug sucht, der findet – und so fanden wir schließlich auch unser Hotel.

Nach einem kurzen Frühstück mit Reis und Bohnen machten wir uns auf den Weg in den Parque de Diversiones, einen Freizeitpark in San José. Dort pilgerten wir von Bahn zu Bahn und von Warteschlange zu Warteschlange. Insgesamt verbrachten wir wohl fünf bis sechs Stunden im Park.

Apropos Warteschlangen:

Wie schlägt man dabei die Zeit tot? Mit Max und Matilda in der Gruppe gab es dafür nur eine Lösung:

„Six Seven Six Seven Six Seven tuff“ – eine Art Empampie Kolonie, nur dass man anstatt des bekannten Liedes eben diesen Spruch sagt. So vertrieben wir uns also die Zeit: wartend.

Um 18:00 schloss der Freizeitpark und wir traten die abenteuerliche Rückreise ins Hotel an. Da Uber nicht funktionierte, ging es mit einem überfüllten öffentlichen Bus zurück. Ob der Bus wirklich dorthin fuhr, wo wir hinwollten, wussten wir bis zum Fahrtbeginn nicht einmal sicher.

Glücklicherweise ging alles gut und wir landeten am Ende doch noch im Hotel.

Bus, Bus , Bus / Tag 2

Nach dem anstrengenden Tag gestern war es echt toll in einem richtigen Bett aufzuwachen. Es war kein sehr langer Schlaf, da wir allesamt schon um 7:45 in der Lobby unseres Hotels stehen mussten.

Die andere Gruppe hat an dem Morgen schon eine Viertelstunde früher das Hotel verlassen. Als dann aber alle in der Lobby eingetroffen sind, haben wir uns auf die Suche nach einer Frühstücks-Möglichkeit gemacht.

Nach einer halben Stunde Suchen, sind wir endlich fündig geworden.

Ein kleines Frühstücks-Café, bei dem man sich einen Teller aus Reis mit Bohnen, verschiedene Ei-Varianten, Käse und Baguette zusammenwürfeln konnte. Wir haben dann aber auch relativ schnell gemerkt, dass wir uns mal auf den Weg zum Hotel machen müssen, um noch unsere Sachen zusammenzupacken.

Nachdem wir fertig gepackt hatten, gingen wir zum Busbahnhof, um nach Puerto Viejo zu fahren. Die Fahrt war ziemlich lang.

Zuerst fuhren wir etwa vier Stunden, dann machten wir eine kurze Pause und danach ging es noch einmal ungefähr eine Stunde weiter. Im Bus waren wir alle sehr müde. Viele von uns schliefen während der Fahrt, auch ich konnte immer wieder die Augen zumachen. Man merkte, dass die letzten Tage anstrengend waren.

Als wir angekommen sind, setzten wir uns in eine kleine Bar, um was kleines zu essen und trinken. Die beiden sind zu unserer möglichen Unterkunft gegangen, um zu fragen, ob noch Platz für uns da ist. Während wir warteten, war ich froh, einfach kurz sitzen zu können. Zum Glück kamen sie mit guten Nachrichten zurück: Es gab noch Platz für uns.

Danach gingen wir einkaufen, um Essen für das Abendessen und für das Frühstück am nächsten Morgen zu besorgen.

Mit unserem Gepäck und den Einkaufstüten fuhren wir anschließend mit Tuk-Tuks zum Campingplatz. Dort hielten wir es nicht lange aus und gingen direkt ins kalte Wasser, gleichzeitig ging die Sonne langsam unter.

In diesem Moment fühlten wir uns trotz der Müdigkeit sehr glücklich.

Nach dem Duschen machten wir zusammen Abendessen. Es gab Tagliatelle mit Pesto oder Tomatensauce. Es war einfaches Essen, aber nach dem langen Tag genau das Richtige. Wir ließen den Abend ruhig ausklingen.

Ein chilliger Stadttag / Tag 3

Unser Tag startete ausnahmsweise mal etwas später, denn der heutige Programmpunkt war erst um 11:30 geplant.

Heute ging es nämlich für uns alle nach Puerto Viejo in die Stadt, um in die ein oder anderen Läden reinzugehen und um Gruppe 2 dort zu treffen.

Doch bevor das geschah, mussten wir uns natürlich erstmal mit einem ordentlichem Frühstück stärken, welches wir am Vortag bereits eingekauft haben. Es gab leckeres Obst mit einem etwas misslungenem Porridge. Trotzdem war es sehr lecker und wir waren voller Vorfreude auf die Stadt.

Die erste Aktivität dort war natürlich ein Eis essen, wobei Olivia und Matilda sich sofort ein zweites gekauft haben.

Die nächsten zwei Stunden sind wir dann in diverse Läden reingegangen und Levi und Emilian haben sich beim Barber einen neuen Haarschnitt geholt. Beide kamen eine Stunde später mit einem Mullet zurück.

Um den Tag in der Stadt auch gut ausklingen zu lassen, haben sich die meisten von uns noch einen leckeren Burger gekauft und diesen dann am Strand gegessen. Zum Nachtisch gab es natürlich noch einen Moccachino.

Was auch sonst, denn auf den gesamten Expitagen hat bestimmt jeder von uns fünf Stück getrunken und am Schluss sind wir dann noch im Supermarkt für den morgigen Tag einkaufen gegangen. Maya, Max und Milena sind dann noch in der Stadt geblieben und etwas später zum Campingplatz gegangen.

Wie jeden Tag sind wir dann am späten Nachmittag noch ins Meer gesprungen.

Abends haben wir dann selber gekocht und noch die ein oder anderen sehr lustigen Gesprächsthemen gehabt

Auf die Fahrräder fertig los / Tag 4

Mit der Sonne aufstehen und direkt schwimmen gehen!

Das klingt doch nach einem perfekten Start in den Tag. Ein kleiner Haken daran war aber, dass wir zu dem Zeitpunkt alle noch in unsere Kopfkissen gesabbert haben. Als wir dann wirklich aufgestanden sind, haben wir zusammen Pancakes gemacht.

Nach dem Frühstück haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und sind zum Jaguar Rescue Center gefahren.

Angekommen hatte Nico uns noch etwas Kleines zu beichten: Anders als der Name sagt, gab es dort gar keine Jaguare und es hat sie dort auch nie gegeben. Der Name kommt nämlich daher, dass zu Beginn des Centers im Dorf das Gerücht verbreitet wurde, dort würden vor allem Jaguare gerettet werden, was gar nicht stimmt.

Trotzdem war es dort richtig cool, weil es von Papageien über Schildkröten und Schlangen auch Faultiere und einen kleinen Alligator gab. Nach der Tour ging’s wieder aufs Fahrrad und weiter nach Punta Uva an den Strand schnorcheln.

Dort haben wir dann noch einen Rochen und ganz viele Fische gesehen und auch wenn der Start in den Tag nicht perfekt war, war es das Ende, da wir später noch Burger und Pommes gegessen haben.

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