Ocean College

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Datum: 14.10.2018

Autor: Nils 

Position: Dublin, Hafen

Nautische Position: 53° 20.789 N/006° 13.823 W


„Fressen fassen!!!“ So wurden wir liebevoll von Tabea geweckt. Also machte sich meine Stube träge auf den Weg. Das Frühstück war dennoch keine einfache Mahlzeit, da alle Nase lang ein(e) Schüler_in angelaufen kam und interessiert einen Blick unter den Tisch und in alle Ecken des Decks warf.  Sie folgten dem verschlüsselten Hinweis am Whiteboard „Es gibt etwas zu entDECKen“. Dahinter verbarg sich eine Eiersuche nach unserem Ölzeug an Deck, obwohl noch nicht Ostern war.

Nach der sofortigen Anprobe ging es dann auch schon in die Stadt und wir bekamen eine detaillierte Stadtführung von unserem happy Guide Phil. Wir haben während der Tour viele alte und umwerfende Kirchen und noch imposantere Regierungsgebäude zu Gesicht bekommen. Hinter jeder Ecke überraschte ein neuer noch besserer Eindruck von dieser vielfältigen Stadt. Auf dem Rückweg sind wir am hiesigen Fluss Liffey vorbeigelaufen und haben einiges an Dubliner Flair mitnehmen können, was sich in seltenen Fällen durch pöbelnde und betrunkene Passanten äußerte. Als wir wieder an der Pelican eintrafen, gab es mal wieder ein köstliches Mittagessen von unserer unglaublichen Köchin Abbie.

Gut gestärkt ging es dann in ein Briefing mit dem Captain Ben und der ganzen Schiffsbesatzung. Während des Briefings erhielten wir durch eine feierliche Verteilung im Harry-Potter-Stil unsere Gruppen, in denen wir die nächste Zeit unsere Wachen absolvieren werden. An dieser Stelle ist hier noch einmal ein ausdrückliches Lob und ein großer Dank an unseren schauspielerisch begabten Captain auszusprechen, der hier eine Performance á la Hollywood abgeliefert hat.

Anschließend ging es in die Schiffsmesse, wo der Code of Conduct und das Benehmen an Bord auf den Plan gerufen wurden. Auf das Meeting folgte eine Übung, die uns die Sicherheitsregeln im Besteigen des Riggs nahebrachte und danach gab es einen weiteren Gaumenschmaus von unserer Meisterköchin.

Anschließend haben Poldi und ich uns auf unsere Stube zurückgezogen und “Mucke gepumpt”, wie es bei uns heißt. Da wurden wir dann auch schnell von begeisterten Mithörer_innen überrannt. Zu guter Letzt gab es dann noch ein organisatorisches Briefing von Johan und einige Informationen. Bei dieser Gelegenheit bekamen wir noch super cooles Ocean College Merchandise und einen Kalender von „Klarheit“, welcher durch Absprache mit Susi von Ocean College genau unserer Reise angepasst wurde. So, jetzt geht`s auch bald in die Kojen und man merkt, die Anspannung auf den morgigen Tag und auf das lang ersehnte Auslaufen ist schon spürbar. Die Stimmung steigt mit jeder Stunde!

Tabea versprach, uns morgen mit einem Lied zu wecken.:-)

P.S.: Ich grüße von Herzen meine Familie und besonders meine Mutter und hoffe, du hattest einen tollen Geburtstag! Außerdem grüße ich meine Nachbarn und die Jungs und Mädels von der Schule.

P.P.S.: Herzlichen Glückwunsch an Anton zum Geburtstag (von Tati)


Second day with Ricarda

Second day and I´m still not realizing that this is going to be my home for the next six months.
The first time sleeping in the bunk was very different than sleeping at home, but I think I´m going to handle it. While eating breakfast we made some plans for the day. We went shopping to get the supplies we forgot at home.

After walking in the rain for 30 minutes we finally arrived at Jervis shopping center. Realizing that Dublin is way more expensive than we expected, we only bought what we needed the most (and some souvenirs). That was followed by another 30 minute-walk through the rain. After we changed our wet shoes and put some dry socks back on we started cleaning the ship.

We had some chicken and vegetable salad for lunch and some of us played monopoly deal (for everyone who doesn´t know the game, it´s monopoly only with cards). After Louiz won the game, he, Justus, Tabea and me washed the dishes. Then we continued cleaning, while Adrian went to the airport to pick up some more students.


At 3pm we had to talk with our doctor and Ben (the captain) so we could get signed in as a member of the crew. Then we played several games in groups.

In the evening we ate dinner and heard presentations about the route and the ship by the captain and the 1st mate. Afterwards, Fabian started playing the guitar, a lot of people sang along, while other played games. And now I´m here writing the daily report while Peer, Tabea, Nils and Poldi are serenating me.

Tagesbericht von René – 12.10. 2018 (Freitag)

Heute war (zumindest für 13 von uns) der erste Tag bzw. Abend auf der Pelican of London.

Ich kam um 13:00 Uhr an und war somit der erste Schüler an Bord. Ich bin als Einziger mit dem Auto und der Fähre angereist, weil das Risiko nicht da war, dass ein Gepäckstück verlorengehen könnte. Mein erster Eindruck von der „Pelican of London“ war, dass sie sehr geräumig und generell schön eingerichtet ist. Nachdem ich von Michael, dem ersten Offizier, zu meiner Kabine und meiner Koje gebracht und vorläufig eingewiesen wurde, habe ich meine Unmengen an Gepäck ausgeräumt und verstaut. Unsere Kabine hat 6 Kojen und ein Badezimmer mit Toilette, Dusche und Waschbecken. Sie ist auch eine der größten und hat ziemlich „viel“ Platz für Gepäck.

Um ungefähr 13:30 Uhr kamen die nächsten drei Schüler_innen (Nils, Leopold und Ricarda) an. Sie sind mit dem Flugzeug angereist. Als Snack für zwischendurch machte uns Abbie, unsere Köchin, Sandwiches. Gestärkt ging es dann in die zweite Runde Auspacken und Betten beziehen. Am späten Nachmittag unterstützten wir unsere Lehrer_innen bei der Inventur der Schulbücher, Filme, Zeitschriften usw. Gegen 20:00 Uhr gab es Abendbrot und etwa zur gleichen Zeit kamen dann auch die nächsten (Louiz, Tabea, Marcel, Kira und Sophie) und noch später Penelope, Nele, Fabian und Marlen vom Flughafen per Bus an. Nachdem wir das ganze Gepäck zum Schiff geschleppt und ihnen alles gezeigt hatten, verlief der restliche Abend ruhig. Um etwa 22 bis 23 Uhr gingen die meisten für die Nacht in ihre Zimmer.

– Rene